Assistiert von Staatsekretär Ingmar Jung setzt THM-Präsident Prof. Matthias Willems die letzten Hammerschläge. Im Hintergrund Architekt Prof. Rainer Hascher, Gießens Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz und Staatsekretärin Bernadette Weyland (von links)In Gießen kamen Repräsentanten des Landes, der Stadt, der staatlichen Bauverwaltung, der ausführenden Unternehmen und der THM zur Grundsteinlegung für das Labor- und Technologiezentrum (LTZ) in der Gutfleischstraße zusammen.

THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems wies auf der Gießener Baustelle darauf hin, dass es sich hier um das bisher größte Bauprojekt der Hochschule handelt.  Das LTZ wird den Fachbereichen Life Science Engineering sowie Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik 4.600 Quadratmeter Fläche für Forschung und Lehre bieten. Das Vorhaben, das 2018 abgeschlossen werden soll und mit knapp 56 Millionen Euro aus Landesmitteln (HEUREKA-Programm) finanziert wird, umfasst  drei Gebäude einschließlich einer Cafeteria und Tiefgarage. Willems bewertete den Bau als „erste gelungene Konkretisierung“ des städtebaulichen Realisierungswettbewerbs aus dem Jahr 2010. Er dankte allen an Finanzierung, Planung und Ausführung Beteiligten und sagte: „Wir werden hier einen lebendigen Campus haben, der Studierenden und Mitarbeitern erstklassige Bedingungen für Forschung und Lehre bietet.“

Staatssekretär Ingmar Jung vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst äußerte bei der Feier seine Freude über diesen bedeutenden Ausbauschritt und erläuterte: „Projekte wie das neue Labor- und Technologiezentrum verhelfen dem Wissenschaftsstandort Hessen zu einer prosperierenden Studienlandschaft – und forschungsstarken Hochschulen wie der Technischen Hochschule Mittelhessen dazu, expandierenden Fachbereichen exzellente Standortbedingungen zu bieten.“

„Darüber hinaus wird durch die Lage des neuen Gebäudekomplexes studentisches und städtisches Leben zukünftig noch stärker miteinander verzahnt“, hob Finanzstaatssekretärin Dr. Bernadette Weyland hervor. Den Gewinn für die Stadt – sowohl städtebaulich als auch strukturell – betonte auch Gießens Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz, die das Areal "ein neues Herz des innerstädtischen Lebens" nannte.