Die Preisträger (von links): Dominik Möglich, Madeleine Koch, Steffen Wiesner, Natalie Göpfert, Dennis Kämmerer, Alexandra JungAn der Technischen Hochschule Mittelhessen ist zum vierten Mal der Ludwig-Schunk-Preis verliehen worden: Sechs Absolventen erhielten die mit jeweils 1.000 Euro dotierte Auszeichnung für herausragende Studienleistungen und ihr ehrenamtli­ches Engagement.

Die Preisträger sind Natalie Göpfert aus Büdingen (Fachbereich Informationstechnik – Elektrotechnik – Mechatronik), Alexandra Jung aus Neu-Isenburg (Fachbereich Maschinenbau, Mechatronik, Materialtechnologie), Dennis Kämmerer aus Wettenberg (Fachbereich Maschinenbau und Energietechnik), Madeleine Koch aus Heuchelheim (Fachbereich Wirtschaft), Dominik Möglich aus Bad Homburg (Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen) und Steffen Wiessner aus Braunfels (Fachbereich Elektro- und Informati­onstechnik).

„Der Ludwig-Schunk-Preis setzt ein Zeichen, dass Leistungsbereitschaft und ehren­amtliches Engagement vereinbar sind und auch belohnt werden“, sagte Gunthard Sommer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Ludwig-Schunk-Stiftung, bei der Preisverleihung. „Außerdem würdigt er symbolisch die vielfältigen erfolgreichen Kooperationen zwi­schen der THM und Schunk.“ Der Preis ist dem Firmengründer Ludwig Schunk ge­widmet, aus dessen Unternehmen sich die Schunk Group als international tätiger Technologiekonzern mit über 8.000 Beschäftigten in 29 Ländern entwickelt hat.

THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems hob die Verbindung von außergewöhnli­chen Leistungen und Ehrenamt der Absolventen hervor: „Es ist beeindruckend, wenn Studentinnen und Studenten sehr viel Arbeit auf ein Ehrenamt verwenden und trotzdem zu den Besten ihres Jahrgangs gehören. Mit der Auslobung des Ludwig-Schunk-Preises zeigt die Stiftung nicht nur ihr Interesse an der akademischen Ausbil­dungsqualität. Sie fördert auch die Bereitschaft von Nachwuchskräften, bei der per­sönlichen Qualifizierung und beim Einsatz für die Gesellschaft hohe Ansprüche an sich selbst zu stellen.“

Schunk und die THM verbindet eine langjährige partnerschaftliche Zusammenarbeit in Lehre, Forschung und Entwicklung. So haben allein im letzten Jahr rund 45 Studentinnen und Studenten der Hochschule bei Schunk Praktika absolviert oder sich in ihren Bachelor- oder Masterarbeiten mit betrieblichen Themen befasst. Die Ludwig-Schunk-Stiftung gehört auch zu den Sponsoren der Deutschlandstipendien an der THM.

Um den Ludwig-Schunk-Preis können sich die jahrgangsbesten Absolventen der Gießener und Friedberger Fachbereiche der THM bewerben, die Studienprogramme in den Fachrichtungen Elektrotechnik, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen und Betriebswirtschaft anbieten. Eine Jury, die mit Vertretern der Stiftung und Mit­gliedern der Hochschule besetzt ist, entscheidet über die Vergabe. Kriterien dabei sind die Abschlussnoten und das Maß des jeweiligen ehrenamtlichen Einsatzes.