Nach dem Erfolg in Dresden herrscht gute Laune beim Team von M.A.M.U.T. Robotics.„M.A.M.U.T. Robotics“ von der TH Mittelhessen ist unter den drei deutschen Teams, die sich in Dresden für das diesjährige Eurobot-Finale im französischen La Roche-sur-Yon qualifiziert haben. Neben der Gruppe vom Gießener Fachbereich Elektro- und Informationstechnik schafften dies beim deutschen Vorentscheid auch die RWTH Aachen und die TU Dresden.

Eurobot ist ein internationaler Wettbewerb, bei dem studentische Teams mit mobilen autonomen Robotern gegeneinander antreten. Sechs Monate haben die Gruppen Zeit, sich auf eine aktuelle Aufgabe vorzubereiten. In diesem Jahr lautete das Thema „Moon Village“. Die Roboter sollten Mineralien – symbolisiert durch kleine Styroporbälle – aufsammeln und in ein Lager bringen. Zusätzlich galt es, „Mondmodule“, die sich an verschiedenen Stellen des Spielfeldes befanden, in bestimmte Areale zu transportieren. Die Aufgaben waren in 90 Sekunden ohne eine Steuerung von außen zu bewältigen. Nach dem Erfolg in der Qualifikation bereitet sich das Gießener Team, das etwa 20 Mitglieder hat, nun auf das Finale in Frankreich Ende Mai vor.

Studenten gründeten „M.A.M.U.T. Robotics“ im Sommer 2015. Die Abkürzung steht für Mobile Autonomous Modular Universal Technology. Als Hauptaufgabe hat die Gruppe sich vorgenommen, einen mobilen Roboter zu entwickeln, der vollautomatisch Wüstengebiete bepflanzt.