In Gießen begrüßte die THM ihre Erstsemester in der Kongresshalle.Mit der neuen Rekordzahl von 18.020 Studentinnen und Studenten beginnt der Vorlesungsbetrieb an der TH Mittelhessen. Das sind knapp fünf Prozent mehr als im Vorjahr (17.227). Die Erstsemesterzahl ging gegenüber dem Vorjahr leicht von 4193 auf 3982 zurück. Von den Anfängern haben sich 2331 (Vorjahr: 2544) für Gießen und 1115 (1187) für Friedberg entschieden. Wetzlar meldet einen deutlichen Anstieg von 462 auf 536 Erstsemester. Insgesamt hat die THM jetzt in Gießen 10.774, in Friedberg 5894 und in Wetzlar 1352 Studentinnen und Studenten.

Die attraktivsten Bachelorstudiengänge in Gießen sind in diesem Herbst Medizinisches Management mit 372 Erstsemestern, Bauingenieurwesen (220) und Social Media Systems (212). In der Gießener Kongresshalle begrüßten unter anderem THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems und Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz die Neuen. Asta und verschiedene Serviceabteilungen der Hochschule stellten ihr Angebot vor.

Prof. Claus Breuer bei seinem Einführungsvortrag in FriedbergIn Friedberg begann das Wintersemester mit Begrüßungsveranstaltungen der einzelnen Fachbereiche. Die gefragtesten Bachelor-Studiengänge sind Wirtschaftsinformatik mit 208 Erstsemestern, Wirtschaftsingenieurwesen - Industrie (133) und Medieninformatik (116). Bei StudiumPlus, das seine dualen Studiengänge in Wetzlar und an sechs Außenstellen anbietet, schrieben sich unter anderem 180 Erstsemester in Wirtschaftswissenschaften und 77 in Ingenieurwesen Maschinenbau ein.

Die regulären Vorlesungen starten nach einer Einführungswoche, in der die Studien-anfänger sich unterstützt von Mentoren mit der Hochschule vertraut machen.

THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems sieht in den erneuten Rekordzahlen einen Beleg für die Attraktivität der Hochschule. Das hohe Interesse führe jedoch dazu, dass die finanzierte Studierendenzahl erneut weit übertroffen werde. „Oberste Priorität hat für uns die Qualität der akademischen Ausbildung. Wenn wir die wegen fehlender Mittel nicht mehr sicherstellen können, müssen wir dringend darüber nachdenken, für eine Reihe von Studiengängen Zulassungsbeschränkungen einzuführen“, sagte Willems.