Masterstudenten des Wirtschaftsingenieurwesen an der TH Mittelhessen in Friedberg beim Abschlussseminar.Zum Abschluss der Vorlesung „Rapid-Technologie in der Lernfabrik“ erhielten die Masterstudenten des Wirtschaftsingenieurwesens an der TH Mittelhessen in Friedberg eine praktische Aufgabe. Unter der Leitung des Dozenten Christian Abt sollten sie im Labor für Produktionstechnik zu Demonstrationszwecken die Einzelteile eines Prototypen herstellen.

In der Vorlesung hatten die Studierenden des Wahlpflichtfaches zuvor Erfahrungen mit unterschiedlichen generativen und konventionellen Fertigungsverfahren und 3D-Druckern sammeln können. Gruppenweise konnten sie sich während des Semesters in Funktionsweisen und Verfahren von acht unterschiedlichen Maschinen und Anlagen, zum Beispiel von Stereolithographie-Druckern, einer Spritzgussmaschine oder selektiven Lasersinteranlagen, einarbeiten.

Zwölf Komponenten eines Prototypen angefertigt im Labor für Produktionstechnik.Beim Abschlussseminar galt es dann, daran die zwölf Komponenten eines Prototypen anzufertigen. In diesem Semester handelte es sich dabei um eine Knoblauchpresse. Dazu wurde zunächst in Gruppenarbeit diskutiert und entschieden, welcher Bestandteil im 3D-Druck oder einem anderen Verfahren produziert werden sollte. Danach machten sich gemischte Teams an die Arbeit, Teile und Werkzeuge für die Herstellung der Werkstücke herzustellen. Nach der Endmontage des Prototyps klang der sonnige Seminar-Samstag beim gemeinsamen Grillen aus.