Sitzungsabschluss mit Blumen: Prof. Udo Meißner, Wilfried Schmied und Ernst Steiner (vorne, von links), THM-Vizepräsident Olaf Berger (rechts), Reinhard Schinke (Wissenschaftsministerium), THM-Präsident Matthias Willems, Hans-Heinrich Bernhardt (Vorsitzender des Hochschulrats) und Vizepräsidentin Katja Specht (hintere Reihe von links). Der Hochschulrat der TH Mittelhessen hat drei Mitglieder feierlich verabschiedet. Prof. Dr. Dr. Udo Meißner, Wilfried Schmied und Ernst Steiner haben das Gremium verlassen. THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems dankte ihnen bei der Zusammenkunft Anfang Februar für ihre engagierte Mitarbeit. Übereinstimmend äußerten die drei Räte ihre Freude darüber, zum strukturellen Ausbau der Hochschule beigetragen zu haben. Auch am Stadtbild Gießens könne man ablesen, welch erfolgreichen Kurs die THM in der jüngeren Vergangenheit eingeschlagen habe.

Mit Wilfried Schmied, Regierungspräsident a. D., hat das letzte verbliebene Gründungsmitglied die Ratgeberrunde der THM verlassen. Seit der Konstituierung im März 2002 arbeitete er darin mit. Als Absolvent des Polytechnikums in Friedberg ist er der Hochschule schon rund fünf Jahrzehnte lang verbunden. Im Hochschulrat befasste er sich unter anderem mit der Umstellung des Studienangebots vom Diplom auf die Abschlüsse Bachelor und Master. An weiteren Entwicklungsschritten, zum Beispiel der Umbenennung der FH Gießen-Friedberg in Technische Hochschule Mittelhessen und der Gründung des Fachbereichs Gesundheit, wirkten auch seine jetzt ebenfalls verabschiedeten Ratskollegen mit. Udo Meißner, Präsident der Ingenieurkammer Hessen, und Ernst Steiner, Vorsitzender der Ludwig-Schunk-Stiftung, waren rund sechs Jahre lang in dem Gremium tätig.

Die Berufung neuer Mitglieder läuft derzeit und wird bis Anfang März abgeschlossen sein. Dem Hochschulrat sollen, so formuliert es das Hessische Hochschulgesetz, „bis zu zehn Persönlichkeiten aus dem Bereich der Wirtschaft, der beruflichen Praxis und dem Bereich der Wissenschaft und Kunst“ angehören. Deren Hauptaufgabe ist es, die Hochschule bei ihrer Entwicklung zu begleiten. In die Kompetenz des Gremiums fallen Empfehlungen zu einer Reihe von Leistungsfeldern und Arbeitsgebieten. Dazu gehören die Studiengangplanung, die Zielvereinbarungen sowie der Wissens- und Technologietransfer. Der Rat hat außerdem das Recht, Stellungnahmen unter anderem zum Budgetplan abzugeben und an der Bestellung der Mitglieder des Hochschulpräsidiums mitzuwirken.