Mirsad Mahmutovic (links) und Alain Niba Ngwa betreuen als Tutoren Flüchtlinge an der THM. Gegenüber der kulinarischen Neukreation scheinen sie aufgeschlossen.„Refugee´s Academic Home THM” (Reach THM) heißt ein Projekt an der TH Mittelhessen, das Flüchtlinge auf ihrem Weg an die Hochschule unterstützt und sie während des Studiums betreut. Im Foyer der Cafeteria Campustor in der Gießener Wiesenstraße lud das Projektteam unter dem Motto „Bratwurst meets Humus“ die Hochschulmitglieder ein, sich über das Hilfsangebot zu informieren.

Dazu gehört zum Beispiel das Programm „pre-study Reach THM“. An einem Studium interessierte Flüchtlinge können in diesem Rahmen bereits während ihres Deutschkurses ausgewählte Lehrveranstaltungen besuchen und am Internationalen Buddy-Programm teilnehmen. Mit diesem Betreuungsangebot will die Hochschule ausländischen Neuankömmlingen erleichtern, sich auf dem Campus und in der Stadt einzuleben. Unter bestimmten Bedingungen ist für Flüchtlinge auch eine kostenlose Gasthörerschaft möglich. Michaela Zalucki, die Reach THM leitet, schätzt, dass aktuell etwa 70 Flüchtlinge an der THM sind. Weitere Informationen zum Angebot der Hochschule für Flüchtlinge gibt es unter go.thm.de/reach.

Das Essen zum Veranstaltungsmotto gab es in der Cafeteria. Fast 30 mutige Gourmets testeten „Bratwurst meets Humus“, die Kombination der Grundnahrungsmittel zweier unterschiedlicher Kulturkreise.