Aktuelles

Ein neuer Studiengang der Technischen Hochschule Mittelhessen startet. In Forschung und Entwicklung schaffen THM-Teams Innovationen für die industrielle Praxis. Die Hochschule weitet ihr internationales Kooperationsnetz aus und eröffnet damit Studierenden zusätzliche Möglichkeiten des Auslandsstudiums. Die Diplomarbeit einer Absolventin erhält einen Preis. Ein neuer Professor hat die Arbeit aufgenommen. Die THM lädt ein zu öffentlichen Vorträgen. Hier finden Sie Neuigkeiten aus Lehre, Forschung und dem gesamten Hochschulleben.

 

Liebe Hochschulmitglieder, liebe Gäste der THM,

Update vom 26.03.2020, 15.00 Uhr

Die FAQ für Studierende ist im Bereich "Rahmenbedingungen für Prüfungen"  aktualisiert und umfangreich erweitert worden.

 

Update vom 23.03.2020, 16.30 Uhr

Die FAQ für Studierende ist im Bereich "Rahmenbedingungen für Prüfungen" aktualisiert worden

Die FAQ wurde zum Thema "Neues Semesterticket zum 1.04.2020 aktualisiert.

 

Update vom 20.03.2020, 10.30 Uhr

Die FAQ für Studierende ist im Bereich "Rahmenbedingungen für Prüfungen" aktualisiert worden

Die FAQ wurde zum Thema "Neues Semesterticket zum 1.04.2020 erweitert.

Bis auf weiteres werden die Gebäude A10,A12,A13,A15,A21, A23 und A20 sowie C10, C13, C50, C14 und der gesamte D-Campus der THM geschlossen sein. Studierendende informieren sich bitte in den Fachbereichsdekanten über Abgabemöglichkeiten von Unterlagen oder Arbeiten, die Fristen unterliegen.

 

Update vom 18.03.2020, 18.00 Uhr

Aufgrund der derzeitigen Situation und den daraus folgenden Maßnahmen wie der Verschiebung des Vorlesungsbeginn und Verschiebung der Klausurwoche werden die Studierenden gebeten, die Campusbereiche und Gebäude der THM nur noch zu betreten, wenn dies absolut zwingend notwendig ist.
Ein entsprechender Anlass kann z. B. die Teilnahme an einer Abschlussprüfung sein. Bei Abgabe von Arbeiten etc. stimmen sie bitte mit ihren Dekanaten ab, wie diese übergeben werden können.

 

Update vom 18.03.2020, 12.00 Uhr

Die FAQ für Studierende ist im Bereich "Rahmenbedingungen für Prüfungen" erweitert worden!

  • Habe ich einen Anspruch darauf, dass meine mündliche Abschlussprüfung / Kolloquium persönlich abgenommen wird?
  • Was ist, wenn es bei meiner Online Prüfung zu einer (technischen) Unterbrechung / Störung kommt?
  • Dürfen digitale - Prüfungen zu sogenannten Randzeiten stattfinden?

 

Update vom 16.03.2020, 17.30 Uhr


Die Prüfungswoche vom 23.3.-28.3.2020 wird verschoben auf
Dienstag, den 2.6. bis Montag, den 8.6.2020.

Hochschule und Fachbereiche sind bemüht, potentielle Nachteile, die sich aus der Verschiebung ergeben können, durch spezielle Regelungen auf ein Mindestmaß zu reduzieren.
Sobald es dazu Konkretes zu berichten gibt, werden Sie über diese Seite oder über Ihren Fachbereich rechtzeitig und auf geeignete Art und Weise informiert, beispielsweise per Mail oder über Moodle.

 

Das Hessische Kabinett hat am Freitag, den 13.03.2020 Regeln erlassen, die wir Ihnen hier bekannt geben.

Das Präsidium und die Task Force weisen darauf hin, dass es bei der Dynamik des Geschehens nicht möglich ist für alle Fragen sofort eine Lösung zu nennen.
Ausserdem können neue Informationen jederzeit zu weiteren Entscheidungen führen.

Zurzeit muss das vorrangige Ziel aller Aktivitäten sein, die Ausbreitung des Corona Virus zu verzögern, um eine Überlastung unserer Gesundheitssysteme zu vermeiden. Eine umfassende Sicherheit in dieser Situation kann hier weder die THM noch eine andere Organisation leisten. Jedoch kann durch den Beitrag jedes Einzelnen, indem er Hygiene- und Verhaltensregeln einhält, der Schutz vor Erkrankungen erhöht werden.

Wir haben auf Grundlage der Regeln des Robert Koch Institutes und in Abstimmung mit den Gesundheitsämtern Vorgehensweisen definiert, die aus unserem Verantwortungsbewusstesein heraus zum Teil über deren Vorgaben hinaus gehen. Hier müssen wir Entscheidungen treffen, die verschiedene Sichten abwägen: Eine Erhöhung der Sicherheit wird zu einem erhöhten Aufwand und auch zu Verzögerungen und Störungen im Studienverlauf führen. Wir versuchen, diese Auswirkungen soweit wie möglich abzumildern.

Der Vorlesungsbeginn an allen Hochschulen des Landes wird einheitlich auf den 20. April 2020 verschoben. Publikumsveranstaltungen sowie Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen finden bis zum Vorlesungsbeginn nicht statt.

Kommentar - Dies betrifft alle Lehrveranstaltungen in Präsenz bis auf untenstehende Ausnahmen
(Abschlußprüfungen und Kolloquien, laufende und geplante Labore).

Soweit möglich sollen digitale Lehr- und Lernangebote bereitgestellt werden.

Kommentar: Alle bereits geplanten digitalen Lehrangebote können bis zum 20.4.20 wie geplant durchgeführt werden. Alle Lehrenden sind aufgefordert, die Zeit bis zum 20.4. zu nutzen, um weitere Lehrinhalte zu digitalisieren (hierzu folgt in Kürze eine Information von VP Specht zu Optionen und Unterstützungsmöglichkeiten).

Der Forschungs-, der Verwaltungs- und der Bibliotheksbetrieb werden unter Berücksichtigung der aktuellen Risikoeinschätzung aufrechterhalten.

Prüfungen
Die THM-Taskforce nimmt derzeit eine Risikoeinschätzung vor und gibt am Montag,16.3. abends auf der Homepage bekannt, wie mit den Prüfungen der geplanten Prüfungswoche (23.-28.3.20) zu verfahren ist.

Abschlußprüfungen und Kolloquien werden weiterhin stattfinden, ggf auch über digitale Formate. (siehe FAQs: Darf ich (mündliche) Prüfungen digital/online absolvieren?)

Laufende und geplante Praktika (Labore) als Teil des Studiums richten sich nach den Risikoeinschätzungen der Taskforce

Alle Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Beschäftigte der Wissenschaftseinrichtungen, die aus vom RKI eingestuften Risikogebieten zurückkehren, werden aufgefordert eine 14-tägige Selbstquarantäne einzuhalten. Studien- und Forschungsaufenthalte in vom RKI eingestuften Risikogebieten werden nicht genehmigt.

Kommentar: Das entspricht bereits unseren Vorgaben (s. dazu FAQs)

Präsenzkonferenzen und -tagungen in den Hochschulen werden, wenn nicht unaufschiebbar, für das Sommersemester, abgesagt.

Das Präsidium

 

Eine Taskforce aus Präsidium und Experten des Fachbereichs Gesundheit beobachten die Lage täglich und informieren Sie über aktuelle Änderungen. Diese Seite wird regelmäßig aktualisiert.

Alle Maßnahmen werden in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und den übergeordneten Behörden abgestimmt.

Das Corona-Virus verursacht eine virale Infektionskrankheit, die primär die Atemwege befällt und grippeähnliche Symptome wie Fieber und Husten hervorruft. Das Virus wird von Mensch zu Mensch übertragen, kann aber auch auf Gegenständen, zum Beispiel auf Türgriffen, einige Tage überleben.

In diesem Zusammenhang möchten wir auf die aktuellen Empfehlungen (s.u.) zum Schutz vor Infektionskrankheiten wie Grippe oder einer Infektion mit dem Coronavirus hinweisen.

Weiterlesen: Informationen zum Coronavirus


Präsident Willems nimmt Stellung zum Hochschulpakt 2021-2025

Der hessische Hochschulpakt für die Jahre 2021 bis 2025 ist unterschrieben. Darin haben die Landesregierung und die Hochschulen die Rahmenbedingungen für die Hochschulentwicklung in den kommenden fünf Jahren vereinbart.

Weiterlesen: Mehr Personal für Lehre und Forschung


Prof. Frank Lademann (rechts) und der Wissenschaftliche Mitarbeiter Mirza Memic besprechen die neuesten Messergebnisse.

Zu den verschleißanfälligsten Komponenten im Bahnbetrieb gehören die Räder. Wie sich die Abnutzung reduzieren lässt und so zum Beispiel Wartungsintervalle und Nutzungsdauer verlängert werden können, untersucht die Technische Hochschule Mittelhessen in einem gemeinsamen Projekt mit der Hessischen Landesbahn. Projektleiter an der THM sind die Professoren Dr. Frank Lademann vom Fachbereich Bauwesen und Dr. Jörg Pfister vom Fachbereich Mathematik, Naturwissenschaften und Datenverarbeitung. Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung fördert das Vorhaben mit einer halben Million Euro.

Weiterlesen: Räder schonen – CO2 einsparen


Bei den letzten Vorbereitungen in der Boxengasse sind alle Teammitglieder hochkonzentriert.

„Warum fährt das Auto nicht, wo doch zu Hause am Schluss alles prima geklappt hat?“ Das war die drängende Frage, die sich das Team der Technischen Hochschule Mittelhessen bei seiner ersten Teilnahme am Carolo-Cup an der TU Braunschweig während der beiden Trainingstage stellte. Bis nach Mitternacht schrieben die Teammitglieder neue Software und behoben Fehler. Im dritten und letzten Versuch gelang schließlich die Qualifikation für das Rennen.

Seit 2008 gibt es den internationalen Wettbewerb für autonom fahrende Modellautos im Maßstab 1:10. Die Studenten entwickeln und bauen dafür ein von einem Elektromotor angetriebenes Fahrzeug, mit dem sie in verschiedenen Disziplinen antreten. Dazu gehören die Präsentation und Vorstellung des Konzepts und die Erläuterung der technischen Lösungsansätze vor einer Expertenjury aus Wissenschaft und Industrie. „Dynamische“ Disziplinen sind eine Fahrt mit Einparken und die Bewältigung einer Rundstrecke mit Hindernissen. Dabei gilt es, zum Beispiel Stopplinien, Fußgängerüberwege oder Sperrflächen zu beachten. In Überholverbotszonen dürfen bewegliche Hindernisse nicht überholt werden.

Weiterlesen: Premiere beim Carolo-Cup


 Prof. Dirk Holtmann (rechts) und Doktorand Marc Pfitzer beschäftigen sich in einem Forschungsprojekt mit den Einsatzmöglichkeiten methanbildender Mikroorganismen.

Mit dem Einsatz methanbildender Mikroorganismen in der industriellen Bioökonomie befasst sich ein Forschungsprojekt, an dem die Technische Hochschule Mittelhessen beteiligt ist. Prof. Dr. Dirk Holtmann vom Gießener Fachbereich Life Science Engineering arbeitet dabei mit dem Institut für Mikrobiologie der TU Dresden zusammen. Weitere Kooperationspartner sind die Universitäten in Kiel und Tübingen sowie die Electrochea GmbH. Das Münchner Start-up hat ein neuartiges Verfahren zur Umwandlung des Klimagases CO2 und elektrischer Energie in Erdgas entwickelt. Diese „Power-to-Gas-Technologie“ dient zur Speicherung von Strom aus regenerativen Quellen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Teilprojekt der THM mit 340.000 Euro.

Methanogene sind methanbildende Mikroben, die in der Industrie bislang als effiziente Biogasproduzenten eingesetzt werden. Die Projektpartner wollen zum einen den Power-to-Gas-Prozess optimieren, zum anderen eine Basis für die industrielle Herstellung höherwertiger biotechnologischer Produkte schaffen. Das kann zum Beispiel Isopren sein, das bei der Herstellung von Kautschuk eingesetzt wird. Aber auch andere Grundstoffe, die Bestandteile von Terpentin oder Geruchs- und Geschmackstoffen sind, kommen in Frage.

Weiterlesen: Bioökonomie als ressourcenschonende Zukunftstechnologie


Prof. Erdmuthe Meyer zu Bexten, Leiterin des Blindenzentrums der THM begrüßte die Gäste. In der ersten Reihe (von links) THM-Vizepräsidentin Prof. Katja Specht, Andreas Deitmer und Sarah Voss-Nakkour

Laut einer Untersuchung des Deutschen Studentenwerks sind elf Prozent aller Studentinnen und Studenten gesundheitlich beeinträchtigt, oft ohne dass es sichtbar ist. Für viele von Ihnen ist eine barrierefreie Hochschule Voraussetzung für den Studienerfolg.

Das Innovationsforum Barrierefreiheit will den Zugang zu barrierefreien qualitätsgesicherten digitalen Lerninhalten an den hessischen Hochschulen verbessern, die Lehrenden bei der Erstellung digitaler Lernkonzepte unterstützen und ihre Kooperation auf diesem Gebiet fördern. Das Innovationsforum arbeitet im Rahmen des hessenweiten Verbundprojekts „Digital gestütztes Lehren und Lernen in Hessen“, an dem elf staatliche Hochschulen beteiligt sind.

Weiterlesen: Innovationsforum Barrierefreiheit


Prof. Hans-Martin Seipp erläutert ein Prüfsystem zur Messung der Strömungsgeschwindigkeit in Trinkwasserleitungen. Die Bachelorstudentinnen Pakize Peynir, Asena Bingöl und Katja Birnstein (von links) hören ebenso aufmerksam zu wie Bernhard Roß, der im Masterprogramm studiert.

Die Entwicklung eines „Systems zur Analyse hydraulischer Fehlverbindungen“ ist Ziel eines Forschungsprojekts, bei dem die Technische Hochschule Mittelhessen mit zwei mittelständischen Unternehmen zusammenarbeitet. Projektleiter an der THM ist Dr. Hans-Martin Seipp, Professor für Technische Gebäudeausrüstung am Gießener Fachbereich Life Science Engineering. Partner sind Erb Messtechnik aus Frankfurt und Schmidt Präzisionstechnik aus dem thüringischen Schwarza. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Vorhaben mit mehr als 460.000 Euro.

Fehlerhafte Verbindungen in komplexen Trinkwassernetzen bergen unter anderem Gesundheitsrisiken. In Kliniken ist es wiederholt dazu gekommen, dass Infektionserreger aus dem Kalt- ins Warmwassernetz gelangt sind, weil die beiden Netze nicht streng voneinander getrennt waren. Auch Pflegeheime, Chemiebetriebe oder Hotels sind anfällig für fehlerhafte Installationen während der Bauphase oder bei Reparaturarbeiten. Kalkablagerungen und Korrosion nach längerer Betriebszeit können ebenfalls zu Problemen führen.

Weiterlesen: Neue Prüfmethode für die Trinkwassertechnik


Die Arbeitsgruppe Raumfahrtelektronik hat Nasa-Ingenieur Carlos Soares eingeladen.

In einem Vortrag an der Technischen Hochschule Mittelhessen hat Carlos Soares von der Nasa das Jet Propulsion Laboratory (Labor für Strahlantriebe) der amerikanischen Raumfahrtbehörde vorgestellt.

Der Ingenieurwissenschaftler berichtete über verschiedene Projekte, an denen das Raketenforschungszentrum derzeit arbeitet. Dazu zählen unter anderem Konzepte für Missionen zum Mars und zu Eismonden von Jupiter und Saturn. Eindrucksvolle Bilder aus dem Weltraum und Simulationen für Weltraumsonden illustrierten seinen Vortrag.

Weiterlesen: Vortrag über die Nasa


Kooperationspartner: Prof. Martin Fiebich, Dr. Lukman H. Hasan, THM-Vizepräsident Prof. Dirk Metzger, Dr. Salih Mustafa Saleem und Prof. Thomas Schanze

Wer an der Technischen Hochschule Mittelhessen Biomedizinische Technik studiert, kann bald parallel dazu einen Bachelorabschluss an der University of Duhok machen. Das sieht ein Kooperationsvertrag vor, mit dem die beiden Hochschulen ein Austauschprogramm für ihre Studenten beschlossen haben. Die Vereinbarung wurde beim Besuch einer vierköpfigen Delegation der kurdischen Universität in Gießen unterzeichnet, die Vizepräsident Dr. Lukman H. Hasan anführte.

Weiterlesen: Internationaler Doppelabschluss in Medizintechnik


"Die große Orientierungslosigkeit nach der Schule" war Thema des diesjährigen Forums schule@hochschule. „Die große Orientierungslosigkeit nach der Schule“ war Thema beim diesjährigen „Forum schule@hochschule“ in Gießen. Zu dem Programm hatten die Zentralen Studienberatungsstellen der TH Mittelhessen und der Justus-Liebig-Universität Gießen in Kooperation mit dem Netzwerk „voneinander lernen“ eingeladen. Gefördert wird das Veranstaltungsformat durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Von Gymnasien und Fachoberschulen aus Mittelhessen, der Wetterau und dem Vogelsbergkreis kamen 25 Lehrerinnen und Lehrer an die JLU, um sich mit Studienberaterinnen und Studienberatern über die Problematik des Übergangs von der Schule zur Hochschule auszutauschen. Beim aktuellen Treffen stand das Buch „Wozu nach den Sternen greifen, wenn man auch chillen kann?“ im Mittelpunkt des Interesses. Dessen Autorin Ulrike Bartholomäus berichtete dem Auditorium mit Fallbeispielen über ihre Recherchen, die eine ausgeprägte Orientierungslosigkeit bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen nach der Schulzeit aufgezeigt haben.

In der anschließenden Diskussion schilderten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eigene Eindrücke aus ihrem Schul- und Beratungsalltag. Sie stimmten darin überein, dass es eine gemeinsame Aufgabe sei, jungen Leuten substanzielle Unterstützung zu bieten, wenn sie vor der Frage stehen, wie sie ihren individuellen Qualifikationsweg fortsetzen sollen.