Aktuelles

Ein neuer Studiengang der Technischen Hochschule Mittelhessen startet. In Forschung und Entwicklung schaffen THM-Teams Innovationen für die industrielle Praxis. Die Hochschule weitet ihr internationales Kooperationsnetz aus und eröffnet damit Studierenden zusätzliche Möglichkeiten des Auslandsstudiums. Die Diplomarbeit einer Absolventin erhält einen Preis. Ein neuer Professor hat die Arbeit aufgenommen. Die THM lädt ein zu öffentlichen Vorträgen. Hier finden Sie Neuigkeiten aus Lehre, Forschung und dem gesamten Hochschulleben.

 

 Über Logistik in der Automobilindustrie informierten sich die Besucher aus Friedberg und Lissabon auch bei BMW in Dingolfing.„Logistik, Supply Chain und Produktion in der Automobilindustrie“ war das Thema einer einwöchigen Exkursion nach München, die Prof. Dr. Monika Maria Möhring von der TH Mittelhessen organisiert hatte. Zehn Studentinnen und Studenten des Logistikmanagements begleiteten die Hochschullehrerin, die in Friedberg am Fachbereich Management und Kommunikation lehrt.

Ebenfalls in die bayerische Hauptstadt hatte Möhring Mitglieder der ISCTE-Universität Lissabon eingeladen. Gemeinsam mit den Professoren Isabel Duarte de Almeida und João Vilas-Boas da Silva kamen 35 Masterstudierende des Technologiemanagements, um sich über die deutsche Automobilindustrie und ihre Rolle bei der Weiterentwicklung von Logistik und Supply Chain Management zu informieren.

Die deutsch-portugiesische Gruppe hörte Vorlesungen und besuchte zwei Automobilhersteller. Dazu gehörten das weltweit größte BMW-Werk in Dingolfing und das Museum desselben Unternehmens in München. In Dingolfing war der „Supermarkt“ von besonderem Interesse, die Logistikzone für die zeitgerechte Anlieferung von Teilen und anderen Materialien, die eine „Just-in-Time-Produktion“ möglich macht.

Die LKW-Produktion lernten die Studenten während einer Führung bei MAN kennen. Dabei konnten sie einen kompletten Produktionszyklus begleiten. Beeindruckt zeigten sie sich von der sehr individuellen Konfiguration der einzelnen Fahrzeuge. So werden LKW, die für Australien bestimmt sind, nicht nur als Rechtslenker ausgelegt, sondern bekommen zusätzliche Stoßdämpfer für die Outbackpisten und Tanks für bis zu 2500 Kilometer lange Fahrten.
„Neue Horizonte, neues Fachwissen, neue Freundschaften.“ So fasst Prof. Möhring das Ergebnis der internationalen Woche für die Studenten zusammen. Auch im kommenden Wintersemester will sie gemeinsam mit der portugiesischen Universität eine ähnliche Veranstaltung ausrichten, in der theoretische Zusammenhänge aus dem Studium in der industriellen Praxis deutlich werden.


Arber Haliti hat den bundesweiten Wettbewerb um den „Best Practice Studien Award“ gewonnen.

Arber Haliti hat den bundesweiten Wettbewerb um den „Best Practice Studien Award“ gewonnen. Der 27-Jährige erhielt die Auszeichnung für seine Bachelorthesis am Friedberger Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der TH Mittelhessen.

In seiner Arbeit mit dem Titel „Rahmenwerke zur Skalierung von Agilität“ verglich und bewertete Haliti verschiedene Modelle zur Anpassung von Projektmanagementmethoden an den Einsatz in großen Organisationen. Ein Modell, das von der DB Netz AG verwandt wird, untersuchte er genauer und machte Verbesserungsvorschläge. Betreuer der Arbeit war Prof. Dr. Klaus Hüsselmann. Eine Jury hatte alle eingereichten Beiträge nach den Kriterien fachliche und methodische Qualität, Praxisrelevanz und Neuartigkeit bewertet.

Weiterlesen: Preis für Friedberger Wirtschaftsingenieur


 Bei der Begrüßung im "Lokal International" zum Start des Wintersemesters bekannten sich diese ausländischen Studentinnen und Studenten sichtlich erfreut zu ihrer Hochschule.

Die TH Mittelhessen hat im laufenden Wintersemester insgesamt 2.938 Studentinnen und Studenten mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Ihr Anteil an der Gesamtstudierendenzahl von 18.573 beträgt rund 16 Prozent. Das geht aus einer aktuellen Statistik der THM hervor, in der die Nationalitäten der Immatrikulierten aufgelistet sind.

Die Erhebung unterscheidet in zwei Kategorien. Als „Bildungsausländer“ erfasst sie Personen, die keine deutschen Staatsangehörigen sind und im Ausland ihre Hochschulzugangsberechtigung erworben haben. Deren Gesamtzahl an den THM-Standorten Gießen, Friedberg und Wetzlar beträgt derzeit 1581. Davon stellt Kamerun wie in den Vorjahren die größte nationale Gruppe. Aus dem zentralafrikanischen Staat stammen 399 Immatrikulierte der Hochschule. Es folgen Indonesien mit 192, Syrien mit 134, Marokko mit 130 und Nepal mit 55 Studierenden.

Weiterlesen: Aus 100 Staaten an die THM



Einen Scheck über 1110 Euro erhielt das Projekt „Refugee´s Academic Home THM” (Reach THM) von Studentinnen und Studenten der TH Mittelhessen. Das Geld ist der Erlös einer Weihnachtsfeier der Fachschaft Maschinenbau und Energietechnik und des Gießener Teams von THM Motorsport. Bei der Feier hatten die Fachschaftler Bratwürste und Apfelwein gegen freiwillige Spenden angeboten.


Das Reach-Projekt, das vom Deutschen Akademischen Austauschdienst gefördert wird, unterstützt Flüchtlinge auf ihrem Weg an die Hochschule und betreut sie während des Studiums. Projektmitarbeiterin Christina Neumann hob hervor, das studentische Engagement zeige, dass die Flüchtlinge an der THM willkommen seien und ihre Motivation stärke.


Die INFORMATION Gießen hat täglich von 07:30 Uhr bis 18:00 Uhr bis einschließlich dem 21. Dezember 2018 geöffnet. Die INFORMATION, Campus Friedberg, schließt am Freitag, den 21. Dezember 2018, bereits um 12:00 Uhr und bleibt bis einschließlich 01. Januar 2019 geschlossen.

Ab dem 02. Januar 2019 sind beide INFOs zu den gewohnten Zeiten wieder besetzt.

Weiterlesen: Öffnungszeiten in der Weihnachtszeit und nach Jahresbeginn


Screenshot vom Videoblog "Projekt Flexquartier"

Mit 4,7 Millionen Euro fördert das Bundeswirtschaftsministerium ein Forschungsvorhaben der THM. Dabei geht es um die energieeffiziente Ausstattung des Flexquartiers in Gießen, eines Neubaugebiets am östlichen Innenstadtrand. THM-Präsident Prof. Matthias Willems stellt das Projekt, bei dem die Hochschule mit der Kommune, den Stadtwerken und deren Tochtergesellschaft Mittelhessen Netz kooperiert, vor.

Weiterlesen: Neues vom Präsidium


Prof. Holger Rohn (rechts) organisierte die Kooperation mit Rinn im Rahmen einer Lehrveranstaltung zum Nachhaltigkeitsmanangement.

Studentinnen und Studenten der TH Mittelhessen haben die Rinn Beton- und Naturstein GmbH in Heuchelheim besucht. Christian Ferber, Sicherheitsingenieur und THM-Absolvent, führte die Gäste vom Friedberger Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen durch alle Stationen der Produktion von der Rohstoffanlieferung bis zum Warenausgang.

Weiterlesen: Nachhaltige Kooperation


Wiedergewählt: THM-Präsident Prof. Matthias Willems gratulierte mit einem Blumenstrauß.

Der Senat der Hochschule hat Prof. Dr. Katja Specht als Vizepräsidentin der TH Mittelhessen wiedergewählt. Die Wirtschaftswissenschaftlerin erhielt im ersten Wahlgang 24 von 30 abgegebenen Stimmen. Ihre zweite Amtszeit beginnt am 1. April 2019 und dauert drei Jahre. Im Präsidium wird die habilitierte Diplom-Ökonomin weiter für Studium und Lehre verantwortlich sein.

Weiterlesen: Zweite Amtszeit für Vizepräsidentin Katja Specht


 Partner im Projekt FlexQuartier (von links): Prof. Stefan Lechner, THM-Vizepräsident Prof. Olaf Berger, Matthias Funk (Stadtwerke Gießen) und Holger Hölscher (Stadtplanungsamt Gießen)

Das Bundeswirtschaftsministerium fördert ein Forschungsprojekt der TH Mittelhessen mit vier Millionen Euro. Ziel ist die energieeffiziente Ausstattung eines neuen Stadtquartiers in Gießen. Neben Projektleiter Prof. Dr. Stefan Lechner vom Zentrum für Energietechnik und Energiemanagement (etem.THM) sind weitere Wissenschaftler der Fachbereiche Maschinenbau und Energietechnik, Elektro- und Informationstechnik sowie Bauwesen beteiligt. Die THM kooperiert mit der Stadt Gießen, den Stadtwerken Gießen, der Mittelhessen Netz GmbH und der Smart Power GmbH, einem Spezialisten für Batterie-Speichertechnologien aus Feldkirchen bei München. Die Partner erhalten weitere 700.000 Euro an Fördermitteln. Das Projekt hat eine Laufzeit von vier Jahren.

Weiterlesen: Energieeffizientes Neubaugebiet für Gießen – Projekt „FlexQuartier“


Stiftungsprofessor Dr. Markus Degünther bezeichnete es auch als Aufgabe des neuen Zentrums, "Projekte zu antizipieren, für die man die Industrie erst begeistern und gewinnen muss".

Als wichtigen Schritt der regionalen Wirtschafts- und Technologieentwicklung werteten verschiedene Redebeiträge die Eröffnung des neuen Optikzentrums in Wetzlar. Prof. Dr. Matthias Willems, der Präsident der Technischen Hochschule Mittelhessen, erkannte darin ein “Musterbeispiel für die Kooperation einer anwendungsorientierten Hochschule mit den Unternehmen der Region”.

Daniel Köfer, Leitender Ministerialrat im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, und Dr. Christoph Ullrich, Regierungspräsident in Gießen, stellten die Bedeutung des Optikzentrums für die Hochschul- und Industrieregion heraus. Wetzlars Oberbürgermeister Manfred Wagner lobte das Engagement der Unternehmen, ohne deren Engagement diese zukunftsweisende Einrichtung nicht denkbar gewesen wäre.

Weiterlesen: Ein Meilenstein der Zusammenarbeit