Aktuelles

Ein neuer Studiengang der Technischen Hochschule Mittelhessen startet. In Forschung und Entwicklung schaffen THM-Teams Innovationen für die industrielle Praxis. Die Hochschule weitet ihr internationales Kooperationsnetz aus und eröffnet damit Studierenden zusätzliche Möglichkeiten des Auslandsstudiums. Die Diplomarbeit einer Absolventin erhält einen Preis. Ein neuer Professor hat die Arbeit aufgenommen. Die THM lädt ein zu öffentlichen Vorträgen. Hier finden Sie Neuigkeiten aus Lehre, Forschung und dem gesamten Hochschulleben.

 

Screenshot vom Videoblog "Start ins Wintersemester"

THM-Präsident Prof. Matthias Willems zieht eine – angesichts der Umstände – positive Bilanz des abgelaufenen Sommersemesters und gibt einen Ausblick auf das Wintersemester: bewährte E-Learning-Konzepte werden zum Einsatz kommen, und es wird einen Einstieg in die Präsenzlehre geben. Klar ist auch, dass das Corona-Virus uns auf absehbare Zeit begleiten wird.

Weiterlesen: Neues vom Präsidium


Das Team „Green Elephant Biotech“ der THM hat es mit seiner Idee „CellScrew“ zur umweltfreundlichen Herstellung lebensrettender Medikamente und Impfstoffe ins Finale der „Hessen Ideen“ geschafft. Foto: Green Elephant/THM

Alle drei im Wettbewerb „Hessen Ideen“ gestarteten studentischen Erfindungen der THM haben es ins Finale geschafft. Schon jetzt haben die Studierenden die Teilnahme an einem Seminar zur professionellen Präsentation ihrer Ideen gewonnen und ebenso die Möglichkeit, ihr Gründungsvorhaben Anfang Dezember interessierten Investoren vorzustellen. Zudem haben sie die Chance auf ein Preisgeld von bis zu 5000 Euro.

In einem Online-Voting waren die THM-Teams gegen 33 Konkurrenten der anderen hessischen Hochschulen mit innovativen Gründungsideen angetreten. Deutlich als Publikumsliebling setzte sich „Fisego“ von der THM auf Rang eins. Zwei Studierende, selbst in der Feuerwehr aktiv, haben ein Brandbekämpfungssystem für elektrische Anlagen entwickelt. Dessen Sensorik erkennt einen Brand zum Beispiel in einer Steckdose und sorgt dafür, dass er schnell gelöscht wird.

Weiterlesen: Dreifacher Erfolg für THM-Studierende


Professionelle Technik für professionelle Lehre: Andreas Deublein setzt eine Vorlesung von Prof. Birgit Wolf in Szene.

„Die THM hat sich in den schweren Zeiten von Corona sehr gut organisiert und klare Regeln geschaffen. Ich bin mit dem Umgang bei uns sehr zufrieden.“ „Die Erreichbarkeit der Professoren ist sehr gut, und sie bemühen sich, alle Probleme zu lösen.“

Das sind zwei Stellungnahmen von Masterstudierenden am Gießener Fachbereich Wirtschaft der TH Mittelhessen, die vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) zu ihren Erfahrungen mit dem Corona-Krisenmanagement ihrer Hochschule befragt wurden. Gelobt wird weiter die schnelle Digitalisierung der Lehre, das abwechslungsreiche Angebot und die technische Professionalität.

Weiterlesen: Bestnoten in der digitalen Lehre


Lara-Christiane Militzer als Oldie und Newcomer Bagas Danu Wijaya Marwan haben am "digitalen" International Buddy Program der THM teilgenommen.Menschen treffen – wegen der Corona-Pandemie derzeit schwierig, doch gerade für internationale Studierende ungemein wichtig. Denn der Kontakt zu Mitstudierenden, zu Lehrenden und zu den Menschen in der „neuen Heimat“ ist es, der ein Auslandssemester oder ein ganzes Auslandsstudium so lohnenswert macht. Die THM hat deshalb ihr „International Buddy Program“ zum Sommersemester corona-bedingt kurzfristig auf ein digitales Format umgestellt. Mit diesen Erfahrungen geht es jetzt ins Wintersemester.

Die Idee hinter dem Buddy-Programm: Jedes Semester werden Teams aus Newcomern und Oldies unterschiedlicher Nationalitäten zusammengestellt. Dabei werden Studienfächer und persönliche Interessen berücksichtigt. Newcomer können sich auf die Erfahrungen der Oldies verlassen, lernen die THM, ihren Fachbereich und ihren Studienort kennen. Doch wie kann das digital funktionieren? Die Programmkoordinatorinnen Robbin C. Bastian und Lawen Oweissi haben im vergangenen Semester mit drei studentischen Aushilfen 224 Studierende in dem Programm begleitet – deutlich weniger als üblich. Ausfallen mussten weite Teile des Semesterbegleitprogramms mit Exkursionen, Events, Workshops sowie kulturelle und sportliche Angebote. Doch was ins Digitale zu übertragen war, packte das Team an.

So wurden etwa Fremdsprachen-Treffen, Kulturabende wie „In 80 Minuten kulinarisch um die Welt“ und Seminare zum Berufseinstieg auf digitalen Kanälen angeboten. Als neue Idee wurde die „Buddy Challenge“ geboren: Alle Teams wurden motiviert, ihre Gemeinsamkeiten und Erfahrungen visuell darzustellen und mit den anderen Teams zu teilen. Daran hatten auch die gebürtige Leipzigerin Lara-Christiane Militzer als Oldie und Newcomer Bagas Danu Wijaya Marwan aus Yogyakarta Spaß, die nicht nur beide Biomedizinische Technik an der THM studieren, sondern die Leidenschaft für Motorräder und Gitarrenmusik teilen.

„In der Regel waren die Newcomer ja zum Glück schon hier“, sagt Militzer über den Beginn des Corona-Semesters. So konnten sich wenigstens die meisten Zweierteams noch persönlich treffen. Gerade in der Frühphase der Pandemie war für einige Newcomer ihr Buddy die einzige Bezugsperson in Mittelhessen. Soziale Isolierung sollte auf jeden Fall vermieden werden. So lernte man sich auf den digitalen Kanälen beim Kochen oder in Info-Runden etwa zur Studienfinanzierungshilfe kennen – bevor der Sommer dann die ersten privaten Treffen mit sich brachte. Da hatte Lara Militzer schon längst Yogyakarta erkundet: Bagas Marwan hatte sie und andere zu einem digitalen Stadtrundgang durch seine Heimatstadt eingeladen. Parallel wurde – digital – studiert und dabei auch das Wahlpflichtmodul „Intercultural Competence and Encounters“ belegt. Darin erlernen die Teilnehmenden Teamfähigkeit in kulturell heterogenen Gruppen und eine kultursensible Haltung.

Das geschieht auch im bald beginnenden Wintersemester weiterhin nur online: Das „International Buddy Program“ bleibt digital verankert mit – so gewünscht – persönlichen Treffen der Zweierteams. Neu im Angebot ist das jetzt ebenfalls digitale „Buddy Café“ freitagsnachmittags über die Video-Plattform Zoom und auch die Einbindung all jener neuen THM-Studierenden, die wegen der Pandemie ihre Heimat derzeit nicht verlassen können. Sie sollen nicht nur die digitalen Lernangebote der Hochschule nutzen, sondern Mittelhessen aus der Ferne frühzeitig kennenlernen. In der Hoffnung, sie bald auch ganz real an der THM begrüßen und ihnen einen erfahrenen Buddy an die Seite stellen zu können.

Informationen über das International Buddy Programm gibt es hier.


Laura Eck, Projektingenieurin für Umweltplanung bei der Deutschen Bahn, berichtete über BIM-Anwendungen bei Schieneninfrastrukturprojekten. Foto: Lara Gercke

Per Livestream brachte die Technische Hochschule Mittelhessen einen internationalen Teilnehmerkreis zum Kongress „Infrastruktur digital planen und bauen 4.0“ zusammen. Mehr als 30 Fachleute aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich, den USA und Norwegen hielten an den beiden Tagen Referate zu aktuellen Anwendungen der BIM-Methodik. Das Kürzel steht für Building Information Modelling. Darunter versteht man die Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Bauwerken mit Software.

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Hessens Umweltministerin Priska Hinz eröffnete das Hessische Radonzentrum in Gießen.

„Radon ist ein natürliches Gas, das überall in der Natur vorkommen kann. Von hohen Radonkonzentrationen können jedoch Risiken ausgehen. Deshalb hat die Landesregierung eine Strategie zum Umgang mit Radon aufgestellt. In diesem Rahmen werden wir die Datengrundlage verbessern und die Bevölkerung umfassend informieren. Ein wichtiger Baustein ist das Hessische Radonzentrum, das ich heute feierlich eröffnen darf“, sagte Umweltministerin Priska Hinz während einer Zusammenkunft an der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen.

Weiterlesen: Hessisches Radonzentrum an der THM eröffnet


Den Ludwig-Schunk-Preis erhalten in diesem Jahr (vorne, v.l.) Fabian Geisler, Gunda Baumann, Lena Wolf und Nicole Liersch sowie (Mitte, v.l.) Dennis Domladovac und Christoph Nils Schäfer aus den Händen von (hinten, v.l.) Dr. Reinhold Wolf, Prof. Dr. Matthias Willems, Prof. Dr. Hubert Jung und Gunthard Sommer. (Foto: Busse/Schunk)

Sechs junge Frauen und Männer, Ehemalige und Studenten der Technischen Hochschule Mittelhessen, dürfen sich über den Ludwig-Schunk-Preis freuen. Er wurde ihnen für herausragende Studienleistungen und ehrenamtliches Engagement zuerkannt. Am Sitz der Schunk Group in Heuchelheim haben sie die mit jeweils 1000 Euro dotierte Auszeichnung entgegengenommen.

Weiterlesen: Hohe Anerkennung der Ludwig-Schunk-Stiftung


Ingrid Baschek, stellvertretende Vorsitzende des Gesamtpersonalrats und THM-Präsident Prof. Matthias Willems unterzeichnen die Dienstvereinbarung. Hinten Referent Ingmar Böffel (links), Monika Gonka vom Gesamtpersonalrat und Vizepräsident Prof. Olaf Berger

Gesamtpersonalrat und Hochschulleitung der TH Mittelhessen haben eine „Dienstvereinbarung zum Testbetrieb des zeitweisen Arbeitens außerhalb der Hochschule (mobiles Arbeiten)“ vereinbart. Sofern der jeweilige Arbeitsplatz es zulässt, können Beschäftigte danach bis zu 20 Prozent ihrer Arbeitszeit außerhalb der Hochschule verbringen. In besonderen Situationen kann das Präsidium die Regelung ausweiten. So ist in der aktuellen Corona-Pandemie mobiles Arbeiten für bis zu 50 Prozent der Arbeitszeit möglich, für Risikogruppen mehr.

Weiterlesen: Homeoffice an der THM soll einfacher werden


Wer in diesem Herbst ein Studium an der Technischen Hochschule Mittelhessen beginnen will, hat noch Gelegenheit, sich dazu anzumelden. Wegen der Corona-Pandemie starten die Lehrveranstaltungen erst im November. Deshalb wurde auch die Einschreibefrist für das Wintersemester 2020/21 verlängert.

Für alle nicht zulassungsbeschränkten Bachelorstudiengänge der THM können sich Spätentschlossene noch bis zum 2. Oktober online immatrikulieren. Den Zugang bietet ein eigenes Portal.

Freie Studienplätze gibt es an der THM noch in verschiedenen Bachelorprogrammen, die für den beruflichen Umgang mit Zukunftstechnologien qualifizieren. Auf dem Cmpus Gießen sind das zum Beispiel Elektrische Energietechnik für regenerative Energiesysteme, Energiewirtschaft und Energiemanagement, Medizinische Physik und Strahlenschutz, auf dem Campus Friedberg Physikalische Technik sowie Nachrichtentechnik und Computernetze.  


Die Projektpartner interessierte unter anderem, wieviel Platz für weitere Photovoltaik-Anlagen die Dachflächen im Versorgungsgebiet bieten.

Per Beschluss hat sich das Stadtparlament ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Bis 2035 soll Gießens Energieversorgung klimaneutral funktionieren. Bei der Energiewende will die Hochschulstadt also 15 Jahre früher Vollzug melden, als der Bund es terminiert hat.

Weiterlesen: Mit vereinten Kräften zum Zukunftsstrom