Aktuelles

Ein neuer Studiengang der Technischen Hochschule Mittelhessen startet. In Forschung und Entwicklung schaffen THM-Teams Innovationen für die industrielle Praxis. Die Hochschule weitet ihr internationales Kooperationsnetz aus und eröffnet damit Studierenden zusätzliche Möglichkeiten des Auslandsstudiums. Die Diplomarbeit einer Absolventin erhält einen Preis. Ein neuer Professor hat die Arbeit aufgenommen. Die THM lädt ein zu öffentlichen Vorträgen. Hier finden Sie Neuigkeiten aus Lehre, Forschung und dem gesamten Hochschulleben.

 

Hochschule in Bewegung: Tanz bis weit nach Mitternacht

Festliche Kleidung war erwünscht. Und Freude am Tanzen ebenfalls. Fast 300 Gäste waren der Einladung zum vierten „Ball der Technischen Hochschule Mittelhessen“ in die Gießener Kongresshalle gefolgt. Showeinlagen, Sportlerehrungen und Preisverleihungen trugen zu einem abwechslungsreichen Programm bei. Durch den Abend führte THM-Vizepräsidentin Prof. Dr. Katja Specht.

Weiterlesen: Aufforderung zum Tanz


Die Schülerinnen und Schüler waren konzentriert bei der Sache.

Lasertechnik, Glasfasertechnik, Fotografie, Sensorik. Das waren die Themen, die Wissenschaftler der Technischen Hochschule Mittelhessen während einer Projektwoche des Gießener Landgraf-Ludwigs-Gymnasium präsentierten.

In Kleingruppen erarbeiteten die Schüler experimentell die Grundlagen. Sie justierten zum Beispiel ein Interferometer, wie es zur Schwingungsanalyse genutzt werden kann, und maßen den Sauerstoffgehalt in Flüssigkeiten und Gasen. Welche Rolle die Sensortechnik in der Industrie spielt, wurde anhand der Nudelproduktion deutlich.

Weiterlesen: Einblick in Optische Technologien


Andrea Vallbracht (links) und Kristina Kottmann gewannen erste Preise in der Kategorie Wirtschaft.

Der Verband baugewerblicher Unternehmen Hessen hat seine Förderpreise für studentische Abschlussarbeiten der Architektur und des Bauingenieurwesens vergeben. Die Hälfte der zehn Auszeichnungen ging an Absolventen der Technischen Hochschule Mittelhessen.
Einen mit jeweils 1000 Euro dotierten ersten Preis erhielten zwei Bauingenieurinnen in der Kategorie Wirtschaft für ihre Masterarbeit. Kristina Kottmann überzeugte die Jury mit einer „Effizienzanalyse modellorientierter Kostenauswertungen auf Basis eines Bauwerksinformationsmodells“. Andrea Vallbrachts war mit einem „Konzept zur Erstellung modellbasierter Kostenermittlungen von Bauleistungen“ erfolgreich. Betreuer beider Arbeiten waren Prof. Katja Silbe und Leonid Herter. Einen mit 500 Euro belohnten dritten Preis in dieser Kategorie gewann – ebenfalls betreut von Katja Silbe - Philipp Loh für seine Masterarbeit über die Optimierung von Arbeitsvorbereitungs- und Kalkulationsprozessen.

Weiterlesen: Förderpreise der hessischen Bauwirtschaft


Campus unter Palmen: Die Friedberger Besuchergruppe vor der National Taiwan University in Taipeh

Welchen Einfluss hat die aktuelle politische Situation in Hongkong auf deutsche Lieferketten? Was muss man wissen, wenn man Geschäftsbeziehungen nach Taiwan hat? Antworten auf solche Fragen suchten Friedberger Studenten der TH Mittelhessen in Fernost. Eine zehntägige Exkursion führte acht angehende Master im Studiengang Supply Chain Management in die frühere britische Kronkolonie und nach Taiwan. Begleitet wurden sie von den Professoren Dr. Monika Maria Möhring, Dr. Ulrich Hein und Dr. Fabian Tjon, die am Fachbereich Management und Kommunikation lehren.

Weiterlesen: Exkursion nach Taiwan


Andreas Deitmer und Zeki Öztürk stellten dem Behindertenbeauftragten des Bundes Jürgen Dusel (von rechts) das Zentrum für blinde und sehbehinderte Studierende vor.

Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, hat die Technische Hochschule Mittelhessen besucht. Im Zentrum für blinde und sehbehinderte Studierende (BliZ) in Gießen stellte Andreas Deitmer, stellvertretender Direktor des BliZ, gemeinsam mit Zeki Öztürk und David Smida das Angebot der Einrichtung vor.

Auch in Zeiten der Inklusion seien Zentren wie das BliZ unverzichtbar, betonte Dusel. Gleichzeitig warb er für einen hochschulweiten Aktionsplan für Inklusion, um Barrieren auch außerhalb von Studium und Lehre zu identifizieren und Vorurteile abzubauen.

Weiterlesen: Behindertenbeauftragter des Bundes zu Gast


Während der Eröffnung des Makerspace hatten die Gäste auch Gelegenheit, die technische Ausstattung zu begutachten.

Mitte Oktober hat der Makerspace Gießen seinen Betrieb aufgenommen. Jetzt wurde die offene High-Tech-Werkstatt in der Walltorstraße 57 in der Innenstadt offiziell eröffnet. Projektpartner sind die Technische Hochschule Mittelhessen, das Technologie- und Innovationszentrum Gießen und die Agentur „flux – impulse“.

Jeder kann in der Werkstatt lernen, mit neuen Technologien umzugehen. Es gibt verschiedene 3D-Drucker, die Besucher nach einem Einführungskurs nutzen können. Man kann Virtual-Reality-Brillen ausprobieren oder 3D-Scans anfertigen. Für Elektronikprojekte gibt es Lötstationen, Kleinstcomputer und Platinen. Ziel ist es auch, einen Austausch zwischen Hochschule, Praktikern, Unternehmen und privaten Interessierten anzuregen.

Weiterlesen: Makerspace Gießen eröffnet


Auch in diesem Jahr bereitete Prof. Hamid Hossain (4. von rechts) Studierende der THM auf ihren Einsatz in der Infektionspräventionswoche vor.

Keime begegnen uns überall – ob im Kindergarten, im Krankenhaus, im Bus oder bei einem Elternabend. Gerade in der nasskalten Zeit droht die Grippe. Aktuelle Statistiken sprechen von 25.000 Grippetoten in Deutschland während einer Saison.   Was man tun kann und soll, um Infektionen zu vermeiden, darüber klären Studierende der TH Mittelhessen in den nächsten Tagen auf.

Wie in den letzten Jahren informieren Studentinnen und Studenten der Krankenhaushygiene in der Gießener Innenstadt im Rahmen der jährlichen Internationalen Infektionspräventionswoche über Krankenhauskeime, Infektionen und Hygiene. Neben multiresistenten Keimen wenden sie sich dieses Mal auch dem großen Thema „Grippe“ zu. Dazu halten sie sich am Samstag, 16. November, von 10 bis 17 Uhr an einem eigenen Infostand auf Gießens Einkaufsmeile (Löwengasse/Ecke Seltersweg) bereit. Zuvor werden sie am 14. November in den Lahn-Dill-Kliniken in Wetzlar und dem Krankenhaus Nordwest in Frankfurt am Main als Ansprechpartner zu Präventionsfragen gastieren.

Weiterlesen: Street fighter gegen Infektionen


 Prof. Frank Fasel verfügt über langjährige Erfahrungen in der Baupraxis und der akademischen Lehre.

Prof. Dr. Frank Fasel hat die Arbeit an der Technischen Hochschule Mittelhessen aufgenommen. Er lehrt Bauverfahren und Baubetrieb am Fachbereich Bauwesen in Gießen.

Sein Studium des Bauingenieurwesens an der Universität Dortmund beendete Frank Fasel im Jahr 1991 mit der Diplom-Prüfung. Dort setzte er später, nach 10 Jahren in der Bauwirtschaft, seine wissenschaftliche Qualifizierung mit der Promotion zum Dr.-Ing. fort, die er 2004 abschloss. In seiner Dissertation entwickelte er ein System, das spezielle Kalkulationsmethoden für das schlüsselfertige Bauen bereitstellt.

Weiterlesen: Experte für Bauverfahren


THM-Absolvent Max Friedrich (3. von links) führte die Besucher auch durch das Maschinenhaus des neuen Kraftwerks.

Nach Bad Ems führte eine Exkursion des Gießener Fachbereichs Maschinenbau und Energietechnik der TH Mittelhessen. 24 Masterstudenten der Vorlesung Strömungsmaschinen nutzten die Gelegenheit, ein neues Wasserkraftwerk noch vor der Inbetriebnahme zu besichtigen. Prof. Dr. Burkhard Ziegler hatte den Ausflug organisiert.

Max Friedrich, Masterabsolvent der THM und heute Mitarbeiter der Betreiberfirma Steinhoff, führte die Gäste durch das Bauwerk an der Staustufe der Lahn. Er erläuterte die komplette Energiekette von der hydraulischen über die mechanische bis zur elektrischen Energie und erklärte die verschiedenen Komponenten wie zum Beispiel Turbinen, Einlaufspiralen, Leitapparate und Saugrohre. Große Teile der technischen Ausstattung werden nicht mehr zu sehen sein, wenn die Anlage demnächst mit dem Fluss verbunden wird und 30 Kubikmeter Wasser pro Sekunde nutzt.

Weiterlesen: Neues Wasserkraftwerk an der Lahn


Bei der aktuellen Vergaberunde des Deutschlandstipendiums an der THM wurden 49 Studentinnen und Studenten aus Gießen, 15 aus Friedberg und vier von StudiumPlus in Wetzlar zur Förderung ausgewählt.

„Ihre hervorragenden Studienleistungen werden anerkannt durch dieses Stipendium, und die finanzielle Förderung soll ihnen ermöglichen, sich noch stärker aufs Studium zu konzentrieren. Aber ich halte die motivierende Wirkung, die eine solche Anerkennung hat, für noch wichtiger als die materielle Unterstützung.“ So beglückwünschte Prof. Dr. Matthias Willems, der Präsident der TH Mittelhessen, die 68 Auserwählten, die in der aktuellen Vergaberunde an der THM ein Deutschlandstipendium erhalten haben.

Weiterlesen: Mentaler und materieller Schub