Aktuelles

Ein neuer Studiengang der Technischen Hochschule Mittelhessen startet. In Forschung und Entwicklung schaffen THM-Teams Innovationen für die industrielle Praxis. Die Hochschule weitet ihr internationales Kooperationsnetz aus und eröffnet damit Studierenden zusätzliche Möglichkeiten des Auslandsstudiums. Die Diplomarbeit einer Absolventin erhält einen Preis. Ein neuer Professor hat die Arbeit aufgenommen. Die THM lädt ein zu öffentlichen Vorträgen. Hier finden Sie Neuigkeiten aus Lehre, Forschung und dem gesamten Hochschulleben.

 

Dr. Harald Platen befasst sich als Professor an der THM mit Messverfahren und war vor 25 Jahren an der Gründung des Verbandes maßgeblich beteiligt.

„Es hat eine lange Tradition, dass die Technische Hochschule Mittelhessen die Rolle des Gastgebers von Fachtagungen übernimmt. Denn in der akademischen Lehre ebenso wie in Forschung und Entwicklung ist uns der enge Praxisbezug wichtig.“ So begrüßte THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems die Mitglieder des Deutschen Verbandes Unabhängiger Prüflaboratorien (VUP) bei ihrer Jahrestagung an seiner Hochschule. Es sei im gemeinsamen Interesse, dass auch die Karrierechancen in der Labordienstleistungsbranche hier auf dem Programm ständen. Die THM wolle den akademischen Nachwuchs frühzeitig in Kontakt mit der Berufswelt bringen.

Weiterlesen: Ein Zentrum der Laborbranche


Prof. Thomas Stetz begleitete seine Studenten in luftige Höhen, um ihnen zu erläutern, wie eine Windkraftanlage funktioniert.

Zum Windpark Weißenberg im Landkreis Marburg-Biedenkopf führte die Exkursion einer Gruppe der TH Mittelhessen. Die Teilnehmer studieren Elektrische Energietechnik für regenerative Energiesysteme am Fachbereich Elektro- und Informationstechnik in Gießen. Die Studienfahrt gehörte zum Programm der Lehrveranstaltung „Regenerative Energien“ und wurde geleitet von Prof. Dr. Thomas Stetz.

Weiterlesen: Studienfahrt mit grandiosem Ausblick


Mit ihrer Geschäftsidee, Dolmetscher per Videokonferenz am Smartphone in Aktion treten zu lassen, wollen Rojan, Frank und Segen (von links) eine eigene Firma gründen.

Ein Kind ist kollabiert. Die Mutter versucht händeringend, dem Notarzt etwas zu sagen. Doch die Frau spricht arabisch. Was sie mitzuteilen hat, kann lebenswichtig für ihr Kind sein; aber das Rettungsteam versteht sie nicht. In solchen Fällen muss schnellstmöglich ein Dolmetscher her. Ein junges Trio aus Gießen will dafür sorgen, dass auch die sprachliche Verständigung „per Notruf“ klappt.

Frank Melchior, seine Frau Rojan und Segen Etbarek haben Betriebswirtschaft an der TH Mittelhessen studiert und gemeinsam eine Geschäftsidee entwickelt. Sie wollen eine Firma mit dem Namen insermo gründen, eine automatisierte Vermittlung von Dolmetschern. Mit ihrem Konzept haben sie sich am Wettbewerb „Hessen Ideen“ beteiligt, den das Wissenschaftsministerium für Hochschulangehörige ausrichtet. Sie konnten die Jury überzeugen. Seit Juli bekommen sie für ein halbes Jahr ein monatliches Stipendium in Höhe von jeweils 2000 Euro. Das Geld soll sie dabei unterstützen, ihr Startup so vorzubereiten, dass sie ihr Angebot mit Erfolg als Selbständige vermarkten können. Sie wollen eine Online-Plattform bereitstellen, über die man lizenzierte Dolmetscher direkt erreichen kann, die sich als Übersetzer am Handy einschalten: Im Regelfall per Videokonferenz im Internet oder telefonisch, sollte es keine Online-Verbindung geben.

Weiterlesen: Anruf bei der Muttersprache


Mie Hanamoto, Prof. Nils Madeja und Prof. Gerrit Sames setzen sich als Projektteam an der THM für Kooperationen zwischen mittelhessischen und japanischen Partnern ein.

Press release in Japanese

Die Technische Hochschule Mittelhessen übernimmt die Führung eines internationalen Projekts, das die Vermarktung des Forschungsnetzwerks Mittelhessen in Japan vorantreibt. Unter dem Titel „DIGIMARI“ (Digital Manufacturing Research Initiative) wird es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) innerhalb der Kampagne „Future of Work“ mit über 200.000 Euro gefördert. Im Mittelpunkt steht dabei die digitale Transformation der Produktion.

Weiterlesen: Deutsch-japanische Digitalverbünde


Selbstbewusst präsentierte THM Motorsport Efficiency den Greenliner V4 in London.

Mit einem Platz im vorderen Mittelfeld ist das studentische Team der Technischen Hochschule Mittelhessen vom 35. „Shell Eco Marathon“ aus London zurückgekehrt. Seit 1985 schreibt der Mineralölkonzern jährlich den Wettbewerb aus. Aufgabe ist es, mit einem selbst konstruierten Fahrzeug möglichst energiesparend zu fahren. Die THM war zum neunten Mal dabei.

Weiterlesen: 1073 Kilometer mit einem Liter Ethanol


Julia Böcher ist neue Leiterin des „International Office“ der TH Mittelhessen.

Julia Böcher ist neue Leiterin des „International Office“ der TH Mittelhessen. Die Abteilung koordiniert die Auslandsbeziehungen der Hochschule, betreut ausländische Studentinnen und Studenten an der THM und unterstützt Hochschulmitglieder bei Studien- und Forschungsaufenthalten außerhalb Deutschlands.

Weiterlesen: THM international


Die Studenten Timo Marré, Marcel Bartholet und Maximilian Zipp kamen an der THM mit Dennis Bardt vom Heringer Pflegeheim sowie den Professoren Dr. Gerrit Sames und Dr. Christian Überall (von links nach rechts) zusammen, um Pepper in der Anwendung zu testen.

Möglichkeiten und Grenzen des Zusammenwirkens von Menschen und Robotern sollen Studienprojekte am Fachbereich Wirtschaft der TH Mittelhessen aufzeigen. Dabei kommen zwei High-Tech-Geräte des Typs Pepper zum Einsatz. Dieses Modell ist derzeit europaweit der gefragteste humanoide Roboter. Darunter versteht man Fabrikate, die wie Menschen aussehen und kommunizieren können.     

Die Frage, ob und inwieweit Pepper Aufgaben in der Pflege übernehmen kann, stand im Mittelpunkt einer fachbereichsübergreifenden Studie, bei der die THM mit dem Pflegeheim Bardt im osthessischen Heringen zusammenarbeitete. Aktueller Hintergrund dieser Kooperation: Mit der demographischen Entwicklung geht hierzulande ein deutlich gestiegener Bedarf in der Pflege einher. Der Mangel an qualifiziertem Personal gehört zu den drängendsten gesellschaftlichen Problemen.   

Weiterlesen: Der Roboter als Pflegekraft


Holz ist ein natürlicher CO2-Speicher. Als Baustoff hat es dieselbe Tragfähigkeit wie Stahl und annähernd die gleiche Druckfestigkeit wie Beton.

Zum „2. Fachkongress Holzbau in Hessen“ lädt die Technische Hochschule Mittelhessen gemeinsam mit „pro holzbau hessen“ für Donnerstag, 19. September, nach Gießen ein.

In drei Themenblöcken berichten Fachleute aus Wissenschaft und Praxis über Holzbau an der Hochhausgrenze, Brandschutz in mehrgeschossigen Wohngebäuden und die Chancen, durch Umnutzung von Gewerbegebäuden und Aufstockung bestehender Bauten ressourcenschonend neuen Wohnraum zu schaffen.

Weiterlesen: Fachkongress Holzbau


Foto (HA Hessen Agentur – Jan Michael Hosan) - Projektpartner (von rechts): Prof. Diethelm Bienhaus erläutert Jörg Hofmann (BSC Computer) und Peter Rektorschek (Hedrich) die Funktion von Sensorik und neuer Plattform.

Besonders für kleine und mittlere Unternehmen ist der Einstieg in die Digitalisierung der Produktion (Industrie 4.0) mit Risiken verbunden. In einem Projekt an der Technischen Hochschule Mittelhessen entwickeln Forscher deshalb eine Plattform für eine sichere und zugleich kostengünstige Anbindung an das Internet. Dadurch können aktuelle Messdaten für cloudbasierte Anwendungen übermittelt werden. Programme weisen so frühzeitig auf den Verschleiß von Maschinen hin, sodass Produktionsausfälle vermieden werden.

Weiterlesen: Sicher vom Sensor in die Cloud


Die stählerne Turbinenschaufel wurde nach einem CAD-Modell im Laserschmelzverfahren hergestellt.

Unternehmen und Schulen, die sich für den industriellen Lasereinsatz interessieren, sind an der TH Mittelhessen in Friedberg willkommen. Der Arbeitsgruppe Lasertechnik am Fachbereich Mathematik, Naturwissenschaften und Datenverarbeitung steht in der Forschung eine moderne Anlage für das selektive Laserstrahlschmelzen zur Verfügung.

Weiterlesen: Vom Metallpulver zum komplexen Bauteil