Aktuelles

Ein neuer Studiengang der Technischen Hochschule Mittelhessen startet. In Forschung und Entwicklung schaffen THM-Teams Innovationen für die industrielle Praxis. Die Hochschule weitet ihr internationales Kooperationsnetz aus und eröffnet damit Studierenden zusätzliche Möglichkeiten des Auslandsstudiums. Die Diplomarbeit einer Absolventin erhält einen Preis. Ein neuer Professor hat die Arbeit aufgenommen. Die THM lädt ein zu öffentlichen Vorträgen. Hier finden Sie Neuigkeiten aus Lehre, Forschung und dem gesamten Hochschulleben.

 

Foto (Henkel): Daniel Rothfuss zeigte den Gästen das neu eingerichtete Labor für die additive Fertigung mit 3D-Druckern.

Nach Heidelberg führte eine Exkursion der TH Mittelhessen. Studentische Mitglieder der beiden Rennsportteams aus Friedberg und Gießen besuchten die Firma Henkel, die an diesem Standort Industrieklebstoffe für den Automobilbau entwickelt und herstellt.

Das Unternehmen unterstützt die Motorsportler der THM, die ihre eigenen Fahrzeuge bauen, seit zehn Jahren. High-Tech-Klebstoffe kommen dabei vor allem bei der Verbindung von Leichtbaumaterialien zum Einsatz, wo Schweißen oft nicht möglich ist. So konnte das Gießener Team zum Beispiel eine als Schweißkonstruktion ausgelegte Radaufhängung aus Stahl durch eine Klebekonstruktion aus carbonfaserverstärktem Kunststoff ersetzen und damit 50 Prozent Gewicht einsparen.

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Andres Ebner hat den „Student Award“ des Vereins für Angewandte Automatisierungstechnik in Lehre und Entwicklung an Hochschulen gewonnen.

Andreas Ebner hat den „Student Award“ des Vereins für Angewandte Automatisierungstechnik in Lehre und Entwicklung an Hochschulen gewonnen. Der 24-Jährige erhielt die Auszeichnung für seine Masterthesis am Gießener Fachbereich Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik der TH Mittelhessen. Den mit 1000 Euro dotieren Preis konnte der Informatiker auf der Jahrestagung des Vereins an der Hochschule Heilbronn entgegennehmen.

Weiterlesen: Preis für Gießener Informatiker


Prof. Jens Minnert referierte über Schäden im Stahlbetonbau. Etwa 160 Gäste folgten der Einladung zum Massivbau-Kompaktseminar an die Technische Hochschule Mittelhessen nach Gießen. Im Auditorium waren vor allem Praktiker aus hessischen Ingenieurbüros, Bauunternehmen, Behörden und Prüfstellen, aber auch Studentinnen und Studenten. Initiator und Referent der Veranstaltung war Prof. Dr. Jens Minnert vom Fachbereich Bauwesen der THM.

Schäden im Stahlbetonbau haben ihre Ursachen oft in Details, denen man in der Planungs- und Konstruktionsphase nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt hat. In dem eintägigen Seminar führte Minnert zunächst in das Thema ein und stellte typische Schadensbilder vor. Nach der Erörterung theoretischer Grundlagen ging er in weiteren Vorträgen auf die konstruktive Durchbildung von Konstruktionsdetails bei Stützen, Balken, Platten, Wänden und Fundamenten ein.

Die Erlöse der Veranstaltung werden den Studenten des Fachbereichs zugutekommen. Aus Seminareinnahmen wurden in den vergangenen Jahren zum Beispiel Exkursionen nach Rom, Kuba und Peru finanziert. In diesem Jahr ist eine Reise in die USA geplant.


Meysam Alikhani (IfM), Dr. Birgit Samans (THM), Prof. Dr. Volker Groß (Transmit), Prof. Dr. Keywan Sohrabi (THM/von links) arbeiten gemeinsam an neuen diagnostischen Möglichkeiten für Kinder mit Atemwegserkrankungen.

Die berührungslose Langzeitüberwachung von Säuglingen und Kleinkindern mit Atemwegserkrankungen ist das Ziel eines Forschungsprojekts, bei dem die TH Mittelhessen mit verschiedenen Partnern zusammenarbeitet. Dazu gehören das federführende Ingenieurbüro für Medizintechnik (IfM) in Wettenberg, die Kinder-Universitätsklinik Ostbayern in Regensburg und das Gießener Transmit-Zentrum für Bioakustik und Atemphysiologie. Verantwortlich an der THM ist Prof. Dr. Keywan Sohrabi vom Fachbereich Gesundheit. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Vorhaben, mit 1,1 Millionen Euro.

Erkrankungen der Atemwege gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden bei Kindern. Neben akuten spielen chronisch verlaufende Krankheiten eine große Rolle. So sind etwa zehn Prozent aller Kinder unter 15 Jahren von Asthma betroffen. In der Mehrheit der Fälle bricht die Krankheit vor dem fünften Lebensjahr aus. Sie wird allerdings häufig übersehen oder zu spät behandelt.

Weiterlesen: Berührungslose Langzeitüberwachung der Atmung bei Kindern


Ivan Knezović und Tugomir Čuljak von der Geschäftsleitung des Maschinenbau-Unternehmens SIK führten Joachim Ulm und Prof. Claus Breuer (von links) durch die Produktionshallen.

Die TH Mittelhessen kooperiert seit vergangenem Jahr mit der Universität Mostar. Zu einem dreitägigen Besuch reisten jetzt Prof. Dr. Claus Breuer, Dekan des Friedberger Fachbereichs Maschinenbau, Mechatronik, Materialtechnologie, und Joachim Ulm vom Labor für Verbrennungsmotoren nach Bosnien und Herzegowina.

Weiterlesen: Kooperationspartner in Bosnien und Herzegowina


Zum Tagungsprogramm in Wien gehörte auch ein Besuch der Energie-Erlebniswelt: Sergej Herzog (vorn) und Jan Ambrosius beschäftigen sich mit einem Versuch zum Magnetismus.

Wissenschaftler des Instituts für Thermodynamik, Energieverfahrenstechnik und Systemanalyse der TH Mittelhessen haben die 11. Internationale Energiewirtschaftstagung an der TU Wien besucht.

An drei Tagen diskutierten 450 Teilnehmer aus Wissenschaft und Industrie das Thema „Freiheit, Gleichheit, Demokratie: Segen oder Chaos für Energiemärkte?“. Etwa 200 Vorträge standen auf dem Programm, darunter auch zwei der THM-Wissenschaftler.

Die Masterstudentin Manuela Richter sprach über „Simulative Untersuchungen der thermischen Be- und Entladungsprozesse eines sensiblen Hochtemperaturspeichers.“ In dem Vortrag, den sie gemeinsam mit dem Wissenschaftlichen Mitarbeiter Sergej Herzog erarbeitet hatte, berichtete sie über Zwischenergebnisse eines aktuellen Gießener Forschungsprojekts.

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Prof. Bartosz Czempiel hat seine Arbeit an der TH Mittelhessen aufgenommen. Er lehrt am Fachbereich Bauwesen in Gießen. Sein Fachgebiet ist Visualisierung und Entwurf.

Prof. Bartosz Czempiel hat seine Arbeit an der TH Mittelhessen aufgenommen. Er lehrt am Fachbereich Bauwesen in Gießen. Sein Fachgebiet ist Visualisierung und Entwurf.

Von 2000 bis 2006 studierte Czempiel Architektur an der RWTH Aachen und am Politechnika Krakowska in Polen. Sein Studium schloss er als Diplom-Ingenieur ab.

Weiterlesen: Architekt berufen


Das Projekt „Innovative 3D-Fertigungstechnologien für die individualisierte Medizin“ stellte sich ebenso auf der Messe vor ...

Die TH Mittelhessen ist seit der Premiere der Hightechmesse „W3+ Fair/Convention“ in Wetzlar im Jahr 2014 mit von der Partie. Die Hochschule präsentierte bei der sechsten Auflage in der Rittal Arena aktuelle Forschungsvorhaben.

Ganz neu ist das Projekt „Wissens- und Technologietransfer in die Wirtschaft“ zum Thema „3D-Druck in der individualisierten Medizin“. Dr. Ulf Mäder vom Institut für Medizinische Physik und Strahlenschutz erklärt, wie diese Technik in der Qualitätssicherung der Radiologie, beispielsweise der Mammographie eingesetzt werden kann. „Dreidimensionale anthropomorphe Prüfkörper, die anhand radiologischer Aufnahmen im 3D-Druck gefertigt werden, können in Zukunft zur Bestimmung von Bildqualitätsparametern eingesetzt werden.“ Damit könne festgestellt werden, ob die bei der Mammographie eingesetzten Röntgenapparate und Bildwiedergabegeräte den vorgeschriebenen Anforderungen genügten.

Weiterlesen: THM auf Hightechmesse in Wetzlar


Der Wissenschaftliche Mitarbeiter Felix Brück und die Studentin Shannon Courtney bereiten eine Klärschlammascheprobe für die Analyse auf Schadstoffe vor.

Ein Konzept zur Gewinnung von Phosphor und Energie aus Klärschlamm ist der Gegenstand eines Projekts der TH Mittelhessen. Die Professoren Dr. Ulf Theilen, Dr. Harald Weigand und Dr. Harald Platen vom Kompetenzzentrum für Energie- und Umweltsystemtechnik arbeiten dabei mit verschiedenen Partnern zusammen. Zu ihnen gehören die Stadtwerke Gießen, die Mittelhessischen Wasserbetriebe und das Institut für Pflanzenernährung der Justus-Liebig-Universität. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Vorhaben mit 125.000 Euro.

Weiterlesen: Phosphor und Fernwärme aus Klärschlamm


Fachleute für Hochschuldidaktik:  Prof. Frank Pude, Lilian Gilgen, Ursula Rachor-Hagelüken,  Prof. Gianni Di Pietro,  Katharina Thülen (hinten,von links), Prof. Silke Bock,  Meike Hölscher, Julia Rausenberger (vorn, von links)

Besuch aus der Schweiz hatte die TH Mittelhessen. Prof. Dr. Frank Pude, Leiter der Aus- und Weiterbildung an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), und seine Kollegen Dr. Julia Rausenberger, Dr. Lilian Gilgen und Prof. Gianni Di Pietro informierten sich in Gießen über das Zentrum für kooperatives Lehren und Lernen (Zekoll).

Weiterlesen: Kooperation in der Hochschuldidaktik