Aktuelles

Ein neuer Studiengang der Technischen Hochschule Mittelhessen startet. In Forschung und Entwicklung schaffen THM-Teams Innovationen für die industrielle Praxis. Die Hochschule weitet ihr internationales Kooperationsnetz aus und eröffnet damit Studierenden zusätzliche Möglichkeiten des Auslandsstudiums. Die Diplomarbeit einer Absolventin erhält einen Preis. Ein neuer Professor hat die Arbeit aufgenommen. Die THM lädt ein zu öffentlichen Vorträgen. Hier finden Sie Neuigkeiten aus Lehre, Forschung und dem gesamten Hochschulleben.

 

Die FH Gießen-Friedberg will auch künftig durch ihr Lehrangebot die „Gründermentalität“ unter den Studierenden fördern. Dr. Maria Rumpf, die Inhaberin der auf fünf Jahre befristeten  „Stiftungsprofessur Existenzgründung“, wird sich nun dauerhaft als Professorin dieser Aufgabe widmen.

Weiterlesen: Anregerin unternehmerischen Denkens


Im bundesweiten Wettbewerb um Fördermittel für Forschung und Entwicklung hat die FH Gießen-Friedberg erneut erfolgreich abgeschnitten. Aus dem Programm „Angewandte Forschung an Fachhochschulen im Verbund mit der Wirtschaft“ erhält die Hochschule insgesamt 690.000 Euro. Die Förderzusage des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gilt drei beantragten Projekten auf den Gebieten Materialtechnologie, Mobilkommunikation und Regelungstechnik.

Weiterlesen: Forschungsministerium fördert drei Projekte der FH


Prof. Dr. Martin Sting hat die Arbeit an der Fachhochschule Gießen-Friedberg aufgenommen. Seine Lehrveranstaltungen am Fachbereich Maschinenbau, Mechatronik, Materialtechnologie in Friedberg befassen sich mit Maschinenteilen, Computer Aided Design (CAD) und Werkzeugmaschinen.

Weiterlesen: Experte für Maschinensysteme


Die FH Gießen-Friedberg gilt unter Personalchefs deutscher Unternehmen als eine vorzügliche akademische Ausbildungsstätte in Informatik und Ingenieurwissenschaften. Dieses Resultat erbrachte ein aktuelles Hochschulranking, das die Zeitschrift „WirtschaftsWoche“ im März (Heft 10) veröffentlicht hat. 

Weiterlesen: Spitzenplätze im bundesweiten Vergleich


Prof.  Dr. Jens Minnert vom Fachbereich Bauwesen der FH Gießen-Friedberg hat eine aktuelle Formelsammlung für Praktiker der Baubranche veröffentlicht.

Weiterlesen: Kompakte Hilfe


GirlsDay 2004 Der Fachbereich Elektro- und Informationstechnik an der FH in Gießen hat 521 Studierende – 25 davon sind weiblich. Unter den 122 Studierenden des Friedberger Fachbereichs Maschinenbau, Mechatronik, Materialtechnologie sind es 5. Nach wie vor sind Frauen in den Ingenieurwissenschaften deutlich unterrepräsentiert – nicht nur an der Fachhochschule Gießen-Friedberg.

Um daran etwas zu ändern, startete im vergangenen Herbst das Junior-Mentoringprogramm (JUMP!). Jutta Müller, Studienberaterin an der FH in Friedberg, erläutert, worum es in dem von ihr initiierten Projekt geht: "Ziel ist es, das Interesse von Schülerinnen an technischen Studiengängen zu fördern und ihr Berufswahlspektrum zu erweitern. Im Rahmen von Schulprojekten betreuen Studentinnen als Juniormentorinnen kleine Gruppen von Oberstufenschülerinnen und geben ihnen einen Einblick in ein ingenieur- oder naturwissenschaftliches Studium. Die Schülerinnen können sich an Arbeitsgruppen beteiligen, an Vorlesungen teilnehmen oder ihre studentische Betreuerin in ein Labor begleiten."

Weiterlesen: Technik und Naturwissenschaften für Mädchen


Eine Gruppe des College of Entrepreneurship aus Ljubljana ist zu einer einwöchigen Arbeitsphase an der Fachhochschule in Friedberg eingetroffen. Zwischen der FH Gießen-Friedberg und der slowenischen Hochschule besteht eine enge Kooperation auf dem Gebiet des weiterbildenden Studiengangs Projektmanagement.

FH-Vizepräsident Prof. Dr. Manfred Börgens begrüßte die Gaststudierenden, die von Privatdozent Dr. Dejan Jelovac begleitet werden. Im Rahmen der Kooperation absolvieren Gruppen beider Hochschulen Präsenzphasen an der Partnerinstitution. Für den Mai ist ein Arbeitsaufenthalt Friedberger Studierender in Slowenien vorgesehen. Die im Ausland erbrachten Leistungen werden nach dem European Credit Transfer System (ECTS) angerechnet. Das Friedberger Projektmanagement-Team arbeitet an der Weiterentwicklung des Lehrprogramms zu einem Studiengang mit dem international anerkannten Master-Abschluss. Man will auch die Kontakte zu ausländischen Hochschulen weiter ausweiten.

Mittlerweile qualifiziert sich der fünfte Studentenjahrgang an der FH in Friedberg zum Diplom-Projektmanager. Das gebührenpflichtige Studium dauert drei Semester und richtet sich an Interessierte mit akademischem Abschluss. Das Programm ist so angelegt, dass die Teilnehmer – darunter sind vor allem  Ingenieure, Betriebswirte und Juristen – berufsbegleitend studieren können. Wer diese Weiterbildung, die in der Wirtschaft eine hohe Wertschätzung genießt, erfolgreich absolviert, kann damit die eigenen beruflichen Perspektiven erheblich verbessern. Industriepartner des Friedberger Studiengangs sind u. a. ABB Robotics, Audi und die Siemens AG.

Drucksache 49Die Ausgabe 49 des FH-Informationsdienstes "Drucksache" ist mit vielen Berichten aus Lehre und Forschung im  März erschienen. In der Printversion gibt es das Heft kostenlos in der Pressestelle (Wiesenstraße 14, 35390 Gießen, Tel. 0641/309-1040), oder als PDF Datei direkt.

Die Drucksache 48 des FH-Informationsdienstes "Drucksache" ist mit vielen Berichten aus Lehre und Forschung am 1. Dezember erschienen. In der Printversion gibt es das Heft kostenlos in der Pressestelle (Wiesenstraße 14, 35390 Gießen, Tel. 0641/309-1040).


Dipl.-Ing.  Arne Weber (Lahnau) war beim Wettbewerb um den „BKK-Innovationspreis Gesundheit“ erfolgreich. Die Jury sprach dem Absolventen der FH Gießen-Friedberg den mit 500 Euro dotierten 3. Preis zu. Der hessische Landesverband der Betriebskrankenkassen (BKK) hatte die vierte Ausschreibung seines Innovationspreises unter das Motto „Gesundheit als Wirtschaftsfaktor“ gestellt. Studierende von Universitäten und Fachhochschulen waren aufgefordert, zu diesem Thema neue Überlegungen und Modelle zur Verbesserung der Versorgungsqualität im Gesundheitswesen einzubringen.

Arne Weber wurde für seine Diplomarbeit ausgezeichnet, mit der er im Herbst 2004 das Studium des KrankenhausTechnikManagements an der Fachhochschule in Gießen abgeschlossen hat. Darin entwickelte der 24-Jährige ein spezielles Schulungskonzept zum neuen DRG-Fallpauschalensystem (DRG = Diagnosis Related Groups) bei stationären Behandlungen in Krankenhäusern. Es richtet sich nicht nur an Ärzte, sondern auch an die Klinikverwaltung, Technik und alle beteiligten medizinischen Berufe. Der Diplomand vermittelt Basiswissen über das DRG-System, konzentriert sich vor allem auf dessen Grundlagen und Struktur, berichtet über die Geschichte und die Einführungsphase. Schwerpunkte setzt er auf den Zeitplan und die finanziellen Auswirkungen bei der schrittweisen Umstellung. Dabei macht er an mehreren Stellen deutlich, dass die Umstellungsphase bereits Verlierer und Gewinner bei den Krankenkassen mit sich bringen wird.

Mit seiner Diplomarbeit hat Arne Weber einen beeindruckenden Wettbewerbsbeitrag vorgelegt. Die Jury hob in ihrer Laudatio hervor, dass „sein Schulungskonzept alle Zielgruppen innerhalb des Krankenhauses anspricht und diese mit einbezieht.“ Er leiste damit einen wichtigen Beitrag für nachhaltige Informationen über die Wichtigkeit der genauen Abrechnung mit Fallpauschalen.
Der Diplomingenieur konnte die Auszeichnung im Rahmen einer Feierstunde im Frankfurter Römer entgegennehmen. Schirmherr des Wettbewerbs war Dr. Alois Rhiel, der Hessische Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung.