Aktuelles
Ein neuer Studiengang der Technischen Hochschule Mittelhessen startet. In Forschung und Entwicklung schaffen THM-Teams Innovationen für die industrielle Praxis. Die Hochschule weitet ihr internationales Kooperationsnetz aus und eröffnet damit Studierenden zusätzliche Möglichkeiten des Auslandsstudiums. Die Abschlussarbeit einer Absolventin erhält einen Preis. Ein neuer Professor hat die Arbeit aufgenommen. Die THM lädt ein zu öffentlichen Vorträgen. Hier finden Sie Neuigkeiten aus Lehre, Forschung und dem gesamten Hochschulleben.
Fachmann für klinische Systeme
- Details
- COM_CONTENT_CATEGORY Personalien
Prof. Dr. Volker Groß hat die Arbeit an der Fachhochschule Gießen-Friedberg aufgenommen. Er lehrt Biomedizinische Technik am Fachbereich Krankenhaus- und Medizintechnik, Umwelt- und Biotechnologie.
Volker Groß studierte Physik mit dem Schwerpunkt Biophysik und legte 1997 an der Justus-Liebig-Universität in Gießen die Diplomprüfung ab. Nach fortgesetzten Studien unter anderem der Medizinischen Physik und Technik promovierte er im Fach Humanbiologie an der Philipps-Universität Marburg zum Dr. rer.physiol. In seiner Dissertation zum Thema "Biosignalanalyse von Lungengeräuschen" entwickelte er ein Verfahren und Gerät zur mobilen Langzeitüberwachung von Lungengeräuschen als nichtinvasives Monitoringsystem. Am Universitätsklinikum in Marburg befasste er sich rund zehn Jahre lang mit unterschiedlichen wissenschaftlichen Aufgaben. So leitete er von 2005 bis 07 dort das Projektteam "Lungsound" und übernahm anschließend die Leitung der interdisziplinären Arbeitsgruppe "Biomedizinische Signalverarbeitung".
In der Lehre setzt er Schwerpunkte auf Therapeutische Systeme, Diagnostik und Monitoring sowie Physiologie. Sein Forschungsinteresse richtet sich vor allem auf die Biomedizinische Technik, Biosignalverarbeitung, die Atemphysiologie und nichtinvasive Beatmung. Zu seinen aktuellen Vorhaben an der FH Gießen-Friedberg gehört das Kooperationsprojekt "PneumoGRID", das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Daran beteiligen sich Ärzte, Physiker, Informatiker, Ingenieure und Unternehmen aus der Medizintechnik, um marktfähige Computerdienste zur Diagnose und Behandlungsunterstützung von Lungenerkrankungen zu entwickeln.
Prof. Dr. Groß, der zwei medizintechnische Patente hält, hat zahlreiche Fachveröffentlichungen vorgelegt. Für seine Leistungen in Forschung und Entwicklung wurde er soeben mit dem Preis des Technologietransfernetzwerks Hessen (TTN) ausgezeichnet.
In Gießen und Friedberg studieren
- Details
- COM_CONTENT_CATEGORY Aus Lehre und Forschung
Die Fachhochschule Gießen-Friedberg hat der Studienplatzbörse der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) Studiengänge gemeldet, für die sich bislang relativ wenige Erstsemester eingeschrieben haben. Die Plattform bietet laut HRK bundesweite „Informationen über derzeit freie Studienplätze für das Wintersemester 2009/10“.Das aktuelle Gesamtangebot finden Interessierte unter www.hochschulkompass.de/studienplatzboerse.html.
Die FH hat die Gießener Studiengänge Informationns- und Kommunikationstechnik, Elektronik und Technische Gebäudeausrüstung gemeldet. In Friedberg sind die Studiengänge Informations- und Kommunikationstechnik, Mechatronik und Physikalische Technik verfügbar. Wer sich für eines der Angebote interessiert, kann sich noch bis Ende September einschreiben. Das Studiensekretariat der FH empfiehlt, bis spätestens 25. September unmittelbar mit der Hochschule Kontakt aufzunehmen: Tel. 0641-309-1201,
Experte für Regelungstechnik
- Details
- COM_CONTENT_CATEGORY Personalien
Prof. Dr. Alexander Kuznietsov hat die Arbeit an der Fachhochschule Gießen-Friedberg aufgenommen. Er lehrt Regelungstechnik am Fachbereich Informationstechnik – Elektrotechnik – Mechatronik der FH in Friedberg.
Alexander Kuznietsov stammt aus der Ukraine, in deren Hauptstadt Kiew er 1992 sein ingenieurwissenschaftliches Studium mit dem Diplom abschloss. Am Institut für Elektrodynamik der Ukrainischen Akademie der Wissenschaften promovierte er im Fach Messtechnik 1996 zum Dr.-Ing. In seiner Dissertation analysierte er „Genauigkeitscharakteristiken von mikroprozessorgestützten Messsystemen“. Seine akademische Qualifikation setzte er als Gastwissenschaftler an der Technischen Universität Ilmenau mit der Habilitation zum Thema „Messtechnische Erfassung und Diagnostik des Flickers in elektrischen Netzen“ fort.
Im Jahr 2000 wechselte er in die Industrie und ging als Entwicklungsingenieur zu einem Hersteller von Präzisionsmessgeräten im Rhein-Main-Gebiet. Er arbeitete in der Entwicklung bei der ITK Engineering AG in Marburg, als ihn der Ruf an die FH Gießen-Friedberg erreichte.
Sowohl in seinen wissenschaftlichen Arbeiten als auch während seiner Industrietätigkeit hat Prof. Dr. Kuznietsov Schwerpunkte auf die Mess- und Regelungstechnik gesetzt. Mit Fragen dieser Fachrichtungen befassen sich auch seine zahlreichen Publikationen. Im Mittelpunkt seiner bisherigen Forschungs- und Entwicklungsprojekte stand die intelligente Sensorik und Signalverarbeitung.
Besuch von der CDU
- Details
- COM_CONTENT_CATEGORY ...und außerdem
Im Rahmen der Sommerbereisung informierte sich der Arbeitskreis Wissenschaft und Kunst der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag über aktuelle Entwicklung und Perspektiven der Fachhochschule. „Die Hochschule ist mit der Konzentration auf die Bereiche Studium, Forschung und Weiterbildung für die Zukunft klug positioniert. Die Landesregierung hat dieses Engagement der Hochschulleitung anerkannt und hat mit 18,4 Millionen Euro den Neubau für die Studiengänge Medieninformatik, Wirtschaftsinformatik, Facility Management und das Fernstudienzentrum der Fachhochschule am Standort Friedberg unterstützt, der Ende Juni der FH übergeben wurde. Dies ist eine deutliche Stärkung des Hochschulstandortes Mittelhessen“, so Rafael Reißer, Vorsitzender des Arbeitskreises, nach Abschluß des Besuches. Die Vizepräsidenten Prof. Harald Danne und Prof. Axel Schumann-Luck erläuterten die Chancen, die sich der FH Gießen-Friedberg in Studium, Forschung und Weiterbildung bieten.
Bis zum Jahr 2015 erwartet die FH aus demografischen Gründen einen Anstieg der Studentenzahlen von heute 10.500 auf 13.000. Das, so Schumann-Luck, mache eine zumindest temporäre Erweiterung der Raumkapazitäten erforderlich. Masterpläne für Gießen und Friedberg trügen diesem Bedarf Rechnung. Der Vizepräsident zeigte sich zuversichtlich, dass das Land für ein Kompetenz- und Technologiezentrum ein Gelände in der campusnahen Friedberger Housing Area kaufen werde. In Gießen wolle die Hochschule sich unter anderem auf das Gelände der Kreisverwaltung ausdehnen.
Weitere Themen waren Forschung und Weiterbildung. Die FH gehöre in der Forschung bereits heute zur Spitzengruppe der deutschen Fachhochschulen, sagte Danne. Gerade für mittelständische Unternehmen der Region sei die Fachhochschule ein begehrter Kooperationspartner. Als Voraussetzung für eine Erweiterung der Forschungskapazitäten nannte er eine mittelfristig deutliche Erhöhung der Zahl der Wissenschaftlichen Mitarbeiter. Wachsen will die Hochschule auch beim dualen Studienangebot und auf dem Leistungsfeld Weiterbildung, um dem großen Interesse lokaler Unternehmen gerecht zu werden.
Für Physikalische Technik einschreiben
- Details
- COM_CONTENT_CATEGORY Aus Lehre und Forschung
Am Donnerstag, 13. August, können Studieninteressierte sich letztmalig für den Diplomstudiengang Physikalische Technik an der Fachhochschule Gießen-Friedberg einschreiben.Das Studiensekretariat in der Friedberger Wilhelm-Leuschner-Straße 13 ist von 9.30 bis 11.30 Uhr geöffnet. Online ist die Einschreibung noch bis zum 2. September möglich. Im kommenden Jahr wird der Studiengang mit einem Bachelorabschluss angeboten.
Im Studiengang Physikalische Technik werden anwendungsorientierte Physiker mit den Schwerpunkten Lasertechnik/Optik und Materialwissenschaften ausgebildet. Diese fachlichen Profilelemente gehören weltweit zu den Querschnitttechnologien mit den höchsten Innovations- und Wachstumspotenzialen. Deutschland ist eine der führenden Nationen in diesen Branchen. Die Nachfrage nach akademisch qualifizierten Nachwuchskräften ist hierzulande sehr groß. Über 95 Prozent der Absolventen des Diplomstudiengangs Physikalische Technik der FH Gießen-Friedberg erhielten in der Regel schon während der Phase des Studienabschlusses ihren ersten Arbeitsvertrag.
Wer sich für Physikalische Technik einschreiben möchte, erhält weitere Informationen beim Studiensekretariat in Friedberg (Tel. 06031-604-101) oder im Internet (www.thm.de).
Lungenkrankheiten besser behandeln
- Details
- COM_CONTENT_CATEGORY Aus Lehre und Forschung
Als Partner im Projekt „PneumoGRID“ erhält die Fachhochschule Gießen-Friedberg vom Bundesministerium für Bildung und Forschung Mittel in Höhe von 240.000 Euro. Ziel des Vorhabens ist es, Computerdienste zu entwickeln und marktfähig zu machen, die zur Diagnose und Behandlungsunterstützung von Lungenerkrankungen geeignet sind. Dabei arbeiten Ärzte, Physiker, Informatiker, Ingenieure und Unternehmen aus der Medizintechnik zusammen. Die Forschungsergebnisse sollen insbesondere Patienten mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung zugute kommen. Diese Krankheit entsteht durch entzündete und dauerhaft verengte Atemwege. Im Gegensatz zum Asthma lässt sich diese Verengung durch Medikamente nur teilweise bessern.
Neben der statischen Lungenfunktionsanalyse sollen in dem Projekt neuartige bildgebende Methoden zur Messung der dynamischen Lungenbelüftung entwickelt werden. Die Verfahren benötigen eine hohe Rechenleistung, die zum Beispiel bei niedergelassenen Ärzten nicht vorhanden ist. Dieses Problem soll durch Grid-Computing gelöst werden, eine Technik, bei der ein „virtueller Supercomputer“ durch lose gekoppelte dezentrale Rechner erzeugt wird und die bislang zum Beispiel bei der Berechnung von Wettervorhersagen genutzt wird.
Im Rahmen von PneumoGRID soll den Nutzern außerdem eine Referenzdatenbank angeboten werden, die es ermöglicht, die jeweils aktuellen Lungenfunktionsmessungen zu klassifizieren und zu beurteilen. Schließlich sollen durch das Projekt multizentrische klinische Studien zur Lungenbelüftung informationstechnisch unterstützt werden. Dazu gehören zum Beispiel Dienste zum Datenmanagement und zur statistischen Auswertung.
An der FH Gießen-Friedberg sind die Professoren Dr. Martin Fiebich und Dr. Volker Groß sowie David Jany (Institut für Medizinische Physik und Strahlenschutz) beteiligt. Sie werden ihre Arbeit auf die Methoden zur Visualisierung der Lungenbelüftung und die Analyse der räumlichen Verteilung der Lungengeräuschintensität konzentrieren.
Neben der FH sind an dem Projekt die Universität Marburg, die Berliner Charité, das Fraunhofer-Institut für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik, die Gießener Technologietransfergesellschaft TransMit und verschiedene Medizintechnikunternehmen beteiligt. Das finanzielle Gesamtvolumen des Forschungsvorhabens liegt bei 2,1 Millionen Euro. Das Projekt soll 2011 abgeschlossen sein.
Logistiker trafen sich in Friedberg
- Details
- COM_CONTENT_CATEGORY Aus Lehre und Forschung
Unter dem Motto „Wir kommen zurück - und wir freuen uns“ trafen sich ehemalige Logistikstudenten der Fachhochschule Gießen-Friedberg zu einem Alumni-Fest. Organisiert hatten die Zusammenkunft Prof. Dr. Maria Rumpf und Prof. Dr. Fabian Tjon.
Die FH bietet diesen Studiengang seit 1998 an. Logistiker organisieren den gesamten Prozess der Planung, Gestaltung, Steuerung und Kontrolle des Material- und Informationsflusses zwischen Lieferanten und Kunden. 168 Diplom-Logistikerinnen und Logistiker haben bis heute ihr Studium am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der FH in Friedberg erfolgreich abgeschlossen. Sie sind deutschlandweit erfolgreich in Industrie- und Handelsunternehmen, in Consultingfirmen und bei Logistikdienstleistern tätig. Viele könnten schon nach wenigen Berufsjahren eine beachtliche Karriere vorweisen, so Prof. Tjon. In seiner Begrüßungsrede hob der Studiendekan die Wichtigkeit des „Networking“ hervor und bedankte sich für die starke Verbundenheit der Ehemaligen mit ihrer Hochschule. Absolventinnen und Absolventen berichteten über ihren bisherigen Berufsweg und ihre Erfahrungen im Berufsleben. Professoren des Studiengangs erfuhren aus erster Hand, was aus ihren Studenten geworden ist, und die aktuellen Studierenden konnte wichtige Kontakte knüpfen. Ein Grillfest beschloss das erste Zusammentreffen der Ehemaligen an der Hochschule. Fabian Tjon zeigte sich über die große Resonanz erfreut.
Das Alumnitreffen solle bald wiederholt werden. Die Gründung eines Vereins ehemaliger Logistikstudenten ist ebenfalls geplant.
Neuer Honorarprofessor
- Details
- COM_CONTENT_CATEGORY Personalien
Dr. Ulrich Thiele ist zum Honorarprofessor an der Fachhochschule Gießen-Friedberg ernannt worden. Auf Antrag des Fachbereichs Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik erkannte die Hochschule damit vor allem dessen Engagement im Studiengang Technische Redaktion und Multimediale Dokumentation an.
Prof. Dr. Thiele ist seit 2002 Lehrbeauftragter an der FH in Gießen. Er hat zahlreiche Bücher und Fachbeiträge zu Aspekten der Technischen Dokumentation und zu anderen Bereichen der Kommunikation veröffentlicht. Im Studiengang TRMD hat er bisher die Arbeitsgebiete Desktop Publishing und Redaktionssysteme in der Ausbildung maßgeblich mitgestaltet. In Zukunft wird er seine Kompetenz in zwei Master-Studiengängen der Hochschule einbringen: bei der Qualifizierung technischer Redakteure und im Fach „Dokumentenmanagement und Redaktionssysteme“ in der Medieninformatik. Zudem wird der neue Honorarprofessor sein profundes Wissen über Visualisierungsmethoden – insbesondere digitale Objektfotografie – an angehende Mediengestalter weitergeben.
50 Jahre Elektroingenieur
- Details
- COM_CONTENT_CATEGORY ...und außerdem
Am 21. Juli 1959 war für 26 junge Männer die Studienzeit an der Staatlichen Ingenieurschule Gießen zu Ende. Sie konnten sich ab sofort Elektroingenieure nennen. Auf den Tag genau 50 Jahre später feierten 17 von ihnen den Jahrestag ihres Examens an der Fachhochschule in Gießen, der Nachfolgeeinrichtung des früheren Polytechnikums.
Organisiert hatte das Treffen, an dem auch die Ehefrauen teilnahmen, Gerhard Rees, der heute in Marburg lebt. Für den Fachbereich Elektro- und Informationstechnik begrüßte Prof. Dr. Helmut Gebler die Jubilare. Der Hochschullehrer referierte auch über die neuesten Entwicklungen an der FH und führte die Besucher durch den Fachbereich und seine Labore. Als Vertreter des Oberbürgermeisters sprach Gießens Stadtrat Prof. Heinrich Brinkmann ein Grußwort.
Vorwiegend aus dem Raum Gießen, Marburg und Wetzlar seien die Studenten damals gekommen, erinnert sich Norbert Engelhardt. Aber auch aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und sogar Schleswig-Holstein habe es Studierwillige nach Gießen gezogen. Sehr schulisch sei die sechssemestrige Ausbildung in den fünfziger Jahren gewesen. Sogar von Kopfnoten in den Zwischenzeugnissen weiß der frühere Semestersprecher zu berichten. Studiert habe man in Baracken in der Wiesenstraße und hinter der Zeughauskaserne. Nur die höheren Semester hätten das Privileg genossen, im Neuen Schloss zu studieren. Immerhin habe man keine Aufräum- und Reparaturarbeiten mehr leisten müssen, wie die Studenten in der unmittelbaren Nachkriegszeit.
FH-Präsident Prof. Dr. Günther Grabatin freute sich darüber, dass die Jubilare die Fachhochschule als Ort für ihre Feier gewählt hatten. Das zeuge von Verbundenheit mit der Hochschule, aber auch von Neugier zu erfahren, was aus ihrer alten Ingenieurschule geworden sei, so Grabatin in einem Grußwort. „Heute studieren hier mehr als 10.000 junge Menschen unter sehr viel komfortableren Bedingungen und mit einer technischen Ausstattung, die Sie sich damals nicht erträumen konnten. Aber denken Sie daran – auch das ist nur eine Momentaufnahme. Wir sind in einer Umbruchphase, und wenn Sie in zehn Jahren zurückkehren, um das nächste runde Jubiläum zu feiern, werden sie die Hochschule nicht wieder erkennen“, versprach der Präsident.