Aktuelles

Ein neuer Studiengang der Technischen Hochschule Mittelhessen startet. In Forschung und Entwicklung schaffen THM-Teams Innovationen für die industrielle Praxis. Die Hochschule weitet ihr internationales Kooperationsnetz aus und eröffnet damit Studierenden zusätzliche Möglichkeiten des Auslandsstudiums. Die Diplomarbeit einer Absolventin erhält einen Preis. Ein neuer Professor hat die Arbeit aufgenommen. Die THM lädt ein zu öffentlichen Vorträgen. Hier finden Sie Neuigkeiten aus Lehre, Forschung und dem gesamten Hochschulleben.

 

Doktorand Jan Erik Junker untersucht einen Radiofrequenzgenerator, der einen elektrischen Raumfahrtantrieb mit Energie versorgt.

Mit der Weiterentwicklung von Triebwerken, die für Satelliten genutzt werden, befasst sich ein aktuelles Forschungsvorhaben der TH Mittelhessen. Es wird im Rahmen des Landesprogramms „Forschung für die Praxis“ mit 35.000 Euro gefördert. Projektleiter ist Prof. Dr. Uwe Probst vom Fachbereich Elektro- und Informationstechnik der THM.

Weiterlesen: Schrittweise verbesserte Weltraumtechnik


THM-Präsident Prof. Matthias Willems und Sascha Drechsel, Geschäftsführer von Hessenmetall Mittelhessen, unterzeichneten die Vereinbarung.

Die THM und Hessenmetall Mittelhessen, der Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie, wollen in Zukunft ihre Zusammenarbeit vertiefen. Die beiden Partner haben nun durch einen Kooperationsvertrag die Grundlage für einen engeren Austausch in Forschung, Recruiting und Weiterbildung geschaffen. THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems und Sascha Drechsel, Geschäftsführer von Hessenmetall Mittelhessen, unterzeichneten die Vereinbarung auf dem THM-Campus in Friedberg. Sie soll den Wissenstransfer von der THM in die regionale Wirtschaft vorantreiben. Die naturwissenschaftlichen und technischen Fachbereiche werden sich ebenso aktiv an der Kooperation beteiligen wie die 135 Mitgliedsunternehmen von Hessenmetall Mittelhessen.

Weiterlesen: Kooperation mit Hessenmetall


Die Professoren Claus Breuer (rechts) und Udo Fiedler (links) betreuten die Gäste aus Bosnien und Herzegowina an der THM in Friedberg.

Aus Bosnien und Herzegowina kam eine zwölfköpfige Gruppe von Hochschullehrern, die die Technische Hochschule Mittelhessen in Friedberg besucht hat. Die Professorinnen und Professoren lehren an den Maschinenbaufakultäten der Universitäten in Mostar, Zenica, Tuzla und Sarajewo sowie an der verkehrstechnischen Fakultät in Doboj. Der viertägige Besuch wurde von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit gefördert.

Weiterlesen: Internationale Kooperation im Maschinenbau


Partner beim Thema Digitalisierung: Eine Gruppe japanischer Wissenschaftler besuchte den Fachbereich Wirtschaft der THM.

Eine Gruppe japanischer Forscher hat die Technische Hochschule Mittelhessen besucht. Am Gießener Fachbereich Wirtschaft trafen die Wissenschaftler, die mehrheitlich an der Ritsumeikan-Universität lehren, zu einem Kolloquium mit THM-Kollegen zusammen.

Zentrales Thema war die digitale Transformation der Wirtschaft (Industrie 4.0). Die japanischen Gäste stellten unter anderem Ergebnisse aus Forschungsprojekten vor, in denen sie die Entwicklung von Technik und Geschäftsmodellen in Deutschland, Japan und China untersucht haben.
Während des Kolloquiums präsentierten sich das Regionalmanagement Mittelhessen, der Forschungscampus Mittelhessen und die „Smart Electronic Factory“. Der 2014 von Unternehmen und Forschungseinrichtungen gegründete Verein hat das Ziel, mittelstandstaugliche Industrie-4.0-Szenarien in den realen Produktionsprozess einzuführen.

Weiterlesen: Deutsch-japanisches Forschungskolloquium


Ob ein technisch-naturwissenschaftliches Studium etwas für sie ist, wollen Alina Köhler, Ricarda Mohr, Laura Wolff und Karina Schwabenland (von links) im nächsten halben Jahr herausfinden.

Vier junge Frauen haben in den nächsten sechs Monate die Möglichkeit, an einem strukturierten Programm zur Studien- und Berufsorientierung an der Technischen Hochschule Mittelhessen teilzunehmen. „Zukunft einfach ausprobieren“ heißt das Motto des „Hessen Technikums“. Es ist für diejenigen gedacht, die nach dem Schulabschluss mehr über ein Studium in Ingenieur- und Naturwissenschaften, Mathematik oder Informatik wissen wollen.

Weiterlesen: „Zukunft einfach ausprobieren“


Der Rennwagen und das Team von THM-Motorsport Racing sind regelmäßig bei internationalen Wettbewerben erfolgreich.  Foto: FSG/Klein

Mit großem Erfolg hat der Rennstall THM-Motorsport Racing an zwei internationalen Konkurrenzen teilgenommen. Vom „Formula Student Italy“ in Varano 'de Melegari kehrte das Team als bester deutscher Wettbewerber zurück. Im Gesamtklassement kam man unter 44 Startern auf Platz vier.

In den Kategorien „Endurance“ (20 Runden auf einem Rundkurs mit Fahrerwechsel) und „Acceleration“ (75 Meter Beschleunigung aus dem Stand) belegte der Rennstall der TH Mittelhessen in Italien den zweiten und dritten Platz.

Beim „Formula Student Germany“ traten auf dem Hockenheimring 60 Teams aus aller Welt mit ihren Wagen an. THM-Motorsport Racing kam dort insgesamt auf den zwölften Rang und konnte mit Platz vier eine Spitzenposition im Beschleunigungs-Wettbewerb herausfahren. 

Weiterlesen: THM-Team fährt vorne mit


 In Gießen begrüßte die Hochschule ihre Erstsemester in der Kongresshalle.

Mit 18.660 Studentinnen und Studenten beginnt der Vorlesungsbetrieb an der Technischen Hochschule Mit¬telhessen. Die Zahl liegt auf Vorjahresniveau (18.677). Von den 3583 Anfängern (Vorjahr: 3876) haben sich 1883 für Gießen und 1121 für Friedberg entschieden. Wetzlar meldet 579 Erstsemester. Insgesamt hat die THM jetzt in Gießen 11.266, in Friedberg 5828 und in Wetzlar 1566 Studentinnen und Studenten.

„Eine attraktive Hochschule mit einem attraktiven Studienangebot“ nannte Präsident Prof. Dr. Matthias Willems die THM. Nach Köln und Hamburg sei sie inzwischen die drittgrößte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. Diese Entwicklung sei nur durch ein außergewöhnliches Engagement aller Hochschulmitglieder möglich. Es gelte jetzt, gegenüber dem Land darauf hinzuwirken, dass der Hochschulpakt für die Jahre 2021 bis 2025 die Leistungen der THM durch ein angemessenes Budget anerkenne.

Weiterlesen: Das Wintersemester beginnt


Professor Jens Minnert sprach auf dem Bauforum über die Digitalisierung in der Tragwerksplanung.

Mehr als 200 Gäste folgten der Einladung zum 16. Gießener Bauforum an die Technische Hochschule Mittelhessen. Im Auditorium waren vor allem Praktiker aus hessischen Ingenieurbüros, Bauunternehmen, Behörden und Prüfstellen, aber auch Studentinnen und Studenten. Prof. Dirk Metzger, der die Teilnehmer im Namen des Präsidiums begrüßte, sah in der traditionsreichen Fortbildungsveranstaltung einen Beleg dafür, dass die THM einen praxisnahen Beitrag zur Entwicklung der regionalen Wirtschaft leistet.

Weiterlesen: Fortbildung für Baupraktiker


Staatssekretärin Ayse Asar informierte sich während eines Rundgangs auch am Stand des Makerspace Gießen, der die Möglichkeit bietet, mit Zukunftstechnologien wie dem 3D-Druck zu experimentieren.

Wer erfahren wollte, woran Wissenschaftler der Technischen Hochschule Mittelhessen arbeiten, war beim Tag der Forschung willkommen. Teams aus Gießen und Friedberg informierten die Gäste in Gesprächen und Vorführungen über aktuelle anwendungsbezogene Projekte und Arbeitsschwerpunkte.

In seiner Begrüßung betonte THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems die Bedeutung der Forschung für die Hochschule und die mittelständische Wirtschaft der Region. An den Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) seien die Rahmenbedingungen deutlich schlechter als an den Universitäten. Die Forscher brauchten deshalb eine hohe intrinsische Motivation. Willems lobte die „LandesOffensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz“ (Loewe), von dem die THM sehr profitiere. Die Investitionen des Landes in die Forschungsinfrastruktur hätten sich gelohnt, so Willems. Besonders der Ausbau des wissenschaftlichen Mittelbaus an den HAW müsse weitergehen.

Weiterlesen: Tag der Forschung an der THM


An Lernstationen im Labor und in der Wieseckaue konnten die Schülerinnen und Schüler mit Anleitung Messungen ausführen.

Wie kann man die Fließrichtung des Grundwassers bestimmen? Wie lassen sich Strömungsgeschwindigkeiten messen? Wie entstehen unterschiedliche Böden? Das waren Fragen, mit denen sich 17 Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Knapp-Schule Weilburg an der TH Mittelhessen befasst haben. Sie absolvierten dort am Fachbereich Life Science Engineering zwei „Feld- und Labortage“.

Die jugendlichen Gäste gehen in die 13. Klasse des beruflichen Gymnasiums und gehören dort dem Leistungskurs Umwelttechnik an. Das speziell für sie ausgearbeitete Lehrprogramm an der THM setzte einen Schwerpunkt darauf, ihnen Einblicke in praktische umwelttechnische Untersuchungsmethoden zu vermitteln. Zu diesem Zweck hatten Verantwortliche des Studiengangs Umwelt-, Hygiene- und Sicherheitstechnik vier Lernstationen vorbereitet. Dort führten die Schülerinnen und Schüler selbständig Versuche durch, werteten sie schriftlich aus und besprachen ihre Ergebnisse und Erkenntnisse. Dabei erhielten sie auch einen Eindruck von den besonderen Lernbedingungen an der THM und vom hohen Maß der Anwendungsorientierung.

Weiterlesen: Vorgeschmack aufs Studium