Aktuelles

Ein neuer Studiengang der Technischen Hochschule Mittelhessen startet. In Forschung und Entwicklung schaffen THM-Teams Innovationen für die industrielle Praxis. Die Hochschule weitet ihr internationales Kooperationsnetz aus und eröffnet damit Studierenden zusätzliche Möglichkeiten des Auslandsstudiums. Die Diplomarbeit einer Absolventin erhält einen Preis. Ein neuer Professor hat die Arbeit aufgenommen. Die THM lädt ein zu öffentlichen Vorträgen. Hier finden Sie Neuigkeiten aus Lehre, Forschung und dem gesamten Hochschulleben.

 

Bis die Erstsemester an der THM wieder gemeinsam in der Gießener Kongresshalle ihren Weg ins Studium beginnen, wird es noch dauern. Dass der Start dennoch klappt, dafür tut die THM alles. Dabei wird auch das Landesprogramm zur Verbesserung von Studium und Lehre helfen.

Die Technische Hochschule Mittelhessen erhält aus dem Landesprogramm „Hohe Qualität in Studium und Lehre, gute Rahmenbedingungen des Studiums“ (QuiS) in den Jahren 2021 bis 2025 neun Millionen Euro. Davon entfallen 6,66 Millionen auf das Projekt „Welcome&Stay@THM“.

Weiterlesen: Neun Millionen für den Studienerfolg


Fußgängerperspektive auf die Bebauung in der Wetzsteinstraße (Entwurf: Anna Laura Peters/Juliana Müller)

Mit zwei innerstädtischen Quartieren in Gießen befassten sich Entwürfe von Masterstudenten der Architektur am Fachbereich Bauwesen. Prof. Nikolaus Zieske, der das Fachgebiet Bauen im Bestand vertritt, hatte gemeinsam mit der Wissenschaftlichen Mitarbeiterin Ulrike Wassermann zwei Aufgaben herausgegeben, die zur Auseinandersetzung mit dem Cluster-Wohnen aufforderten. Mit dieser neuartigen Form des gemeinschaftlichen Wohnens sollen attraktive Wohnmöglichkeiten geschaffen und gleichzeitig der Flächenbedarf für das Wohnen in Grenzen gehalten werden.

Weiterlesen: Clusterwohnen als Zukunftsmodell


Mehr als 70 Impfwillige kamen an die THM nach Friedberg und hatten die Wahl: Biontech oder Johnson & Johnson

Die Technische Hochschule Mittelhessen hat in Zusammenarbeit mit dem Impfzentrum des Wetteraukreises einen offenen Impftermin für Studierende aller Standorte angeboten. Mit den Worten „Ihr könnt ohne Anmeldung kommen“ animierte der Allgemeine Studierendenausschuss (Asta) zum Besuch des temporären Impflokals an der Hochschule in Friedberg. Beschäftigte, Lehrbeauftragte und deren Angehörige waren ebenfalls willkommen. Das Angebot war Ergebnis einer Umfrage, in der Asta, Präsidium und Krisenstab den Bedarf an einer Corona-Impfung bei den Studentinnen und Studenten erhoben hatten.

Weiterlesen: Impfangebot an der THM begehrt


Die Ideenschmiede findet seit einem Jahr statt - und ist trotz bislang ausschließlich digitaler Vorträge ein Erfolg geworden. Screenshot: THM

Den Unternehmens-Geist junger Menschen aus Mittelhessen soll der offene Gründungs-Stammtisch „Ideenschmiede“ der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und der studentischen Unternehmensberatung „Sail Solutions“ fördern, den es seit einem Jahr gibt. Kein leichtes Jahr, aber ein wichtiges: Alle Veranstaltungen der „Ideenschmiede“ mussten digital stattfinden, das persönliche Netzwerken kam vielfach zu kurz. Doch gerade Krisenzeiten beweisen den Wert mutigen unternehmerischen Handelns – die Erfolge der neuartigen mRNA-Impftechnologie belegen das im großen Maßstab.

Weiterlesen: In schwierigen Zeiten Ideen für die Zukunft schmieden


Ministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus informierte im "Makerspace" über die hessische Digitalstrategie.

Künstliche Intelligenz (KI) ist nicht nur ein Megatrend in Forschungskreisen. Man erwartet von ihr auch vielerlei Verbesserungen im Alltag. Gerade der Einsatz in der Medizin bietet große Möglichkeiten. Wie breit dieses Forschungsfeld in Mittelhessen schon aufgestellt ist, zeigte sich beim Besuch von Prof. Dr. Kristina Sinemus, der Hessischen Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung, in der offenen Werkstatt „Makerspace Gießen“: Sie ließ sich von Wissenschaftlern des Forschungscampus Mittelhessen (FCMH) über aktuelle Verbundprojekte der drei beteiligten Hochschulen – der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), Philipps-Universität Marburg (UMR) und Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) – berichten.

Weiterlesen: Mittelhessen bei Künstlicher Intelligenz vorn


Zum Feldversuch trafen sich die Studentinnen und Studenten auf dem Freigelände der THM in Friedberg.

Digital studieren ist nicht nur an der Technischen Hochschule Mittelhessen aktuell die Regel. Auch wenn die Videovorlesung oder das Web-Meeting perfekt funktionieren, fehlt der persönliche Kontakt. Lange Zeit galt das auch in der Physikalischen Technik und der Medizinischen Physik.

Weiterlesen: Angewandte Physik: Feldversuch in Friedberg


Neu am Fachbereich MNI:  Prof. Dr. Steffen Vaupel

Prof. Dr. Steffen Vaupel hat die Arbeit an der Technischen Hochschule Mittelhessen aufgenommen. Er lehrt Informatik mit Schwerpunkt Mobile Anwendungen und Betriebssysteme am Fachbereich Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik in Gießen.

Steffen Vaupel nahm nach der Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung bei der Commerzbank AG in Frankfurt ein berufsbegleitendes Studium der Informatik an der Philipps-Universität Marburg auf. Dort legte er 2009 die Bachelorprüfung ab und erwarb 2011 den Mastergrad. In Marburg qualifizierte er sich 2017 mit der Promotion zum Dr. rer. nat. wissenschaftlich weiter. In seiner Dissertation im Fachgebiet Softwaretechnik entwickelte er eine Modellierungssprache für mobile Anwendungen. Dafür wurde er im selben Jahr mit dem Wissenschaftspreis der Industrie- und Handelskammer Kassel-Marburg ausgezeichnet.

Weiterlesen: Experte für IT-Anwendungen


2021 07 SchunkPreise21

Sechs Nachwuchskräfte mit akademischen Qualifikationen haben den Ludwig-Schunk-Preis erhalten. Drei jungen Frauen und Männern wurden die Auszeichnungen für ihre herausragenden Studienleistungen an der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und für ihr gemeinnütziges Engagement verliehen. Im Rahmen einer Feierstunde am Sitz der Unternehmensgruppe in Heuchelheim konnten sie die mit jeweils 1.000 Euro verbundene Urkunde entgegennehmen.

Weiterlesen: Leistungsstark in Studium und Ehrenamt


Die Bauingenieurin Janna Walter kann sich über die Auszeichnung und ein Preisgeld freuen.

Janna Walter aus Wettenberg hat im bundesweiten Wettbewerb „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ einen großen Erfolg erzielt. In der Kategorie Bauingenieurwesen wurde ihr der Erste Preis zuerkannt. Die Auszeichnung ist mit 2.500 Euro dotiert.

Die 27-jährige Bauingenieurin überzeugte die Jury mit ihrer Masterarbeit, die sie zum Studienabschluss an der Technischen Hochschule Mittelhessen geschrieben hat. Darin hat sie sich mit dem Thema „Standardisierung von brandschutzrelevanten Attributen in der IFC-Schnittstelle“ befasst. Die Abkürzung IFC steht für „Industry Foundation Classes“, womit ein offenes Format zum digitalen Datenaustausch im Bauwesen gemeint ist. Janna Walter führt in ihrer Masterstudie vor, wie man den internationalen IFC-Standard erweitern kann, um beim Genehmigungsverfahren von Bauwerken die erforderlichen Informationen für den Brandschutz im Computermodell übertragen zu können. Damit leistet sie einen Lösungsbeitrag zu einer Problematik, mit der sich aktuell unter anderem Fachleute des VDI (Verein Deutscher Ingenieure) auseinandersetzen. Zwar ist die Digitalisierung in der Baubranche schon weit fortgeschritten, auf dem Teilgebiet Brandschutz zum Beispiel besteht allerdings noch Handlungsbedarf. In der Arbeit sei es ihr – so die junge Bauingenieurin – auch darum gegangen, „die Potenziale der Digitalisierung im Brandschutz aufzuzeigen“. 

Weiterlesen: Mit Masterarbeit zum Ersten Preis