Aktuelles

Ein neuer Studiengang der Technischen Hochschule Mittelhessen startet. In Forschung und Entwicklung schaffen THM-Teams Innovationen für die industrielle Praxis. Die Hochschule weitet ihr internationales Kooperationsnetz aus und eröffnet damit Studierenden zusätzliche Möglichkeiten des Auslandsstudiums. Die Diplomarbeit einer Absolventin erhält einen Preis. Ein neuer Professor hat die Arbeit aufgenommen. Die THM lädt ein zu öffentlichen Vorträgen. Hier finden Sie Neuigkeiten aus Lehre, Forschung und dem gesamten Hochschulleben.

 

THM-Präsident Prof. Matthias Willems macht sich am Montag während einer Klausur des Fachbereichs Wirtschaft in den Gießener Hessenhallen ein Bild vom Hygienekonzept der Hochschule für die Prüfungsphase. Foto: THM

An der Technischen Hochschule Mittelhessen hat – nachdem die ersten Klausuren von StudiumPlus bereits in der Vorwoche geschrieben wurden – am Wochenende in Gießen und Friedberg die Prüfungsphase begonnen. Mehr als 800 Prüfungen, rund 35.000 einzelne Leistungen, werden in den nächsten Wochen abgenommen. Der überwiegende Teil in Präsenz. „Wir sind uns unserer Verantwortung als staatliche Bildungseinrichtung bewusst, bestmöglich für die Sicherheit all unserer Prüflinge, aber auch des prüfenden Personals zu sorgen“, sagte THM-Präsident Prof. Matthias Willems, der sich am Montag in den Hessenhallen einen Überblick über die Hygienemaßnahmen verschaffte.

Weiterlesen: Klausuren unter hohen Hygiene-Vorkehrungen


Diesmal digital: die Hochschulinformationstage an der THM

„Es freut uns sehr, dass die digitalen Hochschulinformationstage so gut besucht waren und reibungslos verliefen.“ Sarah Stolle von der Zentralen Studienberatung war hochzufrieden mit den beiden Informationstagen für Schülerinnen und Schüler, die die Technische Hochschule Mittelhessen in diesem Jahr online angeboten hatte.

Mehr als 2000 Interessierte besuchten mithilfe der Webmeeting-Software Zoom die Programme in Gießen, Friedberg und Wetzlar. Um Studieninhalte, -voraussetzungen und Berufsaussichten ging es in Vorträgen der Fachbereiche am Vormittag. So konnten an die 100 Gäste am Gießener Fachbereich Elektro- und Informationstechnik Vorlesungen über das „Abenteuer Weltraum“, das „Internet of Things“ oder über die Frage „Wie funktioniert ein Segway?“ verfolgen. Stark gefragt waren auch Architektur, Betriebswirtschaft und die Informatikstudiengänge mit Besucherzahlen zwischen 150 und 200.

Weiterlesen: Hochschulinformationstage gut besucht


 Studierende des Fachbereich Gesundheit der THM nehmen im Agaplesion Evangelischen Krankenhaus Mittelhessen an Forschungsprojekten und Versuchen teil und können so Theorie und Praxis verknüpfen. Foto: THM

Der Fachbereich Gesundheit der Technischen Hochschule Mittelhessen und die Interdisziplinäre Notaufnahme des Agaplesion Evangelischen Krankenhaus Mittelhessen in Gießen wollen durch gemeinsame wissenschaftliche Projekte die Infrastrukturen im Rettungsdienst weiterentwickeln und kooperieren dafür in Forschung und Praxis. Die Zusammenarbeit der Einrichtungen begann im Bereich der Notfallmedizin und weitete sich auf mehrere weitere Projekte aus. Nun gehören auch die Schnittstellen zwischen der präklinischen und klinischen Notfallmedizin sowie das medizinische Management und die medizinische Informatik dazu. Die Kooperation zielt darauf ab, Patientinnen und Patienten durch Digitalisierung eine verbesserte Versorgung zu bieten.

Weiterlesen: Partner in der Notfallversorgung und der Forschung


Eine einfach umzusetzende Möglichkeit, FFP2-Masken für die private Nutzung wiederzuverwerten: Pro Person für jeden Wochentag eine feste Maske nutzen, die übrigen Masken in einem trockenen, belüfteten Raum aufhängen. Foto: THM

Die „Community-Maske“, das selbstgenähte Modell oder die Fashion-Maske vom Trend-Modelabel werden nicht mehr empfohlen. Was sich in der Frühphase der Corona-Pandemie als einfacher Ersatz für OP- oder FFP2-Masken etabliert hat, soll fortan zumindest im Nahverkehr nicht mehr erlaubt sein. Der Grund ist simpel: Die Wirksamkeit von Stoffmasken schwankt von Modell zu Modell und erstreckt sich – wie auch bei den weitverbreiteten OP-Masken – auf den Schutz des Gegenübers, weniger des Trägers. Der Selbstschutz aber wird auch unter dem Einfluss neuer Sars-CoV-2-Mutationen wie etwa B117 aus Großbritannien immer wichtiger.

Diesen Selbstschutz leisten FFP2-Masken. Sie sind in Bayern in Läden, dem öffentlichen Nahverkehr sowie medizinischen Einrichtungen bereits Pflicht. Auch für das ganze Land wurde diese Pflicht diskutiert – von der Bund-Länder-Runde am 19. Januar jedoch auf eine „Pflicht zum Tragen medizinischer Masken“ beschränkt. Also Masken des Schutztyps KN95 oder FFP2, aber weiterhin auch OP-Masken.

Weiterlesen: Die FFP2-Maske als Alltagsobjekt


Die Healthy Weeks waren ein Erfolg.

Studierende und Beschäftigte der Technischen Hochschule Mittelhessen haben die Angebote der „healthy weeks“ im November und Dezember rege genutzt. Das Team des Hochschulsports und von Studium 360° hatte das vierwöchige Online-Programm rund um die Themen Gesundheit und Sport organisiert. Die Aktionswochen befassten sich mit den Schwerpunkten Bewegung und Fitness, gesunde Ernährung, psychisches Wohlergehen und erholsamer Schlaf.

Weiterlesen: Gelungene Gesundheitswochen


Prof. Roland Dückershoff hat auf einer Konferenz in Bangkok den Best Paper Award erhalten.

Prof. Dr. Roland Dückershoff vom Kompetenzzentrum für nachhaltiges Engineering und Umweltsysteme an der Technischen Hochschule Mittelhessen ist auf der International Conference on Mechanical Engineering in Bangkok ausgezeichnet worden. Der Professor für Strömungsmaschinen am Friedberger Fachbereich Maschinenbau, Mechatronik, Materialtechnologie erhielt gemeinsam mit Kollegen der Universität Cottbus-Senftenberg den „Best Paper Award“ in der Kategorie „Alternative Energien und Verbrennung“. In ihrem Beitrag auf der Konferenz stellten sie Ergebnisse von Komponententests eines speziellen Typs einer Hochtemperaturbrennstoffzelle vor. Für inländische Teilnehmer war die Tagung von der Thai Society of Mechanical Engineers als Präsenzveranstaltung organisiert worden, ausländische Wissenschaftler waren per Videoplattform zugeschaltet.

Weiterlesen: Auszeichnung auf internationaler Konferenz


Prof. Joachim Breckow ist seit Jahresbeginn stellvertertender Vorsitzender des SSK-Krisenstabs.

Drei Wissenschaftler der Technischen Hochschule Mittelhessen werden in den kommenden Jahren die Bundesregierung in Angelegenheiten des Schutzes vor den Gefahren ionisierender und nichtionisierender Strahlen beraten.

Prof. Dr. Joachim Breckow vom Fachbereich Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik (MNI) ist von der Bundesumweltministerin in die Strahlenschutzkommission (SSK) berufen worden. Das 20-köpfige Expertengremium befasst sich unter anderem mit der Bewertung biologischer Strahlenwirkungen, der Entwicklung der Strahlenexposition der Bevölkerung und Maßnahmen zum Strahlenschutz. Der Physiker Breckow ist außerdem stellvertretender Vorsitzender des SSK-Krisenstabs.

Weiterlesen: THM-Expertise gefragt


Brückenauflager – hier exemplarisch alte Modelle der Eisenbahnbrücke über die Frankfurter Straße in Kleinlinden – können ermüden und spröde werden. Wie das vermieden werden kann, soll ein Forschungsprojekt der THM untersuchen. Foto: THM

Eilig hatte es das Eisenbahn-Bundesamt mit diesem Forschungsvorhaben: Im August 2020 ausgeschrieben, im November an den Stahl-Spezialisten Prof. Dr. Bertram Kühn vom Fachbereich Bauwesen der Technischen Hochschule Mittelhessen vergeben, hat die Arbeit direkt nach dem Jahreswechsel begonnen. In den nächsten zweieinhalb Jahren soll Kühn die „geeignete Werkstoffwahl zur Vermeidung von Sprödbrüchen bei Brückenauflagern und Festhaltekonstruktionen“ erforschen, so der Titel des mit rund 780.000 Euro geförderten Projekts. Das mag spröde klingen, betrifft aber die Sicherheit all jener, die auch nur gelegentlich mit der Bahn fahren.

Weiterlesen: Forschung für mehr Sicherheit im Bahnverkehr


Dieses Neugeborene wird noch mit konventioneller Technik beatmet. Foto: Bibiz1/shutterstock.com

Die Entwicklung einer neuartigen Beatmungstechnologie für Neugeborene fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 1,7 Millionen Euro. Unter Federführung der Gießener Thora Tech GmbH sind an dem Forschungsprojekt neben der Technischen Hochschule Mittelhessen die Justus-Liebig-Universität (JLU) und Acutronic Medical beteiligt.

Zwischen 3000 und 6000 Neugeborene leiden pro Jahr in Deutschland am Mekoniumaspirationssyndrom. Mekonium ist der Darminhalt des Fötus, der vor oder während der Geburt über das Fruchtwasser in die Atemwege eindringen kann. Folge ist eine schwere Dysfunktion der Lunge, die eine maschinelle Beatmung nötig macht. Bisher steht dafür die hochriskante extrakorporale Membranoxygenierung zur Verfügung, bei der das Blut außerhalb des Körpers mit Sauerstoff versorgt wird. Risiken dieser Therapie liegen in möglichen zerebralen Blutungen und neurologischen Entwicklungsstörungen.

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