Aktuelles

Ein neuer Studiengang der Technischen Hochschule Mittelhessen startet. In Forschung und Entwicklung schaffen THM-Teams Innovationen für die industrielle Praxis. Die Hochschule weitet ihr internationales Kooperationsnetz aus und eröffnet damit Studierenden zusätzliche Möglichkeiten des Auslandsstudiums. Die Diplomarbeit einer Absolventin erhält einen Preis. Ein neuer Professor hat die Arbeit aufgenommen. Die THM lädt ein zu öffentlichen Vorträgen. Hier finden Sie Neuigkeiten aus Lehre, Forschung und dem gesamten Hochschulleben.

 

 In Gießen begrüßte die Hochschule ihre Erstsemester in der Kongresshalle.

Mit 18.660 Studentinnen und Studenten beginnt der Vorlesungsbetrieb an der Technischen Hochschule Mit¬telhessen. Die Zahl liegt auf Vorjahresniveau (18.677). Von den 3583 Anfängern (Vorjahr: 3876) haben sich 1883 für Gießen und 1121 für Friedberg entschieden. Wetzlar meldet 579 Erstsemester. Insgesamt hat die THM jetzt in Gießen 11.266, in Friedberg 5828 und in Wetzlar 1566 Studentinnen und Studenten.

„Eine attraktive Hochschule mit einem attraktiven Studienangebot“ nannte Präsident Prof. Dr. Matthias Willems die THM. Nach Köln und Hamburg sei sie inzwischen die drittgrößte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. Diese Entwicklung sei nur durch ein außergewöhnliches Engagement aller Hochschulmitglieder möglich. Es gelte jetzt, gegenüber dem Land darauf hinzuwirken, dass der Hochschulpakt für die Jahre 2021 bis 2025 die Leistungen der THM durch ein angemessenes Budget anerkenne.

Weiterlesen: Das Wintersemester beginnt


Professor Jens Minnert sprach auf dem Bauforum über die Digitalisierung in der Tragwerksplanung.

Mehr als 200 Gäste folgten der Einladung zum 16. Gießener Bauforum an die Technische Hochschule Mittelhessen. Im Auditorium waren vor allem Praktiker aus hessischen Ingenieurbüros, Bauunternehmen, Behörden und Prüfstellen, aber auch Studentinnen und Studenten. Prof. Dirk Metzger, der die Teilnehmer im Namen des Präsidiums begrüßte, sah in der traditionsreichen Fortbildungsveranstaltung einen Beleg dafür, dass die THM einen praxisnahen Beitrag zur Entwicklung der regionalen Wirtschaft leistet.

Weiterlesen: Fortbildung für Baupraktiker


Staatssekretärin Ayse Asar informierte sich während eines Rundgangs auch am Stand des Makerspace Gießen, der die Möglichkeit bietet, mit Zukunftstechnologien wie dem 3D-Druck zu experimentieren.

Wer erfahren wollte, woran Wissenschaftler der Technischen Hochschule Mittelhessen arbeiten, war beim Tag der Forschung willkommen. Teams aus Gießen und Friedberg informierten die Gäste in Gesprächen und Vorführungen über aktuelle anwendungsbezogene Projekte und Arbeitsschwerpunkte.

In seiner Begrüßung betonte THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems die Bedeutung der Forschung für die Hochschule und die mittelständische Wirtschaft der Region. An den Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) seien die Rahmenbedingungen deutlich schlechter als an den Universitäten. Die Forscher brauchten deshalb eine hohe intrinsische Motivation. Willems lobte die „LandesOffensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz“ (Loewe), von dem die THM sehr profitiere. Die Investitionen des Landes in die Forschungsinfrastruktur hätten sich gelohnt, so Willems. Besonders der Ausbau des wissenschaftlichen Mittelbaus an den HAW müsse weitergehen.

Weiterlesen: Tag der Forschung an der THM


An Lernstationen im Labor und in der Wieseckaue konnten die Schülerinnen und Schüler mit Anleitung Messungen ausführen.

Wie kann man die Fließrichtung des Grundwassers bestimmen? Wie lassen sich Strömungsgeschwindigkeiten messen? Wie entstehen unterschiedliche Böden? Das waren Fragen, mit denen sich 17 Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Knapp-Schule Weilburg an der TH Mittelhessen befasst haben. Sie absolvierten dort am Fachbereich Life Science Engineering zwei „Feld- und Labortage“.

Die jugendlichen Gäste gehen in die 13. Klasse des beruflichen Gymnasiums und gehören dort dem Leistungskurs Umwelttechnik an. Das speziell für sie ausgearbeitete Lehrprogramm an der THM setzte einen Schwerpunkt darauf, ihnen Einblicke in praktische umwelttechnische Untersuchungsmethoden zu vermitteln. Zu diesem Zweck hatten Verantwortliche des Studiengangs Umwelt-, Hygiene- und Sicherheitstechnik vier Lernstationen vorbereitet. Dort führten die Schülerinnen und Schüler selbständig Versuche durch, werteten sie schriftlich aus und besprachen ihre Ergebnisse und Erkenntnisse. Dabei erhielten sie auch einen Eindruck von den besonderen Lernbedingungen an der THM und vom hohen Maß der Anwendungsorientierung.

Weiterlesen: Vorgeschmack aufs Studium


An der Edinburgh Napier University widmeten sich die Gäste von der THM der betriebswirtschaftlichen Aufgabe, jungen Unternehmen zu Wachstum zu verhelfen.

Im Rahmen des „International Entrepreneurship Exchange Programme“ war eine Gruppe des Fachbereichs Wirtschaft der TH Mittelhessen zu Gast an der Edinburgh Napier University. Sie setzte mit ihrem Besuch den Austausch fort, den beide Hochschulen seit vielen Jahren pflegen.

Die schottischen Studierenden, die im Mai bei ihren Gießener Kommilitonen untergebracht waren, übernahmen jetzt für eine Woche die Gastgeberrolle. Auch fachlich knüpfte der Reiseplan an das bewährte Programm an, das auf Seiten der THM Prof. Dr. Susanne Müller leitet. Studentinnen und Studenten beider Hochschulen arbeiteten wieder in gemischten Teams zusammen, die sich mit Fragen der Gründung und Etablierung eines Unternehmens befassten. Konzentrierte man sich im Frühjahr an der TH Mittelhessen noch auf die Entwicklung einer Geschäftsidee, so ging es jetzt in Edinburgh vor allem um Modelle und strategische Konzepte für Wachstum. In einer Konkurrenz, die von einer Präsentation mit Auszeichnung des besten Beitrags abgeschlossen wurde, stellten sich die Gruppen der Aufgabe, junge schottische Unternehmer mit Blick auf die Expansion ihrer Firma zu beraten.  

Weiterlesen: Zweite Halbzeit in Schottland


Prof. Dr. Achim Vogelsberg begrüßte die Gäste zum Fachkongress Holzbau in Gießen.

Fast 200 Gäste folgten der Einladung zum „2. Fachkongress Holzbau in Hessen“ an die Technische Hochschule Mittelhessen nach Gießen. Im Auditorium waren vor allem Architekten, Bauingenieure und Handwerker, aber auch Studentinnen und Studenten. Veranstalter war neben der THM die Initiative „pro holzbau hessen“.

Gertrudis Peters, Geschäftsführerin der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen, forderte in einem Grußwort, dem Holzbau mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Er stehe für Nachhaltigkeit beim Bauen und leiste einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz. Zwar nehme der Anteil der Holzbauten in Hessen leicht zu, dabei handle es sich aber fast ausschließlich um Einfamilienhäuser.

Weiterlesen: Holzbau mit wachsender Akzeptanz


Im Labor der Arbeitsgruppe steht unter anderem ein Wafer-Prober für die Funktionsprüfung von Schaltungen auf flexiblen Substraten zur Verfügung.

Mit der „Entwicklung organischer Dünnschichttransistoren für flexible biomedizinische Systeme“ befasst sich ein Forschungsprojekt, an dem die Technische Hochschule Mittelhessen beteiligt ist. Prof. Dr. Alexander Klös vom Kompetenzzentrum für Nanotechnik und Photonik kooperiert dabei mit dem Max-Planck-Institut für Festkörperforschung in Stuttgart und dem Institut für Mikrosystemtechnik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Das Vorhaben wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Die THM erhält während der dreijährigen Projektlaufzeit Mittel in Höhe von 250.000 Euro.

Ziel der Kooperationspartner ist die Optimierung organischer Dünnschichttransistoren, die in der Biomedizin eingesetzt werden und dort die Siliziumtechnologie ersetzen sollen. Die Forscher konzentrieren sich auf neuronale Schnittstellen, mit denen eine unmittelbare Verbindung zwischen menschlichem Gehirn und einem Computer möglich ist. Ein Anwendungsbeispiel ist das Cochlea-Implantat. Das ist eine elektronische Hörprothese, die die Funktion des Innenohres ersetzen kann. Weitere Einsatzmöglichkeiten liegen etwa in Einweg-EKG-Systemen oder Schweißsensoren.

Weiterlesen: Elektronische Bauelemente für die Biomedizin


Heike Fritzsche von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes sprach zum Thema „Diskriminierung an der Hochschule erkennen und dagegen aktiv werden“.

„Antidiskriminierungsarbeit an Hochschulen“ lautete der Titel einer Fachtagung an der TH Mittelhessen in Gießen. Die THM hatte 2017 als erste deutsche Hochschule eine Einrichtung gegründet, die Studentinnen und Studenten Hilfe bietet, wenn sie sich aufgrund ihrer ethnischen Herkunft, Religion oder Weltanschauung diskriminiert fühlen. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst fördert die „Beratungsstelle für Studierende bei interkulturellen Konflikten“ (Biko) bis 2020 mit insgesamt 320.000 Euro. Nach zwei Jahren zog die Hochschule Bilanz.

Weiterlesen: Respektvoller Umgang statt Diskriminierung


Alle medizinisch bedeutsamen Informationen sind in Patientenakten dokumentiert und müssen für die Abrechnungen von Leistungen codiert werden.

Mit der computerbasierten Codierung medizinischer Informationen in Patientenakten befasst sich ein Forschungsprojekt an der Technischen Hochschule Mittelhessen. Solche Daten benötigen zum Beispiel Krankenkassen für die Abrechnung von Leistungen. Projektleiter an der THM sind die Friedberger Professoren Dr. Michael Guckert und Dr. Christian Schulze vom Kompetenzzentrum für Informationstechnologie. Sie kooperieren dabei mit Prof. Dr. Mirjam Minor vom Fachbereich Informatik und Mathematik der Frankfurter Goethe-Universität. Weiterer Partner ist Minds-Medical aus Frankfurt. Das Unternehmen ist auf die Entwicklung künstlicher Intelligenz für die Gesundheitswirtschaft spezialisiert. Das Land Hessen fördert das Vorhaben mit knapp 370.000 Euro.

Weiterlesen: Automatische Abrechnung von Krankenhausleistungen


Dr. Harald Platen befasst sich als Professor an der THM mit Messverfahren und war vor 25 Jahren an der Gründung des Verbandes maßgeblich beteiligt.

„Es hat eine lange Tradition, dass die Technische Hochschule Mittelhessen die Rolle des Gastgebers von Fachtagungen übernimmt. Denn in der akademischen Lehre ebenso wie in Forschung und Entwicklung ist uns der enge Praxisbezug wichtig.“ So begrüßte THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems die Mitglieder des Deutschen Verbandes Unabhängiger Prüflaboratorien (VUP) bei ihrer Jahrestagung an seiner Hochschule. Es sei im gemeinsamen Interesse, dass auch die Karrierechancen in der Labordienstleistungsbranche hier auf dem Programm ständen. Die THM wolle den akademischen Nachwuchs frühzeitig in Kontakt mit der Berufswelt bringen.

Weiterlesen: Ein Zentrum der Laborbranche