Mehr als 700 Schülerinnen und Schüler folgten in diesem Jahr der Einladung zu
den Friedberger Informationstagen (FIT). Die Fachbereicheder FH Gießen-Friedberg
stellten an zwei Tagen ihr gesamtes Studienprogramm vor. „Wir wollen Ihnen
unseren Betrieb von innen zeigen,“ sagte Mitorganisator Prof. Dr. Burkhard
Kampschulte. „So erhalten Sie ein sehr viel anschaulicheres Bild vom
Hochschulalltag, als es durch Broschüren und Informationsschriften möglich
ist.“
Die Initiative FIT ist ein Kooperationsprojekt zwischen der FH und der
Regionalstelle Friedberg des Hessischen Landesinstituts für Pädagogik (HeLP).
Sie gibt jungen Leuten Gelegenheit, die Fachhochschule als akademische
Ausbildungseinrichtung kennen zu lernen. Sie sollen eine fundierte
Entscheidung über ihren weiteren Qualifikationsweg und ihre künftige berufliche
Entwicklung treffen können. Schülergruppen aus der Wetterau aber auch aus
Mittelhessen und dem Raum Hanau/Offenbach kamen zumeist in Begleitung ihrer
Lehrer an die Fachhochschule. Insgesamt 25 Gruppen aus 15 verschiedenen Schulen
nahmen das Angebot diesmal wahr.
Die Zusammenarbeit mit dem HeLP bezeichnete
Kampschulte als „Erfolgsrezept dieser Veranstaltung“. Gleicher Meinung war auch
Dagmar Schlemermeyer vom HeLP Friedberg. Sie versicherte, dass nach der
Auflösung des HeLP im kommenden Jahr mit dem Staatlichen Schulamt ein ebenso
zuverlässiger Kooperationspartner zur Verfügung stehen werde. Während der
Informationstage stellten Professorinnen und Professoren in drei Veranstaltungen
zunächst die Studiengänge auf den Gebieten Technik, Management und Informatik
vor. Von der Praxisnähe, einer besonderen Stärke des Fachhochschulstudiums,
konnten sich die Schülerinnen und Schüler bei den Laborführungen überzeugen. Sie
erhielten Einblicke in die anwendungsorientierten Studienmöglichkeiten, die z.B.
die Labore für Mediengestaltung, Vakuumtechnik, Telekommunikation, Computer
Aided Design, Robotik oder Lasertechnik eröffnen. Im parallel angebotenen
„Lehrercafé“ standen konzeptionelle und praktische Fragen der Kooperation
zwischen Schule und Hochschule auf dem Programm. Lehrer und Professoren
tauschten ihre Erfahrungen aus und berieten über geeignete Wege, Schülerinnen
und Schüler auf Studium und Beruf vorzubereiten.
Das Nachmittagsangebot umfasste
neben einem Vortrag zu den neuen internationalen Abschlüssen Bachelor und Master
die Möglichkeiten offene Fachvorlesungen zu besuchen. Zur Wahl standen hier zum
Beispiel Laseroptik, Wirtschaftsinformatik oder Grundlagen der
Betriebswirtschaftslehre. Abgerundet wurde das Programm durch einem
Informationsmarkt im Foyer der Hochschule. Hier präsentierten sich die einzelnen
Studiengänge. Informationen über Themen wie BAföG, Studieren im Ausland oder
Sport an der FH waren ebenfalls im Angebot.