Die FH Gießen-Friedberg hat das Grundzertifikat zum „Audit Familiengerechte Hochschule“ erhalten. Eine FH-Delegation, der Vizepräsident Hajo Köppen, die Frauenbeauftragte Monika Graulich und die Studentin Miriam Bagehorn angehörten, hat die Urkunde bei der Verleihungsfeier in Berlin entgegengenommen. Aufgrund ihres Engagements für eine familiengerechte Ausbildungs- und Arbeitswelt ist die Auszeichnung 2005 insgesamt 116 Unternehmen, Institutionen und Hochschulen zuerkannt worden. Die Schirmherrschaft bei diesem Verfahren haben die Bundesministerien für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie für Wirtschaft und Arbeit.Studierende mit Kind(ern) müssen besondere Herausforderungen bewältigen. Sie stehen vor der Aufgabe, Studium, Kinderbetreuung und häufig auch Jobben miteinander zu vereinbaren. Die Beschäftigten an Hochschulen müssen ebenfalls ihre Erwerbsarbeit und die Wahrnehmung von Familienpflichten tagtäglich in Einklang bringen. Die FH Gießen-Friedberg hat sich zum Ziel gesetzt, sowohl den Studienbetrieb als auch den Berufsalltag des Personals familiengerecht zu gestalten.
Auf diesem Weg hat die Fachhochschule schon einige Schritte zurückgelegt: So wurde ein großzügiges Gleitzeitmodell entwickelt, das es ermöglicht, berufliche und private Pflichten besser zu koordinieren. Das Angebot zur alternierenden Telearbeit wurde ausdrücklich mit dem Ziel eingeführt, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern insbesondere die Wahrnehmung von Familienpflichten zu erleichtern. Auch unterstützt die Hochschule seit vielen Jahren die FH-Krabbelstube, wo Kinder von Studierenden und Beschäftigten betreut werden, materiell und ideell.