Foto (THM/Sonja Hähner): Die THM begrüßte ihre neuen ausländischen Studentinnen und Studenten im "Lokal International" in Gießen. „Es ist großartig, Sie alle hier bei uns zu haben.“ Mit diesen Worten begrüßte Vizepräsidentin Prof. Dr. Katja Specht die ausländischen Studentinnen und Studenten, die der Einladung der TH Mittelhessen zum Semesterstart gefolgt waren. Sie freue sich, so die Vizepräsidentin im „Lokal International“ des Studentenwerks Gießen, dass zu Beginn des neuen Semesters rund 300 internationale Studierende neu an der THM immatrikuliert seien. „Viele von Ihnen haben sich für ein Studium der Biomedizinischen Technik, Biotechnologie, Biopharmazeutische Technologie, Wirtschaftsinformatik oder Wirtschaftsingenieurwesen entschieden“, zählte Specht auf. Unter den 49 Master-Studierenden sei vor allem der englischsprachige Studiengang Information and Communications Engineering gefragt. Bei den Herkunftsländern stünden Kamerun, Indonesien und Syrien an der Spitze.

„Die Austauschstudierenden, in diesem Semester sind es 28, kommen vornehmlich aus der Türkei, der Ukraine, Spanien, Italien und Jordanien“, so Specht. In diesem Jahr nehmen außerdem vier Studierende am Programm „European Industrial Experience Mittelhessen“ teil, das Praktika bei Partnerunternehmen von StudiumPlus bietet.
Nach der Vizepräsidentin begrüßte die Leiterin des International Office, Silke Wehmer, die jungen Gäste. Sie betonte, dass für ein erfolgreiches Studium nicht nur das Lernen im Vordergrund stehen dürfe, sondern das Kennenlernen der anderen Kultur und neuer Menschen. Anschließend stellten sich verschiedene Einrichtungen vor. Der Hochschulsport präsentierte sein Programm. Zu Wort kamen ebenfalls die beiden christlichen Hochschulgemeinden, der Allgemeine Studierendenausschuss, Vertreter des „Wohnheimtutorenprogramms“ und des Programms Stube Hessen. Alle standen auch nach dem Büfett für Gespräche beim „Markt der Möglichkeiten“ bereit.

Alice Masiero, 23-jährige Architekturstudentin aus Italien ist froh über die Unterstützung, die sie hier in Gießen bislang erfahren hat. „Es eine nette Stadt, die Leute helfen einem viel.“

Mit Gießen schon vertraut ist Mohammed Fouad Marjan. Der 22-jährige Syrer lebt bereits seit drei Jahren in Deutschland und spricht schon nahezu perfektes Deutsch. Er hat mehrere Sprachkurse absolviert und hat zu diesem Wintersemester das Studium der Biomedizinischen Technik aufgenommen. „Gießen ist für mich schon zur Heimat geworden. Ich kenne bereits viele Ecken dieser Stadt, weil auch meine Familie hier seit einiger Zeit wohnt.“ Das markante grüne Logo der THM war ihm schon früher aufgefallen. „Und jetzt studiere ich hier. Das ist schon ein besonderes Gefühl.“