Studierende und Mitarbeitende der THM haben erneut das finnische Lahti besucht, um dort die Kooperation mit der LAB University voranzutreiben.Bereits zum dritten Mal sind Mitglieder des Fachbereichs Wirtschaftsingenieurwesen der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) nach Südfinnland gereist, erneut gefördert über ERASMUS+. 18 Masterstudierende und fünf Mitarbeiter waren in „doppelter Mission“ unterwegs: Neben der Belegung eines Lehrmoduls wurde in der Stadt Lahti weiter an der Vertiefung der Kooperation zwischen THM und der gastgebenden LAB University gearbeitet

Tagsüber verbrachten die Studierenden ihre Zeit mit einer als Prüfungsleistung angelegten Projektarbeit für das Modul „Integrated Management Systems“. Begleitet und angeleitet wurden sie von ihrem Dozenten Martin W. Davies und der wissenschaftlichen Hilfskraft Lena Oestreich. Die Abende konnten sie selbst gestalten: Sie besuchten ein Fußballspiel oder die nahe Skisprungschanze, lernten die Bars und Cafés der 120.000-Einwohner-Stadt kennen oder den nahen See mit kleinem Hafen.

Derweil führten die Fachbereichs-Mitarbeiter Gespräche, um die Kooperationsvorhaben zu konkretisieren. Bereits im Juni 2022 und bei einem Gegenbesuch des finnischen Gastgebers Sakari Autio im Herbst waren Potenziale für Kooperationen identifiziert worden. Danach zeigte die THM während der International Winterschool der LAB im Februar erneut Präsenz in Lahti. Prof. Holger Rohn, der die Kooperationsaktivitäten initiiert hatte, entwickelte nun mit Hilfe seiner Mitarbeiter Fabian Völker und Hannah Niebergall im Gespräch mit finnischen Modulverantwortlichen Ansätze für Austauschmodelle der Studierenden.

Es wird dabei versucht, in Zukunft sowohl langfristige als auch kurzfristige wechselseitige Aufenthalte für Studierende zwischen Friedberg und Lahti zu ermöglichen. Auch die Idee kürzerer Aufenthalte, beispielsweise für Fallstudien, ist entstanden. Außerdem ist geplant, jährlich an der Winterschool in Lahti teilzunehmen. Für 2024 ist dies bereits fest zugesichert – zuvor soll im Spätherbst aber ein Gegenbesuch von mindestens fünf Mitarbeitenden der LAB in Friedberg stattfinden.