Christopher Schmandt (links), Jonathan Bier und Nadine Wills stellten ihre Promotionsprojekte vor. Etwa 60 Teilnehmer begrüßte Prof. Dr. Stefan Kolling beim siebten interdisziplinären Doktorandenkolloquium an der TH Mittelhessen in Gießen. Der Hochschullehrer berichtete, dass sich aktuell etwa 100 Nachwuchswissenschaftler der THM mit der Promotion weiterqualifizieren. Zur Hälfte machten sie ihren Abschluss in den Ingenieurwissenschaften, zur Hälfte in den Naturwissenschaften. Die Hochschule gehe den Weg der Kooperation. Eine wichtige Rolle spiele dabei das Promotionszentrum für Ingenieurwissenschaften, das am Forschungscampus Mittelhessen angesiedelt ist.

Drei Nachwuchswissenschaftler stellten während des Kolloquiums ihre Promotionsprojekte zur Diskussion. Jonathan Bier berichtete über die „Fluoreszenzanalyse mittels Korrelationsdetektoren zur quantitativen Bestimmung von biologischen Analyten“. Um die Verknüpfung von digitalen Gebäudemodellen mit Sensoren für die Gebäudebewirtschaftung“ ging es im Vortrag von Nadine Wills. Und das „geschwindigkeitsabhängige Versagensverhalten hyperelastischer Strukturklebungen“ war das Thema von Christopher Schmandt.

Kooperationspartner bei den Promotionen sind die Universitäten Marburg, Freiburg und Weimar. Zwei der Doktoranden werden durch den strategischen Forschungsfonds der THM unterstützt. In dem Fonds stehen in den Jahren 2016 bis 2020 insgesamt 9 Millionen Euro unter anderem für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses an der Hochschule zur Verfügung. Er wird zum Teil vom hessischen Wissenschaftsministerium finanziert.

Das Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs, das sich als Servicestelle für die Doktoranden an der THM versteht, hatte die Veranstaltung organisiert. Das Kolloquium, das für Austausch und Diskussion über die Fachgrenzen hinweg sorgen soll, wird regelmäßig im Herbst angeboten.