Campus unter Palmen: Die Friedberger Besuchergruppe vor der National Taiwan University in Taipeh Welchen Einfluss hat die aktuelle politische Situation in Hongkong auf deutsche Lieferketten? Was muss man wissen, wenn man Geschäftsbeziehungen nach Taiwan hat? Antworten auf solche Fragen suchten Friedberger Studenten der TH Mittelhessen in Fernost. Eine zehntägige Exkursion führte acht angehende Master im Studiengang Supply Chain Management in die frühere britische Kronkolonie und nach Taiwan. Begleitet wurden sie von den Professoren Dr. Monika Maria Möhring, Dr. Ulrich Hein und Dr. Fabian Tjon, die am Fachbereich Management und Kommunikation lehren.

Erstes Etappenziel war Hongkong, wo die Gäste mit dem dortigen Commerzbankvorstand unter anderem über die Rolle deutscher Unternehmen für die Stabilität der Region sprachen. In Taiwans Hauptstadt Taipeh diskutierten sie mit dem Vorstand der Börse und erfuhren bei Siemens, dass das Land sich beim Atomausstieg Deutschland zum Vorbild nehme. Weitere Stationen waren die Deutsche Außenhandelskammer, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft German Trade and Invest, die National Taiwan University und die Niederlassung des deutschen Logistikunternehmens Hellmann. Eine Besichtigung des viertgrößten Containerhafens in Kaohsiung im Süden der Insel rundete den Besuch ab.

Die Exkursion habe neue Impulse für das Studium gegeben und wertvolle Kontakte gebracht, resümierte Prof. Möhring. Einige der Studenten planen ihre Masterarbeit bei einem der besuchten Unternehmen.