Mousa Lahdo, Frank Höfer, Tanja Grein und Felix Brück(von links) stellten ihre Promotionsprojekte vor. Etwa 70 Teilnehmer begrüßte Prof. Dr. Frank Runkel beim fünften interdisziplinären Doktorandenkolloquium an der TH Mittelhessen in Gießen. Der Vizepräsident für Forschung berichtete, dass sich aktuell etwa 90 Nachwuchswissenschaftler der THM mit der Promotion weiter qualifizieren. Die Hochschule gehe dabei den Weg der Kooperation, erläuterte Runkel. Dabei setze sie besonders auf die Universitäten in der Nachbarschaft: „Die Zusammenarbeit mit Fachbereichen der Universitäten Gießen und Marburg ist inzwischen sehr gut etabliert. Aktuell läuft mehr als die Hälfte der kooperativen Promotionen der THM mit den beiden mittelhessischen Universitäten. Der im vergangenen Jahr eingerichtete Forschungscampus Mittelhessen hat die Promotionsmöglichkeiten unserer Absolventen weiter verbessert.“

Vier Nachwuchswissenschaftler stellten während des Kolloquiums ihre Promotionsprojekte zur Diskussion. Mousa Lahdo referierte über „Hochpräzise Positioniersysteme mit magnetischer Führung“. Frank Höfer berichtete von seinem Projekt „DNAzym gegen biofilmbildende Pseudomonaden“. Um die „Carbonatisierung von Müllverbrennungsaschen zur dauerhaften Schadstoffeinbindung“ ging es im Vortrag von Felix Brück. Und der „Herstellunsprozess für onkolytische Viren“ war das Thema von Tanja Greins Vortrag.

Das Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs, das sich als Servicestelle für die Doktoranden an der THM versteht, hatte die Veranstaltung organisiert. Das Kolloquium, das für Austausch und Diskussion über die Fachgrenzen hinweg sorgen soll, wird regelmäßig im Herbst angeboten.