Prof. Sven Pohl (rechts) führte die Gäste in Gießen auch durch verschiedene Labore des Fachbereichs Maschinenbau und Energietechnik. Aufmerksame Zuhörer waren (von links) Tania Carbonell Morales, Indira Tobio, Rubén Borrajo Pérez und Ramón Piloto Rodríguez. Vier Wissenschaftler der Technischen Universität Havanna waren an der TH Mittelhessen zu Gast. Tania Carbonell Morales, Direktorin des Zentrums für die Technologien erneuerbarer Energien (Centro de Estudio de Tecnologías Energéticas Renovables, CIPEL), Ramón Piloto Rodríguez, Rubén Borrajo Pérez und Indira Tobio arbeiten mit Forschern der THM an einem gemeinsamen Projekt.

Seit 2001 kooperiert die THM mit der Universität in der kubanischen Hauptstadt. Das CIPEL befasst sich unter anderem mit Biomasse und Biokraftstoffen, Solarkollektoren, Windparks, Brennstoffzellen und effizienter Gebäudeklimatisierung.

Aktuell arbeiten die Partner an einem Vorhaben zu den „Potentialen biogener Ressourcen für eine nachhaltige und umweltverträgliche Nutzung in Kuba“. Projektleiter Prof. Dr. Sven Pohl vom THM-Zentrum für Energietechnik und Energiemanagement diskutierte mit den Gästen die bisherigen Forschungsergebnisse zur Hälfte der zweijährigen Laufzeit. Projektziel ist eine Bestandsaufnahme von in Kuba für die Energieerzeugung nutzbaren Biomassetypen. Dazu gehört die Untersuchung ökologischer Effekte ebenso wie die Frage nach einer möglichen Konkurrenz der Energieerzeugung mit der Nahrungsmittelproduktion. Das Projekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, soll Ausgangspunkt einer langfristigen Zusammenarbeit sein.