Angehörige des Herborner Unternehmens informierten die Studierenden von der THM auch über Wege zum Praktikum und in den Beruf. Foto: RittalZu Rittal nach Herborn führte eine Exkursion des International Career Center (ICC) der TH Mittelhessen. Studierende aus dem Iran, aus Usbekistan, Kamerun und Deutschland erhielten dort Gelegenheit, das Unternehmen kennenzulernen und ihr Wissen über die Berufswelt zu erweitern.

Das ICC organisiert in Gießen und Friedberg ein Programm, das vor allem internationale Studierende auf den Berufseinstieg und -alltag in Deutschland vorbereitet. Dabei geht es zum Beispiel darum, eine erfolgversprechende Bewerbung zu gestalten und im Vorstellungsgespräch Fähigkeiten wie Mehrsprachigkeit oder interkulturelle Erfahrung überzeugend zur Geltung zu bringen. Besuche bei Unternehmen der Region sollen den Studierenden erste Kontakte mit Firmenverantwortlichen ermöglichen.

Rittal ist als Teil der Friedhelm Loh Group ein weltweit agierendes Familienunternehmen, das unter anderem Systeme für Schaltschränke, die Stromverteilung, Klimatisierung und IT-Infrastruktur anbietet. Auszeichnungen in Wettbewerben wie „Deutschlands beste Ausbildungsbetriebe 2016“ und „Top Arbeitgeber 2007 bis 2018“ belegen, wie attraktiv eine Stelle bei Rittal ist.

Auf dem Firmengelände begrüßte Nadine Stelzer die Exkursionsgruppe der THM als Begleiterin während des Aufenthalts. Steffen Kuras, Leiter der Abteilung Personalmarketing und Recruiting, stellte den Gästen, die sieben unterschiedlichen Studiengängen angehörten, das Unternehmen vor. Er informierte sie über die beruflichen Möglichkeiten, die Rittal den Absolventen verschiedenster Fachbereiche bieten kann. Zur Sprache kamen dabei auch die Anforderungen, die ein international ausgerichteter Betrieb an Nachwuchskräfte stellt, und welche Entwicklungsmöglichkeiten im Personalbereich bestehen.

Eine Werksführung und ein gemeinsames Mittagessen rundeten das Besuchsprogramm ab. Masood Najafikia befand stellvertretend für alle Teilnehmer, die studentischen Fragen seien kompetent und detailliert beantwortet worden. Sein Fazit: „Das kann ich jedem unabhängig vom Studienfach nur empfehlen.“