Michael Großfeld betreute die Schülerinnen im Labor für Robotik - Aktorik - Sensorik. Etwa 260 Schülerinnen und Schüler folgten der Einladung zu den Friedberger Informationstagen (FIT). Die dortigen Fachbereiche der TH Mittelhessen stellten an zwei Tagen ihr Studienprogramm vor. Die Gäste kamen aus Schulen in Friedberg, Marburg, Frankenberg, Oberursel, Butzbach und Hofheim.

Bei der Initiative FIT kooperiert die Hochschule mit dem Staatlichen Schulamt für den Hochtaunuskreis und den Wetteraukreis. Dadurch erhalten junge Leute Gelegenheit, die THM als akademische Ausbildungseinrichtung kennen zu lernen. So soll ihnen ermöglicht werden, fundierter über ihren weiteren Qualifikationsweg und ihre künftige berufliche Entwicklung zu entscheiden.
Die Besucher konnten je nach individuellem Interesse zwischen Einführungsveranstaltungen in den Sparten Technik, Informatik und Management wählen. Zu den drei Schwerpunkten stellten ihnen Dozenten zunächst die Studiengänge der Hochschule vor und informierten auch über die Berufsaussichten, die ein Hochschulabschluss in diesen Fachrichtungen eröffnet.

Prof. Martin Gräfe informierte unter anderem über das Berufsfeld von Elektroingenieuren.Welch hohen Anteil die praktische Anwendung im Studium an der THM hat, erfuhren die Schülerinnen und Schüler bei den anschließenden Laborführungen. Die Laborbesuche werden von Studentinnen und Studenten betreut. „So haben die Schülerinnen und Schüler kompetente Ansprechpartner, die aus erster Hand von den eigenen Studienerlebnissen an der THM berichten. Das ist auch das, was die Lehrerinnen und Lehrer so an den Friedberger Informationstagen schätzen“, erklärt Miriam Altenhöfer von der Zentralen Studienberatung, die die Veranstaltung organisiert hat.

Auch den Besuch regulärer Vorlesungen sah das Programm vor. Deren Themenspektrum reichte von der „Einführung in die Wirtschaftswissenschaften“ bis zur „Digitalen Übertragungstechnik“. Auf ihre Fragen zum Beispiel zu Bewerbungsmodalitäten und der Studienfinanzierung erhielten die Gäste Antworten durch Vorträge der Zentralen Studienberatung. Für die begleitenden Pädagogen war ein „Lehrercafé“ eingerichtet, wo es Gelegenheit gab, Aspekte der Zusammenarbeit zwischen Schule und Hochschule anzusprechen.