Sie stellten ihre Promotionsprojekte vor (von links): Nadine Busse, Sebastian Beer, Dennis Priefer und Jens SimonEtwa 70 Teilnehmer begrüßte Prof. Dr. Frank Runkel beim dritten interdisziplinären Doktorandenkolloquium an der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen. Der Vizepräsident für Forschung berichtete, dass sich aktuell etwa 85 Nachwuchswissenschaftler der THM mit der Promotion weiter qualifizieren. Die Hochschule gehe dabei den Weg der Kooperation, erläuterte Runkel. Dabei setze sie besonders auf die Universitäten in der Nachbarschaft: „Die Zusammenarbeit mit Fachbereichen der Universitäten Gießen und Marburg ist inzwischen gut etabliert. Aktuell läuft mehr als die Hälfte der kooperativen Promotionen der THM mit den beiden mittelhessischen Universitäten. Besonders überzeugt sind wir von der Arbeit in den Promotionsprogrammen, bei denen ebenfalls die Unis Gießen und Marburg unsere Partner sind."

Vier Nachwuchswissenschaftler stellten während des Kolloquiums ihre Promotionsprojekte zur Diskussion. Jens Simon referierte über die „Entwicklung eines Radio-Frequenz-Generators für induktiv gekoppelte Plasmen“. Die „Biokonversion ligninhaltiger Substrate mittels neuartiger ligninolytischer Häm-Peroxidase“ war das Thema von Nadine Busse. Um die „modellgetriebene Migration von Content-Management-Systemen“ ging es im Vortrag von Dennis Priefer. Und Sebastian Beer berichtete von seinem Projekt über „multiple Emulsionen – Charakterisierung und Herstellung“.

Das Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs, das sich als Servicestelle für die Doktoranden an der THM versteht, hatte die Veranstaltung organisiert. Das Kolloquium, das für Austausch und Diskussion über die Fachgrenzen hinweg sorgen soll, wird regelmäßig im Herbst angeboten.