Sie stellten ihre Projekte zur Diskussion: Philip von Voigts-Rhetz, Manuel Roth, Franziska Hain und Christopher Schölzel (von links) Etwa 80 Teilnehmer begrüßte Prof. Dr. Frank Runkel beim vierten interdisziplinären Doktorandenkolloquium an der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen. Der Vizepräsident für Forschung berichtete, dass sich aktuell mehr als 80 Nachwuchswissenschaftler der THM mit der Promotion weiter qualifizieren. Die Hochschule gehe dabei den Weg der Kooperation, erläuterte Runkel. Dabei setze sie besonders auf die Universitäten in der Nachbarschaft: „Die Zusammenarbeit mit Fachbereichen der Universitäten Gießen und Marburg ist inzwischen gut etabliert. Aktuell läuft mehr als die Hälfte der kooperativen Promotionen der THM mit den beiden mittelhessischen Universitäten. Der neue Forschungscampus Mittelhessen wird die Promotionsmöglichkeiten unserer Absolventen weiter verbessern. Wir werden unter anderem ein Promotionszentrum einrichten, das die ingenieurwissenschaftlichen Kompetenzen der drei Hochschulen bündelt.“

Vier Nachwuchswissenschaftler stellten während des Kolloquiums ihre Promotionsprojekte zur Diskussion. Franziska Hain referierte über die „Simulation und Modellbildung organischer Feldeffekt-Transistoren“. Die „Monte-Carlo-Simulation der Dosimetrie in der Strahlentherapie“ war das Thema von Philip von Voigts-Rhetz. Um die „Entwicklung eines erweiterbaren mathematischen Modells des menschlichen Herzens“ ging es im Vortrag von Christopher Schölzel. Und Manuel Roth berichtete von seinem Projekt über „Sandwichbauteile unter hochdynamischer Beanspruchung“.

Das Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs, das sich als Servicestelle für die Doktoranden an der THM versteht, hatte die Veranstaltung organisiert. Das Kolloquium, das für Austausch und Diskussion über die Fachgrenzen hinweg sorgen soll, wird regelmäßig im Herbst angeboten.