Die Professoren Claus Breuer (rechts) und Udo Fiedler (links) betreuten die Gäste aus Bosnien und Herzegowina an der THM in Friedberg.Aus Bosnien und Herzegowina kam eine zwölfköpfige Gruppe von Hochschullehrern, die die Technische Hochschule Mittelhessen in Friedberg besucht hat. Die Professorinnen und Professoren lehren an den Maschinenbaufakultäten der Universitäten in Mostar, Zenica, Tuzla und Sarajewo sowie an der verkehrstechnischen Fakultät in Doboj. Der viertägige Besuch wurde von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit gefördert.

Prof. Dr. Claus Breuer, Dekan des Fachbereichs Maschinenbau, Mechatronik, Materialtechnologie (M) stellte den Gästen die Hochschule und das Friedberger Studienangebot vor. Zum Programm gehörte auch die Besichtigung verschiedener Labore. Besonderes Interesse fand das Mechatroniklabor und die „Lernfabrik“, dessen Konzept Prof. Dr. Udo Fiedler vom Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen erläuterte. Die Fabrik vermittelt den Studierenden ein vereinfachtes aber realitätsnahes Bild eines Industriebetriebs. Eine Besichtigung des Hyundai-Entwicklungszentrums in Rüsselsheim rundete den Besuch ab.

Der Fachbereich M kooperiert bereits seit einigen Jahren mit der Universität Mostar. Eine Zusammenarbeit mit den anderen Hochschulen ist nun ebenfalls vorgesehen. Mittel aus dem EU-Programm „Erasmus+“ sind dafür bereits genehmigt. Claus Breuer sieht dafür sehr gute Voraussetzungen: „Wir haben ausgezeichnete Erfahrungen mit Mostar gemacht. Der Besuch in Friedberg hat gezeigt, dass es in Lehre und Forschung viele Überschneidungen gibt, so zum Beispiel bei der Entwicklung von Hand- und Beinprothesen. Der Austausch von Professoren und Studierenden wird demnächst beginnen.“