Auch Hochschullehrer können noch etwas lernen: Während eines Workshops begutachten Burkhard Ziegler, Marcel Walther, Jörg Subke und Gerd Manthei (von links) ein System zur zerstörungsfreien Risserkennung.Wissenschaftler, Praktiker und Gerätehersteller trafen sich zum 22. Kolloquium Schallemission in Karlsruhe, um sich über aktuelle Arbeitsergebnisse und neueste Entwicklungen auszutauschen. Die Schallemissionsanalyse ist ein zerstörungsfreies Prüfverfahren. Dabei lässt die Messung der Schallemission Rückschlüsse auf Schäden oder sonstige Veränderungen eines Werkstoffs zu.

Unter den Forschern, die ihre Arbeitsergebnisse auf der Tagung vorstellten, waren auch Hochschullehrer der TH Mittelhessen. Die Professoren Dr. Gerd Manthei, Dr. Jörg Subke, Dr. Burkhard Ziegler und der Wissenschaftliche Mitarbeiter Marcel Walther hielten dort Vorträge, leiteten Arbeitsgruppen und nahmen an Workshops teil. Dabei ging es vor allem um die Anwendung des Verfahrens im Bauwesen und in der Medizin.

Themenschwerpunkte des dreitägigen Kolloquiums waren die Entwicklung von Sensorsystemen, die methodische Weiterentwicklung sowie die Anwendung der Verfahren auf Baustoffe, Metalle und Verbundwerkstoffe. Außerdem wurden praktische Anwendungen zur Überwachung von Bauwerken und Anlagen präsentiert.

Ausrichter der Tagung war die Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung. Ziel des technisch-wissenschaftlichen Vereins ist die Erforschung, Entwicklung, Anwendung und Verbreitung entsprechender Prüfverfahren.