Ivan Knezović und Tugomir Čuljak von der Geschäftsleitung des Maschinenbau-Unternehmens SIK führten Joachim Ulm und Prof. Claus Breuer (von links) durch die Produktionshallen. Die TH Mittelhessen kooperiert seit vergangenem Jahr mit der Universität Mostar. Zu einem dreitägigen Besuch reisten jetzt Prof. Dr. Claus Breuer, Dekan des Friedberger Fachbereichs Maschinenbau, Mechatronik, Materialtechnologie, und Joachim Ulm vom Labor für Verbrennungsmotoren nach Bosnien und Herzegowina.

An der dortigen Fakultät für Maschinenbau und Elektrotechnik sprachen sie unter anderem über den zukünftigen Austausch von Studenten und Lehrpersonal, der im Rahmen des EU-Programms Erasmus+ gefördert wird. Großes Interesse gibt es auch an einer fachlichen Zusammenarbeit, besonders auf den Gebieten der Fahrzeugmechatronik, der Mechanik und Betriebsfestigkeit sowie der Schwingungstechnik. Von den Erfahrungen der THM will die Universität Mostar beim Aufbau von dualen Studienangeboten in Zusammenarbeit mit Unternehmen der Region profitieren. Die Friedberger Gäste nutzten ihren Aufenthalt deshalb für den Besuch zweier weltweit agierender Maschinenbau-Unternehmen. Dort stellten sie das Friedberger duale Modell vor. Die THM unterstützt die Partnerhochschule außerdem beim Aufbau eines neuen Motorenprüfstands. Das Projekt wird vom Automobilhersteller Hyundai und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit gefördert.

Die „Alte Brücke“, Wahrzeichen von Mostar, gehört zum Weltkulturerbe der Unesco.Den Kooperationsvertrag der beiden Hochschulen hatten im letzten Mai THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems und Prof. Dr. Zoran Tomić, Rektor der Universität Mostar, beim Besuch einer 16-köpfigen Delegation in Friedberg unterzeichnet.