Prof. Kampschulte und Frau Rosenauer referieren bei den Friedberger Informationstagen„International studieren“ hieß das Thema eines Fortbildungsnachmittags, zu dem 25 Lehrerinnen und Lehrer allgemein- und berufsbildender Schulen an die Fachhochschule Gießen-Friedberg kamen. Die Veranstaltung gehörte zur Vorbereitung der Friedberger Informationstage (FIT), bei denen die Hochschule im November wieder etwa eintausend Schülerinnen und Schüler Hochschule erwartet.

Vor dem Hintergrund der Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge zeigten zunächst Silke Bock, Referentin für Weiterbildung an der FH, und Prof. Dr. Burkhard Kampschulte Möglichkeiten eines international ausgerichteten Studiums auf. Silke Wehmer, Leiterin des FH-Auslandsreferats, referierte anschließend über Möglichkeiten eines Auslandsaufenthalts im Studium.

Von ihren Auslandserfahrungen berichteten Elke Rosenauer, die ihr Praktikum bei einer Elektronikfirma in Arizona verbrachte, und Philipp Engel, der ein Semester an der University of Central Lancashire in Preston studiert hat. Nils Döring, der sein Berufspraktisches Semester bei einer internationalen Softwarefirma nahe München absolviert hat, machte deutlich, wie wichtig Fremdsprachenkenntnisse auch bei einem Job in Deutschland sein können. Zum Abschluss der Veranstaltung gab Mitorganisator Bernhard Friedrich vom Staatlichen Schulamt Anregungen für Unterrichtsprojekte im Rahmen der Informationstage.

Die Initiative FIT ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Fachhochschule Gießen-Friedberg und dem Staatlichen Schulamt für den Hochtaunuskreis und den Wetteraukreis. FIT gibt jungen Leuten Gelegenheit, die Fachhochschule als akademische Ausbildungseinrichtung kennen zu lernen. Sie sollen eine fundierte Entscheidung über ihren weiteren Qualifikationsweg und ihre künftige berufliche Entwicklung treffen können. Der Hochschulbesuch wird in den Schulen intensiv vor- und nachbereitet. Die FH bietet die Friedberger Informationstage seit 1999 einmal jährlich an. Mittlerweile kommen die Besucher nicht mehr nur aus der näheren Umgebung, sondern zum Beispiel auch aus dem Taunus oder Nordhessen.