Das Exkursionsprogramm begann mit einer Werksbesichtigung beim Autozulieferer Adler Pelzer nahe Seoul.Ins südkoreanische Seoul führte eine einwöchige Exkursion von Studentinnen und Studenten des Masterkurses „Supply Chain Management“ der TH Mittelhessen. Begleitet wurde die Friedberger Gruppe von der Studienkoordinatorin Inga Haus und den Professoren Dr. Ulrich Hein und Dr. Fabian Tjon.

Zum Programm gehörten eine Führung durch den Containerhafen in Busan, der zu den größten der Welt gehört, und ein Besuch des Flughafens von Seoul. Dort beeindruckte die Gäste vor allem die Gepäckförderanlage, die mit einem 70 Kilometer langen Bandsystem pro Stunde mehr als 65.000 Gepäckstücke transportieren kann.

Einen Einblick in die ostasiatische Logistikbranche bekamen die Besucher aus Friedberg bei der Niederlassung des internationalen Konzerns Kühne + Nagel. Dem Automobilsektor wendeten sie sich beim Zulieferer Adler Pelzer und bei Kia Motors zu. Das Kia-Werk in Hwaseong hat eine Produktionskapazität von 560.000 Einheiten pro Jahr. Auf ihrer Tour durch den Industriekomplex verfolgten die Masterstudenten die Produktionslinie von den Presswerken bis zu den Montageanlagen, auf denen sechs verschiedene Modelle für über 170 Länder produziert werden.

Ein Kulturprogramm, das unter anderem in das Bukchon Hanok Village, ein traditionelles koreanisches Dorf, und den über 600 Jahre alten Gyeongbokgung-Palast führte, rundete das Besuchsprogramm ab.

Das International Office der THM und der Fachbereich Management und Kommunikation trugen die Hälfte der Reisekosten der Studenten. Prof. Hein sah die Exkursion als eine ausgezeichnete Möglichkeit, den internationalen Charakter von Güter- und Informationsströmen kennenzulernen. „Die Studierenden haben die Möglichkeit bekommen, Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln, welche Besonderheiten die Supply Chain in Korea - einem der bedeutendsten Wirtschaftsstandorte im asiatischen Raum mit Unternehmen wie etwa Samsung oder Kia Motors - aufweist. Dazu dienten die Besuche und Gespräche entlang der Supply Chain bei Zulieferern, Automobilherstellern, Logistikdienstleistern, See- und Flughäfen.“