Während der Eröffnung des Makerspace hatten die Gäste auch Gelegenheit, die technische Ausstattung zu begutachten. Mitte Oktober hat der Makerspace Gießen seinen Betrieb aufgenommen. Jetzt wurde die offene High-Tech-Werkstatt in der Walltorstraße 57 in der Innenstadt offiziell eröffnet. Projektpartner sind die Technische Hochschule Mittelhessen, das Technologie- und Innovationszentrum Gießen und die Agentur „flux – impulse“.

Jeder kann in der Werkstatt lernen, mit neuen Technologien umzugehen. Es gibt verschiedene 3D-Drucker, die Besucher nach einem Einführungskurs nutzen können. Man kann Virtual-Reality-Brillen ausprobieren oder 3D-Scans anfertigen. Für Elektronikprojekte gibt es Lötstationen, Kleinstcomputer und Platinen. Ziel ist es auch, einen Austausch zwischen Hochschule, Praktikern, Unternehmen und privaten Interessierten anzuregen.

„Wir brauchen viele Menschen mit Ideen,“ sagte THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems in seiner Begrüßung. „Hier können sie ihre Ideen ausprobieren.“ Es sei wichtig, dass der Makerspace offen für alle ist und dass es eine breite Unterstützung gebe. Zu den Förderern der Initiative zählen der Landkreis, die Stadt Gießen, die Volksbank Mittelhessen, die gemeinnützige Stiftung Sparkasse Gießen und verschiedene Unternehmen.

Das Angebot des Makerspace ist für die Nutzer kostenlos. Dazu gehören neben der offenen Werkstatt auch Workshops, Vorträge und Ausstellungen. Dr. Joachim Bille, Leiter der Abteilung Forschung, Transfer und wissenschaftlicher Nachwuchs an der THM, berichtet von großem Besucherandrang. Seit dem Start hätten bereits über 500 Neugierige die Chance wahrgenommen, im Makerspace zu experimentieren.

Weitere Informationen gibt es unter https://makerspace-giessen.de/.