Luftdruckmessungen in unterschiedlichen Höhenlagen gehörten zum Programm des Physik-Camps.Studentinnen und Studenten der TH Mittelhessen hatten in diesem Wintersemester erneut Gelegenheit, an einem Physik-Camp in der Rhön teilzunehmen. Die Einladung richtete sich an Friedberger Erstsemester der Studiengänge Physikalische Technik sowie Medizinische Physik und Strahlenschutz. Im Mittelpunkt standen ein experimentelles Projekt und Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens. Das Wochenendprogramm ermöglichte den Studienanfängern auch, einander besser kennenzulernen.

Aufgabe war, mit einfachen Mitteln den Luftdruck in unterschiedlichen Höhenlagen zu bestimmen. Dazu ging es unter anderem auf die 835 Meter hoch gelegene Milseburg. Zur Auswertung der Messungen mit zum Teil zuvor selbst gefertigten Instrumenten erarbeiteten sich die Studierenden in Gruppen eigenständig das notwendige Grundlagenwissen. Ihre Ergebnisse präsentierten sie auf Postern, die erläutert und diskutiert wurden. Unterstützt wurden die Studierenden von Tutoren, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Dozenten.

Eine Evaluation des Physik-Camps brachte gute Ergebnisse. Das selbständige Arbeiten und systematische Vorgehen beim Experimentieren wurden durch das Kompaktprogramm ebenso gefördert wie die Fähigkeit zum Teamwork. „Die praxisnahe experimentelle Arbeit in Verbindung mit der eigenständigen Erarbeitung der notwendigen physikalischen Grundlagen haben zudem Befürchtungen über komplexe Lerninhalte oder ein schwieriges Studium verringert und gezeigt, dass mit experimenteller Physik auch in hohem Maße spannende Erfahrungen und Spaß verbunden sein können“, resümierte Prof. Dr. Klaus Behler, der für die Exkursion verantwortlich war.