Auch in diesem Jahr bereitete Prof. Hamid Hossain (4. von rechts) Studierende der THM auf ihren Einsatz in der Infektionspräventionswoche vor. Keime begegnen uns überall – ob im Kindergarten, im Krankenhaus, im Bus oder bei einem Elternabend. Gerade in der nasskalten Zeit droht die Grippe. Aktuelle Statistiken sprechen von 25.000 Grippetoten in Deutschland während einer Saison.   Was man tun kann und soll, um Infektionen zu vermeiden, darüber klären Studierende der TH Mittelhessen in den nächsten Tagen auf.

Wie in den letzten Jahren informieren Studentinnen und Studenten der Krankenhaushygiene in der Gießener Innenstadt im Rahmen der jährlichen Internationalen Infektionspräventionswoche über Krankenhauskeime, Infektionen und Hygiene. Neben multiresistenten Keimen wenden sie sich dieses Mal auch dem großen Thema „Grippe“ zu. Dazu halten sie sich am Samstag, 16. November, von 10 bis 17 Uhr an einem eigenen Infostand auf Gießens Einkaufsmeile (Löwengasse/Ecke Seltersweg) bereit. Zuvor werden sie am 14. November in den Lahn-Dill-Kliniken in Wetzlar und dem Krankenhaus Nordwest in Frankfurt am Main als Ansprechpartner zu Präventionsfragen gastieren.

Unter der Leitung von Prof. Hamid Hossain wollen die Studierenden Besucher und Interessierte über Infektionsrisiken und Möglichkeiten aufklären, sich davor zu schützen. Schon eine flüchtige Berührung reicht aus, um unsichtbare Keime zu übertragen und potentiell gefährliche Infektionen auszulösen. Angesichts der immer bedeutsameren Entwicklung von Antibiotikaresistenzen, der Gefahr durch die Influenza und der Diskussionen um Impfungen werden Aufklärung und das Berichtigen von Vorurteilen zunehmend wichtig, um Ängste abzubauen und der Ausbreitung von Infektionen entgegen zu wirken.