Staatssekretärin Ayse Asar informierte sich während eines Rundgangs auch am Stand des Makerspace Gießen, der die Möglichkeit bietet, mit Zukunftstechnologien wie dem 3D-Druck zu experimentieren. Wer erfahren wollte, woran Wissenschaftler der Technischen Hochschule Mittelhessen arbeiten, war beim Tag der Forschung willkommen. Teams aus Gießen und Friedberg informierten die Gäste in Gesprächen und Vorführungen über aktuelle anwendungsbezogene Projekte und Arbeitsschwerpunkte.

In seiner Begrüßung betonte THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems die Bedeutung der Forschung für die Hochschule und die mittelständische Wirtschaft der Region. An den Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) seien die Rahmenbedingungen deutlich schlechter als an den Universitäten. Die Forscher brauchten deshalb eine hohe intrinsische Motivation. Willems lobte die „LandesOffensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz“ (Loewe), von dem die THM sehr profitiere. Die Investitionen des Landes in die Forschungsinfrastruktur hätten sich gelohnt, so Willems. Besonders der Ausbau des wissenschaftlichen Mittelbaus an den HAW müsse weitergehen.

Ayse Asar, Staatssekretärin im hessischen Wissenschaftsministerin, hob die klare Profilbildung der THM in der Forschung hervor. Was die Forschung angehe sei die THM die erfolgreichste HAW in Hessen. "Der ‚Tag der Forschung‘ der TH Mittelhessen ist eine tolle Veranstaltung, um die Vielfalt, die Innovationen und die Methoden von Forschung einem breiten Publikum näher zu bringen. Es ist wichtig, dass möglichst viele Menschen auch einen Einblick in die Forschung bekommen und ein Gespür dafür entwickeln, wie Forschung funktioniert und natürlich auch dafür, worin die Faszination von Forschung liegt“, sagte die Staatssekretärin.

Auch Schülergruppen waren zum Tag der Forschung an die THM gekommen.Mit Ausstellungsständen waren in der Gießener Wiesenstraße unter anderem die Fachgebiete Nanotechnologie, Optoelektronik, Robotertechnik, Automobilbau, Energietechnik, Umweltwissenschaften und E-Health vertreten. Der Forschungscampus Mittelhessen, der gemeinsame Forschungsaktivitäten der drei mittelhessischen Hochschulen fördert, informierte über die kooperativen Promotionsmöglichkeiten an der THM.

Zum Rahmenprogramm des Tags der Forschung gehörten Live-Musik der Band „Billi und die Müllmafia“ und ein Vortrag von Klaudia Seidel von der Phantastischen Bibliothek Wetzlar, die über „Science-Fiction-Ideen für Innovationen“ sprach.