Prof. Klaus Quibeldey-Cirkel (links) stellt ARSNova auf dem Gemeinschaftsstand der hessischen Hochschulen vor. „Die didaktischen Probleme bei Großveranstaltungen sind hinlänglich bekannt: Feh­lende Interaktion zwischen Auditorium und Lehrperson, schwierige Aktivierung der Stu­dierenden, ängstliche Studierende melden sich nicht zu Wort.“ Diesem Problem will Prof. Dr. Klaus Quibeldey-Cirkel von der TH Mittelhessen mit der Software ARSnova abhelfen. Auf der Cebit, der weltweit größten Messe für Informationstechnik, stellt der Hochschullehrer das Produkt, das er mit seinem Team am Gießener Fachbereich Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik entwickelt hat, am Gemeinschaftsstand der hessischen Hochschulen vor.

ARSnova ist ein „Audience Response System“. Besonders in großen Vorlesungen soll es als Kommunikationsmittel zwischen Dozenten und dem Auditorium dienen. So lässt sich zum Beispiel der Wissensstand der Zuhörer durch Multiple-Choice-Fragen testen. Sie werden per Beamer gezeigt, und die Studierende antworten anonym per Handy oder Laptop. Das Ergebnis erscheint als Balkendiagramm und kann vom Dozenten un­mittelbar in die Vorlesung einbezogen werden.

Mit einfachen Mitteln erhält der Dozent Rückmeldung von seinen Zuhörern. Das System ermöglicht es auch, ano­nym Zwischenfragen zu stellen. „Das didaktische Konzept und das extrem einfache De­sign und Handling machen ARSnova einzigartig. Das Erstellen einer Session und Anle­gen von Fragen sind ein Kinderspiel und werden auch den unsicheren Dozenten nicht aus dem Konzept bringen“, verspricht Quibeldey-Cirkel. Die an der THM entwickelte Software kann von jeder Hochschule kostenlos genutzt werden (https://arsnova.thm.de/blog/).

Verschiedene Präsentationen, zum Beispiel über Einsatzmöglichkeiten von ARSNova in der öffentlichen Verwaltung, ergänzen die Informationsgespräche am Messestand.