Der Einzug ins Finale des Gründungswettbewerbs Hessen Ideen ist geschafft: Das THM-Team Orus 2.0 ist damit eins von zwölf Teams aus neun hessischen Hochschulen, das am 24. September ein Preisgeld gewinnen möchte.
In Frankfurt werden Gründer Guerech Saitiev Soh Womagam, der an der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) am Standort Friedberg Maschinenbau, Mechatronik und Materialtechnologie studiert, und Entwickler Daniel Bruneß dann ihre Idee live vor einer Jury präsentieren. Die ersten drei Plätze erhalten ein Preisgeld, zusätzlich gibt es in diesem Jahr erstmalig einen KI-Sonderpreis des Forschungsverbundes hessian.AI sowie einen Publikumspreis.
Insgesamt haben sich 30 gründungswillige Teams aus 14 hessischen Hochschulen um den Einzug ins Finale beworben. Neben den beiden Ideen mit den meisten Stimmen aus dem Online-Voting sind zehn weitere Teams über ein Gutachterverfahren für das Finale ausgewählt worden. Darunter auch Orus 2.0.
Die Idee dahinter: Orus 2.0 versucht, Pflegekräfte in der stationären Langzeitpflege zu unterstützen und ihre Aufmerksamkeit zu priorisieren – gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel und fehlende Fachkräfte. Eine datenschutzkonforme Künstliche Intelligenz wertet die Pflegedaten aus verschiedenen Quellen aus, stellt aber keine Diagnosen und ersetzt damit auch keine Pflegekraft. Dank des Systems könnten aber schwere Stürze, Dekubitus und andere akute Verschlechterungen vermieden werden und damit auch deren Folgekosten.
Hessen Ideen ist eine Initiative des Landes Hessen unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur. Der Wettbewerb richtet sich an gründungsaffine Hochschulangehörige und Alumni aus hessischen Hochschulen, die sich noch im Ideenstadium für eine Gründung befinden.