Schülerinnen und Schüler frühzeitig an MINT-Fächer heranführen und ihnen helfen, eine konkrete Vorstellung von einer möglichen Studien- und Berufslaufbahn zu entwickeln: Das ist die Idee hinter der Kooperation zwischen dem Fachbereich Informationstechnik, Elektrotechnik und Mechatronik (IEM) der THM in Friedberg und dem Wolfgang-Ernst-Gymnasium in Büdingen.
Der Kooperationsvertrag wurde von THM-Vizepräsidentin für Studium und Lehre, Prof. Dr. Stephanie Hanrath, und Dr. Jörg Prohaska, Mitglied der Schulleitung des Gymnasiums, am Campus Friedberg unterzeichnet. Dieser schafft die Grundlage für eine lebendige Zusammenarbeit zwischen der Schule und dem Fachbereich IEM und beinhaltet eine Vielzahl an Aktivitäten: Geplant sind unter anderem die Teilnahme des Fachbereichs und der Zentralen Studienberatung an der Berufsorientierungswoche, eine Infoveranstaltung für technikaffine Schülerinnen und Schüler der elften Klasse sowie Workshops und Projekte für die Jahrgangsstufen 12 und 13. Interessierte Jugendliche haben zudem die Möglichkeit, an Probevorlesungen am Campus Friedberg teilzunehmen und von den Beratungsangeboten der Studienberatung zu profitieren.
„Ich begrüße vielfältige Kooperationen wie diese sehr, da sie ein Beispiel dafür sind, wie Schülerinnen und Schülern durch gegenseitigen Austausch und Zusammenarbeit eine Perspektive für ihre zukünftige Studien- und Berufslaufbahn eröffnet werden kann. Von einem lebendigen Austausch profitieren alle Seiten“, sagte Prof. Dr. Stephanie Hanrath bei der Kooperationsunterzeichnung. Auch Dr. Jörg Prohaska betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Für Schülerinnen und Schüler ist es wichtig, schon früh eine Vorstellung davon zu bekommen, was nach der Schule alles möglich ist.“
Das Gymnasium mit mathematisch-naturwissenschaftlich-technischem Schwerpunkt legt Wert auf eine fundierte Ausbildung in den naturwissenschaftlichen Fächern. Mit Aktionen wie der Teilnahme am Bundeswettbewerb Informatik kommen junge Menschen bereits frühzeitig in Kontakt mit MINT-Fächern. Insgesamt soll die Kooperation sowohl zur Studienorientierung der Schülerinnen und Schüler beitragen als auch den Übergang von Schule zu Hochschule verbessern.