"Die große Orientierungslosigkeit nach der Schule" war Thema des diesjährigen Forums schule@hochschule. „Die große Orientierungslosigkeit nach der Schule“ war Thema beim diesjährigen „Forum schule@hochschule“ in Gießen. Zu dem Programm hatten die Zentralen Studienberatungsstellen der TH Mittelhessen und der Justus-Liebig-Universität Gießen in Kooperation mit dem Netzwerk „voneinander lernen“ eingeladen. Gefördert wird das Veranstaltungsformat durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Von Gymnasien und Fachoberschulen aus Mittelhessen, der Wetterau und dem Vogelsbergkreis kamen 25 Lehrerinnen und Lehrer an die JLU, um sich mit Studienberaterinnen und Studienberatern über die Problematik des Übergangs von der Schule zur Hochschule auszutauschen. Beim aktuellen Treffen stand das Buch „Wozu nach den Sternen greifen, wenn man auch chillen kann?“ im Mittelpunkt des Interesses. Dessen Autorin Ulrike Bartholomäus berichtete dem Auditorium mit Fallbeispielen über ihre Recherchen, die eine ausgeprägte Orientierungslosigkeit bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen nach der Schulzeit aufgezeigt haben.

In der anschließenden Diskussion schilderten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eigene Eindrücke aus ihrem Schul- und Beratungsalltag. Sie stimmten darin überein, dass es eine gemeinsame Aufgabe sei, jungen Leuten substanzielle Unterstützung zu bieten, wenn sie vor der Frage stehen, wie sie ihren individuellen Qualifikationsweg fortsetzen sollen.