Gruppenbild der 27 Austauschstudenten
Zu Beginn des Wintersemesters sind 27 Studierende im Rahmen von Austauschprogrammen an die FH Gießen-Friedberg gekommen. Beim Referat für Auslandsbeziehungen der FH erhielten sie vielfältige Unterstützung in der Orientierungsphase an der Hochschule.

Ein dreitägiges Einführungsprogramm sah die Begrüßung durch die Hochschulleitung und die Mitarbeiterinnen des Auslandsreferats vor. Alltagspraktische Hilfen gab es sowohl beim Erledigen von bürokratischen Pflichtaufgaben als auch beim Bekanntmachen mit der Hochschulstadt Gießen. Durch die gute Zusammenarbeit mit dem Studentenwerk Gießen konnten 25 Studentinnen und Studenten in Wohnheimen untergebracht werden. Die vom Auslandsreferat der FH gestartete Initiative „Internationales Tandem“ sorgt außerdem dafür, dass jeder Gaststudent einen deutschen Ansprechpartner hat, an den er sich bei Fragen und Problemen wenden kann.  

Mit sechs Personen stellt das Herkunftsland Polen die größte Gruppe unter den Gästen. Aus Frankreich und der Türkei sind jeweils vier, aus Spanien und Irland je drei Studierende angereist. Das Spektrum der Fachrichtungen, in denen sie an der FH Gießen-Friedberg immatrikuliert sind, reicht von Elektrotechnik, Informatik und Medizintechnik über Bauingenieurwesen und Architektur bis hin zur Betriebswirtschaft.

Der Gastaufenthalt wird bei der überwiegenden Mehrheit ein Jahr dauern. In dieser Zeit absolvieren einige nicht nur die Lehrveranstaltungen zweier Semester an der Hochschule, sondern auch ein Praktikum.

Mit den Universitäten in Zielona Góra (Polen), Lviv (Ukraine) und Tallinn (Estland) ist die FH Gießen-Friedberg durch einen Kooperationsvertrag verbunden. Insgesamt neun Immatrikulierte dieser Hochschulen beginnen jetzt in Gießen ihre einjährige Auslandsphase. Sie werden in dieser Zeit Elektrotechnik bzw. Informatik (zwei Semester plus drei Monate Praktikum) studieren, um als Abschluss ein Doppeldiplom zu erwerben, also eine Qualifikation, die sowohl in ihrer Heimat als auch in Deutschland anerkannt wird.