Warum brennen Stoffe? Wie funktioniert ein Dieselmotor? Unter welchen Bedingungen führt eine chemische Reaktion zu einer Explosion? Solche Fragen beantwortete Prof. Dr. Harald Platen an der Fachhochschule Gießen-Friedberg in einer Experimentalvorlesung zur Umwelt- und Gefahrstoffchemie. 

Vierzig Schülerinnen und Schüler der Gießener Willy-Brandt-Schule waren bei diesem Vortrag am Fachbereich Krankenhaus- und Medizintechnik, Umwelt- und Biotechnologie aufmerksame Zuhörer. Auch an den weiteren Programmpunkten ihres Besuchs an der Fachhochschule zeigten sich die Zwölftklässler, die von ihrer Lehrerin Claudia Schill-Endl begleitet wurden, höchst interessiert. Von der Praxisnähe, einer besonderen Stärke des FH-Studiums, überzeugten sich die Gäste bei den Laborführungen. Sie erhielten dabei Einblicke in die anwendungsorientierten Studienmöglichkeiten, die zum Beispiel die Labore für Umweltanalytik und Ökotoxikologie oder für Wasseraufbereitung und Abwassertechnik eröffnen.
Zum Abschluss stellte Dr. Friedrich-Wilhelm Mollenhauer (Zentrale Studienberatung) sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler. Neben den verschiedenen Hochschultypen, Zugangsbedingungen und Spezifika des Fachhochschulstudiums galt deren Interesse besonders den neuen internationalen Studienabschlüssen Bachelor und Master.