Vizepräsident Prof. Jochen Frey begrüßt die vier Referenten zu Beginn der Online-Veranstaltung.Mehr als 80 Teilnehmer hat Prof. Dr. Jochen Frey beim achten interdisziplinären Promovierendenkolloquium der Technischen Hochschule Mittelhessen begrüßt. In der Online-Veranstaltung berichtete der Vizepräsident für Forschung, Transfer und wissenschaftlichen Nachwuchs, dass sich aktuell etwa 120 Nachwuchswissenschaftler der THM mit der Promotion weiterqualifizieren. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine Steigerung um 20 Prozent. Die meisten Vorhaben sind an den wissenschaftlichen Kompetenzzentren angesiedelt. Diese Zentren, so Frey, gelte es weiter zu stärken. Eine wichtige Rolle spiele auch das Promotionszentrum für Ingenieurwissenschaften, das am Forschungscampus Mittelhessen angesiedelt ist. Die steigende Zahl an Promotionen führte der Vizepräsident unter anderem auf „bemerkenswerte Förderelemente“ der THM zurück, so etwa den strategischen Forschungsfonds und die strukturierte Doktorandenausbildung.

Vier Nachwuchswissenschaftler stellten während des Kolloquiums ihre Promotionsprojekte zur Diskussion. Friederike Eilts berichtete über „Kritische Prozessparameter für die Aggregation von biologischen Nanopartikeln“. Um eine neue Methode, Informationen zur Lage und Funktion von genetischen Elementen zu finden, ging es im Vortrag von Michael Menzel. Andreas Reeh befasst sich in seiner Doktorarbeit mit der „Modellierung und Simulation eines elektrischen Raumfahrtantriebes“. Und die „Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlammaschen durch Mikroorganismen“ war das Thema von Thomas Meckel. Der Ingenieur schreibt seine Dissertation am THM-eigenen Promotionszentrum für Ingenieurwissenschaften für die Fachrichtung Life Science Engineering. Kooperationspartner bei den anderen Promotionen ist die Justus-Liebig-Universität. Zwei der Doktoranden werden durch den strategischen Forschungsfonds der THM unterstützt.

Das Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs, das sich als Servicestelle für die Doktoranden an der THM versteht, hatte die Veranstaltung organisiert. Das Kolloquium, das für Austausch und Diskussion über die Fachgrenzen hinweg sorgen soll, wird regelmäßig im Herbst angeboten.