Ernst Hahn (rechts) konnte die Hugo-von-Ritgen-Medaille aus der Hand von THM-Präsident Prof. Günther Grabatin entgegennehmen. Ernst Hahn ist mit der Hugo-von-Ritgen-Medaille der TH Mittelhessen geehrt worden. Diese Auszeichnung erkennt die THM Persönlichkeiten zu, die sich in besonderer Weise um die Hochschule verdient gemacht haben.

Bei einer Feierstunde erläuterte THM-Präsident Prof. Dr. Günther Grabatin den hohen Stellenwert dieser Anerkennung. Ernst Hahn, Referent im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, sei seit der ersten Verleihung im Jahr 2005 erst der vierte Empfänger der Ritgen-Medaille.  

In seinem Grußwort beschrieb der Hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir die dienstlichen und menschlichen Qualitäten seines Mitarbeiters, der seit 1981 im Ministerium tätig sei, sich dort für die Förderung regionaler Entwicklungen einsetze und es auch als seine Aufgabe verstehe, jungen Firmengründern Unterstützung zu leisten.

In der Laudatio begründete Vizepräsident Prof. Dr. Frank Runkel die Auszeichnung mit Hahns Engagement für die Einrichtung des Anwenderzentrums Medizintechnik an der TH Mittelhessen. Es wurde 2011 fertiggestellt und aus Förderprogrammen des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, des Hessischen Wirtschaftsministeriums sowie der Europäischen Union finanziert. Auf dem Gelände an der Gießener Gutfleischstraße sind Labore entstanden, die je zur Hälfte von jungen Unternehmen der Medizintechnik und für Kooperationsprojekte zwischen TH und Wirtschaft genutzt werden. Ernst Hahn habe unschätzbare Hilfe bei der Konzepterstellung und Beantragung von Fördermitteln geleistet, immer wieder Brücken zwischen Wissenschaft und Wirtschaft geschlagen, damit der gesamten mittelhessischen Medizinwirtschaft gedient und sich dabei als „stiller Schaffer“ den Respekt aller Beteiligten erworben. Runkel resümierte: „Alles, was die Idee unserer Hugo-von-Ritgen-Medaille beinhaltet, ist in Ihrer Person verkörpert.“

In seinen Dankworten bekundete der Geehrte große Freude, die er gerne mit dem Team des Ministeriums und den Kooperationspartnern von der THM teile. Abschließend verriet er dem Auditorium seinen persönlichen Drei-K-Indikator für eine gute Zusammenarbeit: „Köpfe, Konzepte und Knete müssen stimmen. In unserem Fall hat das sehr gut funktioniert.“