Prof. Dr.-Ing. Heinrich Friederich hat die Arbeit an der Fachhochschule Gießen-Friedberg aufgenommen. Am Fachbereich Maschinenbau, Mechatronik, Materialtechnologie in Friedberg lehrt er die Fachgebiete Metallische Werkstoffe, Keramik und Gläser.

Sein Studium des Allgemeinen Maschinenbaus an der TU Darmstadt schloss Heinrich Friederich 1987 als Diplom-Ingenieur ab. Nach einer Phase als Assistent der Hauptabteilungsleitung Arbeitsforschung bei AKZO Nobel in Obernburg ging er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter ans Institut für Werkstoffkunde der TU Darmstadt, wo er 1994 zum Dr.-Ing. promovierte. In seiner Dissertation untersuchte er experimentell und rechnerisch das Ermüdungsverhalten von Bauteilen bei dynamischer Beanspruchung. Im Jahr 1995 wechselte er aus dem Hochschuldienst zur EJOT Verbindungstechnik GmbH. Dort leitete er die Abteilungen Forschung, Entwicklung und Werkstofftechnik, als ihn der Ruf an die FH Gießen-Friedberg erreichte.

Prof. Dr. Friederich hat in Wissenschaft und Berufspraxis den Schwerpunkt seiner Tätigkeit auf die Werkstoff- und Verbindungstechnik gelegt. Mit Fragen dieser Fachrichtungen befassen sich auch seine wissenschaftlichen Publikationen. Seine Forschungsarbeiten haben zur Erteilung zahlreicher Patente für metallische Verbindungselemente geführt. Auch auf Verbandsebene engagiert er sich für die Weiterentwicklung der Materialtechnologische. So ist er u.a. Vorsitzender des nationalen DIN- und des internationalen ISO-Arbeitsausschusses „Mechanische Eigenschaften für gewindeformende Schrauben“.