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Prof. Dr. Patrick Heise lehrt am Fachbereich LSE.Patrick Heise ist Forscher, Lehrender und Gründer. Am Fachbereich Life Science Engineering der THM arbeitet er künftig im Bereich biomedizinischer Elektronik unter anderem an digitalen Schnelltests.

Prof. Dr. Patrick Heise hat seinen Master in Physikalischer Technik und Photonik an der Technischen Hochschule Wildau erlangt. Für seine Promotion „Design and Characterization of a Novel Integrated Ring Resonator“ ging er an die Universität Tor Vergata in Rom. In der 2017 vorgelegten Arbeit beschreibt er die Entwicklung von neuartigen elektro-optischen Ringresonatoren, die unter anderem in der Medizintechnik für digitale Schnelltests eingesetzt werden.

Dieser Thematik blieb er treu und forschte als Wissenschaftler, Projektleiter und Gruppenleiter am Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik (IHP) in Frankfurt/Oder an Biomedizinischer Elektronik und Optik für die Biosensorik. Er gründete schließlich das Start-up „HyPhoX“, spezialisiert auf Lab-on-a-Chip – also einem Labor auf einem Mikrochip. Dort war er seit 2023 als Geschäftsführer tätig.

Für diesen Technologietransfer vom Labor in die Anwendung, verbunden mit der Beteiligung an 15 Patentanmeldungen, wurde Patrick Heise 2021 mit dem Gründungspreis der Leibniz-Gemeinschaft und 2024 mit dem Gründungspreis Digitale Innovationen durch das Bundeswirtschaftsministerium ausgezeichnet. Weitere Preise erhielt er für seine breite Publikationstätigkeit. So hat er neben zahlreichen Journal- und Konferenzbeiträgen fünf Fachbücher geschrieben und drei Monografien für die Hochschullehre verfasst.

Die Hochschullehre nennt er seine Leidenschaft: Seit 2014 hatte er einen Lehrauftrag an der TH Wildau. Seit 2017 war er zudem Gastdozent an der Universität Rom. Seine Habilitation in der Experimentalphysik schloss er im Januar 2023 ab und war seitdem Privatdozent an der BTU Cottbus-Senftenberg. Prof. Heise ist IEEE Senior Member und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für angewandte Optik. Durch seine bisherigen EU-Projekte bringt er wertvolle Kontakte zu renommierten Forschungsinstituten in Europa an den Fachbereich Life Science Engineering mit – darunter das imec in Gent (Belgien), das Tyndall Institute in Cork (Irland) und das National Institute for Nuclear Physics in Rom (Italien).