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Bei der Verleihung des Ludwig-Schunk-Preises in Heuchelheim: THM-Vizepräsidentin Prof. Dr. Stephanie Hanrath (v. l. n. r.), Maximilian Schnell, Steven Goldmann, Jonas Grajetzki, Melina Karney, Peter R. Manolopoulos (CEO Schunk Group), Nadja Heuser, Michael Steinmüller (Vorstandsvorsitzender Ludwig-Schunk-Stiftung), Felix Constantin Kratz und THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems.Für hervorragende Studienleistungen und vorbildliches ehrenamtliches Engagement sind auch in diesem Jahr sechs Absolventinnen und Absolventen der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) mit dem Ludwig-Schunk-Preis ausgezeichnet worden.

Über den mit 1000 Euro dotierten Förderpreis freuten sich bei der Preisverleihung bei der Schunk-Group in Heuchelheim Felix Kratz (Informationstechnik- Elektrotechnik- Mechatronik), Jonas Grajetzki (Elektro- und Informationstechnik), Maximilian Schnell (Maschinenbau), Melina Karney (Maschinenbau und Energietechnik), Nadja Heuser (Wirtschaft) und Steven Goldmann (Wirtschaftsingenieurwesen).

Neben ihrem Studienerfolg überzeugten die Geehrten durch ihr vielfältiges Engagement, beispielsweise beim Deutschen Roten Kreuz, in politischen Organisationen, innerhalb der Hochschule, als Projektcoach oder Rettungsschwimmer, im Sportverein, bei der Freiwilligen Feuerwehr oder im sozialen Bereich. Sie setzen sich damit aktiv für ihre Mitmenschen und das gesellschaftliche Miteinander ein und leisten einen Beitrag für die Gemeinschaft.

Stellvertretend für alle Preisträgerinnen und Preisträger bedankte sich Maximilian Schnell für die Auszeichnung: „Der Ludwig-Schunk-Preis wird jedes Jahr neu vergeben und ich hoffe sehr, dass diese Auszeichnung auch in Zukunft dazu beiträgt, Engagement sichtbar zu machen und zu fördern.“

Der Preis erinnert an den Firmengründer Ludwig Schunk, dessen Unternehmen sich über mehr als 100 Jahre zu einer festen Größe in der Industrie entwickelt hat – die Schunk Group ist heute ein international tätiger Technologiekonzern mit über 10.000 Beschäftigten in 26 Ländern.

Bei der Verleihung hob Michael Steinmüller, Vorstandsvorsitzender der Ludwig-Schunk-Stiftung, die langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Schunk und der THM hervor. Dabei wies er auf die vielfältigen Möglichkeiten hin, die der Technologiekonzern den Studierenden bietet – von Praktika über Abschlussarbeiten bis hin zu einer möglichen Berufstätigkeit. In seiner Rede betonte Steinmüller besonders, dass die Leistungen der Preisträgerinnen und Preisträger ein gutes Beispiel für die Werte der Schunk Group seien: „Unser Gründer Ludwig Schunk legte früh den Grundstein für das, was unser Unternehmen bis heute auszeichnet: Die Verbindung von wirtschaftlichem Erfolg und sozialer Verantwortung. Genau für diese Verbindung von Leistung und Engagement werden Sie heute ausgezeichnet“, so Steinmüller: „Dafür darf ich Ihnen meinen persönlichen Respekt aussprechen.“

Auch THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems würdigte das Engagement der jungen Menschen und freute sich über die gute und langjährige Zusammenarbeit mit Schunk: „Ich danke der Ludwig-Schunk-Stiftung sowie der Schunk Group, die bereits seit 2014 Absolventinnen und Absolventen aus sechs Fachbereichen der THM auszeichnen.“  Er gratulierte den Geehrten und gab ihnen mit auf den Weg: „Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie sich auch zukünftig ehrenamtlich für unsere Gesellschaft engagieren und darin Sinn und Freude finden. Und ich freue mich, wenn sie mit der THM und unserer Region verbunden bleiben.“

Um den Ludwig-Schunk-Preis können sich die jahrgangsbesten Absolventinnen und Absolventen der Gießener und Friedberger Fachbereiche der THM bewerben, die Studienprogramme in den Fachrichtungen Elektrotechnik, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen und Betriebswirtschaft anbieten. Eine Jury, die mit Vertreterinnen und Vertretern der Stiftung und Mitgliedern der Hochschule besetzt sind, entscheidet über die Vergabe.