Präsidium und Hochschulrat: FH-Präsident Günther Grabatin, Walter Lochmann, Gabriele Schade, Wulf Brämer, Gerhard Grandke, JuttaDer neue Hochschulrat der FH Gießen hat seine ehrenamtliche Arbeit aufgenommen. Dem Gremium, das nach dem Hessischen Hochschulgesetz (HHG) die Aufgabe hat, die Hochschule bei ihrer Entwicklung zu beraten, gehören sieben Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft an.

Als neue Mitglieder bestellte der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst auf Vorschlag des FH-Präsidiums Prof. Dr. Jutta Rump, Prof. Dr. Gabriele Schade, Hans-Heinrich Bernhardt und Gerhard Grandke. Erneut dem Hochschulrat gehören Dr. Wulf Brämer, Leiter der Abteilung Forschung und Entwicklung bei Heraeus in Hanau, Wilfried Schmied, Regierungspräsident in Gießen, und der in der Erwachsenenbildung tätige Walter Lochmann an.

Die Betriebswirtin Jutta Rump ist Vizepräsidentin und Gleichstellungsbeauftragte der Fachhochschule Ludwigshafen. Schwerpunkte ihrer wissenschaftlichen Arbeit liegen unter anderem in Fragen des demographischen Wandels, der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie der Förderung von Beschäftigungsfähigkeit (Employability).

Gabriele Schade ist Professorin für Medieninformatik und Software-Engineering an der Fachhochschule Erfurt. Die Studiendekanin des Studiengangs Angewandte Informatik gehört unter anderem seit 1994 dem mdr-Rundfunkrat an.

Hans-Heinrich Bernhard schloss nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann sein Studium der Betriebswirtschaft an der FH Gießen-Friedberg mit den Schwerpunkten Rechnungswesen und EDV/Betriebsorganisation ab. Er ist seit 2001 Vorstandsmitglied der heutigen Volksbank Mittelhessen.

Gerhard Grandke ist Geschäftsführer der in Frankfurt ansässigen OFB Projektentwicklung GmbH, einem Unternehmen der Helaba Immobiliengruppe. Er war Kämmerer und von 1994 bis 2006 Oberbürgermeister der Stadt Offenbach.

Die Amtszeit der Mitglieder des Hochschulrats beträgt zwei Jahre. Vorsitzender ist Wulf Brämer, seine Stellvertreterin Jutta Rump. Das HHG versieht den Rat unter anderem mit der Kompetenz, Empfehlungen zu einer Reihe von Leistungsfeldern und Arbeitsgebieten zu geben. Dazu gehören die Hochschulentwicklungsplanung, die Studiengangsplanung und die Bildung von Schwerpunkten in Forschung und Lehre. Vorschläge darf das Gremium auch zu den Zielvereinbarungen, zur Administration und Mittelverwendung sowie zum Wissens- und Technologietransfer der Hochschule unterbreiten.